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"Nicht die Weltbeherrschung, sondern die Welterkenntnis ist der Sinn menschlichen Daseins"

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LIED VOM KINDSEIN (Peter Handke)

in "Himmel über Berlin" (Wim Wenders)

gesprochen von Bruno Ganz († 15.2.2019)

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Ich bin ein Schatten.

Das bist auch du!

Ich rechne mit der Zeit.

Und du?

(Spruch unter einer Sonnenuhr)

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2019

*Titel eines Journals von Peter Handke

HERZLICH WILLKOMMEN ...

Ch Köhler 2017Ch Köhler 2017... auf meiner Seite für den Frieden! | Christoph Köhler, Schauspieler, Sprecher, Lyriker, Kriegsdienstverweigerung 1976. | Zur Begrüßung lade ich Dich zu etwas ->Musik* ein.

Mein Tun, d. h. die Gesamtheit meiner Lebensführung betrachte ich als das Bestreben, Gesichtspunkte des Künstle- ...

... rischen in mein tägliches Leben zu integrieren. Das Leben als Kunstprojekt, in ganz und gar unspektakulärer Art und Weise verstanden. (Denn 'Kunstprojekt' bedeutet nicht gleich, dass man den Eiffelturm in Folie verpacken, oder sich einen Tag lang in NATO-Stacheldraht einwickeln muss) Unspektakulär auch insofern, als das Prinzip des Künstlerischen, mit dem jedermensch sein Leben schrittweise durchdringen kann, ein Element umfassender Befriedung bedeutet. Da das gelebte Prinzip des Künstlerischen Belebung, Aufbau und Heilung bewirkt, vermag es all jene Wirkungen von Schwächung, Kränkung und Zerstörung, die unsere Lebensumfelder permanent gefährden, zurückzudrängen und einzuhegen. Das Prinzip des Künstlerischen wird keine irdisch-paradiesischen Verhältnisse herstellen, die kann es nicht geben, doch es möchte - und dies kann es! - immer erneut ausbalancieren, was im Menschen und im menschlichen Zusammenleben in Schieflage gerät oder bereits geraten ist, und Störung oder Gefahr bedeutet. Dies gilt für das intim Kleine wie das global Große. - Das Prinzip des Künstlerischen: Es hat mit Wahrnehmung, Regsamkeit, Achtsamkeit, Phantasie und Empathie zu tun, mit Stärke und Schwäche, mit Sympathie und Antipathie, mit Kälte und Wärme - mit Atem, sprich mit dauernder Umwandlung. Hierüber sollte jedermensch unbeirrt einen eignen 'Forschungs'weg einschlagen, um das Prinzip des Künstlerischen ver-suchen aufzu-spüren und für sich zu entdecken. Dies kann gelingen, wenn man sich geduldig mit der Natur und den Künsten beschäftigt, d. h. sich auf sie einläßt. Das Prinzip des Künstlerischen ist ein Schlüssel zum Frieden.

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Der BLOG

ARTE-PHILOSOPHIE

>>Sonnenbaden - Ein verbotenes Vergnügen?<< | Wenn Strahlen der Sonne im menschlichen Körper ein Gefühl des Wohlbefindens auslösen, können sie dann verboten sein? Ist die den vielfältigen Umwelteinflüssen und Alterungsprozessen ...

... ausgesetzte Haut letztlich nicht Teil des tiefsten Wesens des Menschen? | Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reihe leihe ich meine Stimme dem Gastgeber der Sendung, Raphael Enthoven. - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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BRUNO GANZ *22.3.1941 15.2.2019

   Lied vom Kindsein (Peter Handke)

Als das Kind Kind war, ging es mit hängenden Armen,

wollte der Bach sei ein Fluß,

der Fluß sei ein Strom, ...

das Gedicht pur gesprochen - und...                                  ...in den Filmsequenzen "Himmel über Berlin"

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... und diese Pfütze das Meer.

Als das Kind Kind war,

wußte es nicht, daß es Kind war,

alles war ihm beseelt, und alle Seelen waren eins.

... ... ...

Gesprochen von Bruno Ganz | der gesamte ->Gedichttext

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   - Leb wohl, Bruno... dort wo Du nun hinfliegst... Du hast's uns ja bereits gezeigt, hast uns die Brücke gebaut, als Engel, dorthin... danke, Bruno. Hoffentlich hattest Du nicht allzu arg zu leiden... - Und nun: alles Gute Dir... dort... ich und viele hier weinen um Dich...

