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Ich bin ein Schatten.

Das bist auch du!

Ich rechne mit der Zeit.

Und du?

(Spruch unter einer Sonnenuhr)

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2019

*Titel eines Journals von Peter Handke

HERZLICH WILLKOMMEN ...

Christoph KöhlerChristoph Köhler... auf meiner Seite für den Frieden! - Zur Begrüßung lade ich Dich ein, bei etwas Musik über dieses Zitat hier zu reflektieren:

"Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)" Peter Handke

Neu auf meinem ->Blog:

arte: UNTER DER LUPE - 3 MALER, 9 WERKE

Francisco de GoyaFrancisco de Goya   ->Romantik

Die Romantik war eine künstlerische, literarische und musikalische Strömung, die Ende des 18. Jahrhunderts in Europa entstand und in den meisten Ländern zwischen 1800 und 1850 ihren Höhepunkt erreichte. Die Künstler der Romantik legten großen Wert ...

Liebe Besucherinnen und Besucher des "Gewichts der Welt"

ZIELZIEL

Die chronologische Form des ->Blogs  hat sich bewährt, d. h. ich möchte von all dem etwas teilen, das mich gerade bewegt, und das mir mitzuteilen wichtig erscheint. Zudem gibts hier  +meine Lyrik, +meine Vita, +meine Tätigkeiten, +meinen Vater, +meine Termine, und +mein "Radio" | Im Blog finden

sich Gedanken die ich mir zum 'Gewicht der Welt' mache, ggf. auch meine persönliche Meinung in Form von Kommentaren. Auch finden sich Hinweise zu Themen oder Ereignissen, die mir wichtig und beachtenswert erscheinen, wobei ich mich insbesondere auf das Feld der Friedensarbeit, d. h. auf die Bedrohung durch die weltweite ungehemmte militärische Hochrüstung verlegen möchte. Als ehemaliger Kriegsdienstverweigerer liegt dies nahe. (Seinerzeit, BRD 1976, mußte ich noch vor einer "Kommission" begründen, weshalb ich keine Menschen töten, kein wertvolles Gut zerstören, und nicht an Überfällen auf andere Nationen teilnehmen möchte - man stelle sich dies vor!) Erst heute, mit 60 Jahren, geht mir in ganzer Tragweite auf, wie überlebensnotwendig Wolfgang Borcherts "SAG NEIN!" (zu Militär, Rüstung, Waffenhandel, Kriegsgebaren)  für die Menschheit ist. Sucht im Netz nach diesem legendären Text! - Als unbedingt ergänzenden zweiten Pol meiner Posts, finden sich Zitate aus dem Vortragswerk des frühen unermüdlichen "Friedensarbeiters" Rudolf Steiner, für den der I. Weltkrieg 1914-18 das unerträglichste Unglück der Menschheit bedeutete, das damals denkbar war - aus dessen Asche sich dafür aber, dank seiner Energie und Weitsicht, wie ein Phönix die prächtige  Bewegung der Waldorfpädagogik erhob, die heute, friedenstiftend, weltweite Verbreitung gefunden hat.

Ich freue mich über Besuche hier und hoffe, daß mein ->Blog  Interesse weckt und Anstöße gibt.

Christoph Köhler - Juni 2019

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Zu meinen Gedanken - generell:

Das eigene Tun, d. h. die Gesamtheit der eigenen Lebensführung betrachte man doch einmal als das Bestreben, Gesichtspunkte des Künstlerischen in sein tägliches Leben zu integrieren: Das Leben als Kunstprojekt - jedoch in ganz und gar unspektakulärer Art und Weise verstanden. (Denn 'Kunstprojekt' bedeutet nicht, dass man gleich den Eiffelturm in Folie verpacken, oder sich einen Tag lang in NATO-Stacheldraht einwickeln muss) Unspektakulär auch insofern, als das Prinzip des Künstlerischen, mit dem jedermensch sein Leben schrittweise durchdringen kann, ein Element umfassender Befriedung bedeutet. Da das gelebte Prinzip des Künstlerischen Belebung, Aufbau und Heilung bewirkt, vermag es all jene Wirkungen von Schwächung, Kränkung und Zerstörung, die unsere Lebensumfelder permanent gefährden, zurückzudrängen und einzuhegen. Das Prinzip des Künstlerischen wird natürlich keine irdisch-paradiesischen Verhältnisse herstellen, die kann es nicht geben, doch es möchte - und dies kann es! - immer erneut ausbalancieren, was im Menschen und im menschlichen Zusammenleben in Schieflage gerät oder bereits geraten ist, und Störung oder Gefahr bedeutet. Dies gilt für das intim Kleine wie das global Große. - Das Prinzip des Künstlerischen: Es hat mit Wahrnehmung, Regsamkeit, Achtsamkeit, mit Phantasie und Empathie zu tun, auch mit Stärke und Schwäche, mit Sympathie und Antipathie, mit Kälte und Wärme - und mit Atem, sprich mit dauernder Umwandlung. Hierüber sollte jedermensch unbeirrt einen eigenen 'Forschungsweg' einschlagen, um das Prinzip des Künstlerischen versuchen aufzuspüren und für sich zu entdecken. Dies kann gelingen, wenn man sich geduldig mit der Natur und den Künsten beschäftigt, d. h. sich offen, neugierig und staunend auf sie einläßt. Und ein Letztes: Das Prinzip des Künstlerischen ist ein Schlüssel zum Frieden.

ChK 2019

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