(Bruno Ganz verstarb am 15.2.2019)

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CH. KÖHLER - PROSA

   Abreise.

Ich verließ die Wohnung. Ich hatte bei mir einen schweren Trolley. Ich hatte desweiteren bei mir einen leichten Rucksack. Ich zog die Wohnungstür zu. Ich zog sie vorsichtig zu. Ich zog sie dadurch in zwei ...

 

... Phasen zu. Ich zog bis der Riegel am Türeisen anschlug. Ich zog dann fester über den entstehenden Widerstand hinweg, bis der keilförmige Riegel ins Türblatt gedrückt wurde und die Türe zuschnappte. Ich empfand dies als ein besonderes Türezuziehen. Ich trug den Trolley die fünf Stockwerke hinab. Ich mußte bei diesem mühevollen Tragen die Schulter des tragenden Arms hochziehen damit der Trolley nicht bei jeder Stufe unten aufschlug. Ich empfand, abgesehen von der Anstrengung, dieses Treppen-Herabsteigen als ein besonderes Treppen-Herabsteigen. Ich ging dann zum Busbahnhof. Ich ging zu Fuß, nahm für nur eine Haltestelle von meinem Haus dorthin nicht die Tram. Ich nahm das grelle Rollgeräusch meines Trolleys sehr bewußt wahr. Ich nahm den mit weißgrauen Wolkenballen übersäten blauen Himmel wahr. Ich nahm den Wind wahr ich nahm die angenehme, nicht zu frische, nicht zu warme Temperatur wahr. Ich fand, daß dies echtes Reisewetter war. Ich kam mir wie ein Reisender vor, wie ich so die sonntägliche Straße entlangging. Ich kam zum Bahnhof. Ich ging hinein, ich sah dort viele Reisende. Ich besorgte mir etwas Süßes für die Fahrt. Ich kam mir nun noch mehr wie ein Reisender vor. Ich hatte aber auch gegenüber, kurz zuvor auf der Straße, eine deutlich größere Selbstverständlichkeit in Bezug auf mein Mich-Als-Reisender-Fühlen empfunden. Ich ging dann zu den Bussteigen. Ich stellte mich dorthin, wo meiner Vermutung nach der Bus abfahren würde. Ich stand somit da, wo auch andere Leute standen. Ich mußte nicht zu lange warten bis der Bus kam. Ich erkannte ihn gleich am Schild hinter der Frontscheibe: Praha. Ich kam mit den Regeln der Aufnahme in den Bus zurecht, obwohl der Fahrer und sein Beifahrer nicht deutsch sprachen und ich nicht tschechisch. Ich stieg in den Bus. Ich nahm von den vielen freien Doppelsitzen einen, der sich in etwa dort befand wo ich auch bei früheren Busreisen gesessen hatte. Ich sah eine aparte junge Frau im Doppelsitz neben mir auf der anderen Gangseite. Der Bus fuhr los. Ich empfand erst dies als den Beginn der Reise.

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Christoph Köhler - Juni 2006 | "LOTWÜRFE", Journal

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Sie haben Interesse an einer Lesung aus meiner kleinen Prosa? ->Kontakt

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Lange Zeit hat gepocht an das Tor der wichtigsten menschlichen Erwägungen und Entschlüsse die soziale Frage. Jetzt ist sie eingedrungen in das Haus der Menschheit. Sie kann nicht wieder hinausgeworfen werden ... Aber man wird falsch denken, wenn ...

... man glauben wird, man könne sie irgendwie momentan lösen ... nein, das moderne Leben und das Leben der Menschheit in die Zukunft hinein hat die soziale Frage herauf gebracht. Sie wird immer da sein. Im lebenden sozialen Organismus wird sie immer gelöst werden müssen. Darin wird ein Teil, ein Stück des Lebens der zukünftigen Menschheit bestehen müssen, daß in jeder Generation aufs neue diese Frage gelöst werden muß, aus neuen Formen gelöst werden muß<<

12.2.1919, "Die soziale Frage" (GA 328)

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THOMAS BERNHARD  12.Februar 1989  der 30. Todestag

In Hora Mortis, III (1950)

Wach auf
wach auf
und höre mich
ich bin in Dir mein Gott
...

... wach auf
und hör mich an
ich bin allein mit
Dir

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Eingesprochen: ChK, 2017

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THOMAS BERNHARD (*9.Februar 1931)  Der 88. Geburtstag

Thomas Bernhard über Kinder: >>Kindheit is ja nicht nur Be-drohung immer, sondern auch Drohung, ne, Kinder drohen ja viel mehr den Eltern, als die Eltern den Kindern, weil Kindern sind ja viel schlauer als die Eltern ...<<

(aus "Monologe auf Mallorca")

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Was bleibt von der Natur übrig?<< | Was ist von der Natur heute noch übrig? Gibt es auf der Erde überhaupt noch Wildnis oder hat der Mensch die Welt zubetoniert? Haben bedrohte Tierarten nur noch im Zoo eine traurige Zukunft? ...

... Muss die Menschheit im Zeitalter des Anthropozän ökologische Probleme wie den Klimawandel selbst in die Hand nehmen oder vielmehr einsehen, dass sie nicht alles kontrollieren kann, und der Natur ihren Lauf lassen? | Quelle: arte

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MAINZ SETZT ZEICHEN FÜR ATOMARE ABRÜSTUNG  2.Februar 2019

international campaign to abolish nuclear weaponsinternational campaign to abolish nuclear weaponsAm Tag nach Donald Trumps Kündigung des INF-Vertrags setzt die Stadt Mainz ein deutliches Zeichen für atomare Abrüstung. Oberbürgermeister Michael Ebling hat heute als erster deutscher Oberbürgermeister den ->ICAN-Städteappell für ein Atomwaffenverbot unterzeichnet. ...

... Damit ist Mainz als Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, dem Bundesland in dem US-Atomwaffen gelagert sind, die erste deutsche Stadt, die sich dem internationalen Appell anschließt. Dieser wurde bereits von Großstädten in Australien (Sydney), Großbritannien (Manchester) und den USA (Los Angeles) unterschrieben. Oberbürgermeister Ebling unterstützt die Forderung der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ->ICAN und ->IPPNW an die Bundesregierung, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. ... |  Quelle: ican germany

... der gesamte Text auf der Seite von ICAN ->HIER

Datenschutzerklärung ICAN:  www.icanw.de/datenschutz/

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   - Bravo, Respekt und Gratulation Herr OB Ebling! - Liebe Blogbesucher: Und welche Stadt folgt nun?! Sprecht Eure Stadträte, Euren OB an! Ich für mich hoffe sehr, meine Heimatstadt Karlsruhe - auf auf! Herr OB Mentrup! Zeigen Sie Chuzpe! Unterzeichnen Sie den ICAN-Städteappell für ein Atomwaffenverbot!

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Wie wichtig ist Erinnerungskultur?<< | Ist es wichtig, die Erinnerung lebendig zu erhalten, oder droht die Geschichte so zum Gefängnis zu werden? Wie kann der Mensch aus der Vergangenheit lernen? Soll man stattdessen ...

... nur nach vorn schauen, auf die Gefahr hin, vergangene Fehler zu wiederholen?

Quelle: arte

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HUGO VON HOFMANNSTHAL (*1.Februar 1874)  Der 145. Geburtstag

   VORFRÜHLING (1892)

Es läuft der Frühlingswind

Durch kahle Alleen,

Seltsame Dinge sind

In seinem Wehn. ...

... Er hat sich gewiegt,

Wo Weinen war,

Und hat sich geschmiegt

In zerrüttetes Haar.

 

Er schüttelte nieder

Akazienblüten

Und kühlte die Glieder,

Die atmend glühten.

 

Lippen im Lachen

Hat er berührt,

Die weichen und wachen

Fluren durchspürt.

 

Er glitt durch die Flöte

Als schluchzender Schrei,

An dämmernder Röte

Flog er vorbei.

 

Er flog mit Schweigen

Durch flüsternde Zimmer

Und löschte im Neigen

Der Ampel Schimmer.

 

Es läuft der Frühlingswind

Durch kahle Alleen,

Seltsame Dinge sind

In seinem Wehn.

 

Durch die glatten

Kahlen Alleen

Treibt sein Wehn

Blasse Schatten.

 

Und den Duft,

Den er gebracht,

Von wo er gekommen

Seit gestern nacht.

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Rezitation: Will Quadflieg

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CH. KÖHLER - LYRIK

   WELTWARTEN (2005)

Ich bin die Welt

Die Welt ist ich

Warte ich auf die Welt,

warte ich auf mich ...

... Wartet die Welt auf mich,

wartet die Welt auf sich

 

Ich bin die Welt

Du bist die Welt

Ich bin nicht du

Warte ich auf dich,

warte ich auf die Welt,

warte ich auf mich

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Christoph Köhler - 2005 | Zyklus: 'Du und Ich'  |  Eingesprochen Jan '19

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Sie haben Interesse an einer Lesung aus meinen lyrischen Texten? ->Kontakt

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Heute machen Sie die sonderbar betrübliche Entdeckung, daß die Menschen über die Länder reden, als wenn diese Länder für sich da wären. Sie denken, sie können irgendwelche Sozialisierungen oder dergleichen bewirken mit Bezug auf ...

... einzelne abgetrennte Gebiete. Das ist dasjenige, was darstellt einen der Grundirrtümer unserer Zeit, und was in der Praxis wirklich zu dem allergrößten Unheil führen kann. Heute ist es nur unheilsam zu glauben, daß man auf einem gewissen beschränkten Territorium irgend etwas machen kann, ohne Rücksicht zu nehmen darauf, daß seit der Mitte des 19. Jahrhunderts die Erde ein Gesamtorganismus in sozialer Beziehung ist.<< | 26.1.1919, "Der Goetheanismus, ein Umwandlungsimpuls und Auferstehungsgedanke" (GA 188)

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Gibt es auch gute Tyrannen?<< | „Starke Männer“ sind heute auf der internationalen politischen Bühne wieder mehr und mehr gefragt. Doch die politische Philosophie hält jegliche Form der Despotenherrschaft schon seit 2.500 Jahren für verwerflich. Kann es wirklich „gute“ ...

... Tyrannen geben?  |  Quelle: arte

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ELSE LASKER-SCHÜLER  22.Januar 1945  Der 74. Todestag

   AN DEN RITTER AUS GOLD (1911)

Du bist alles was aus Gold ist

In der großen Welt.

Ich suche deine Sterne

Und will nicht schlafen. ...

... Wir wollen uns hinter Hecken legen,

Uns nie mehr aufrichten.

Aus unseren Händen

Süße Träumerei küssen.

Mein Herz holt sich

Von deinem Munde Rosen.

Meine Augen lieben dich an,

Du haschst nach ihren Faltern.

Was soll ich tun,

Wenn du nicht da bist.

Von meinen Lidern

Tropft schwarzer Schnee;

Wenn ich tot bin,

Spiele du mit meiner Seele.

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Rezitation: Nina Hoger / Musik: monofonica / Video: Sátántangó (Ungarn 1994)

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Europas Zukunft - Gemeinsam oder im Alleingang<< | Ein geeintes Europa – Utopie oder fast schon Realität? Verrückter Traum oder sinnvolles Projekt? Seelenlose Rechtsinstanz oder lebendige politische Herausforderung?  |  Quelle: arte

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MASCHA KALÉKO  21.Januar 1975  Der 44. Todestag

   MÖBLIERTE MELANCHOLIE

Wenn ich allein bin, ist das Zimmer tot.

Die Bilder sehn mich an wie fremde Wesen.

Da stehn die Bücher, die ich längst gelesen,

Drei welke Nelken und das Abendbrot.

... ... ...

Das ganze Gedicht von Mascha Kaléko selbst gesprochen ->MÖBLIERTE MELANCHOLIE

Quelle: Lyrik-line

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ANNETTE VON DROSTE-HÜLSHOFF (1798-1848)

>>Spätes Erwachen<<, Balladen ('Lyrik & Jazz') | Christoph Köhler, Rezitation / Matthias Ockert*, E-Gitarre + Elektronik | Jan '19 waren wir im Kulturhaus MIKADO, Karlsruhe  |  Für Annette von Droste-Hülshoff standen Dichtung und Musik in enger Wechselwirkung zueinander. Bevor sie sich ...

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Aus der Premiere dieses Programms im 'vineum bodensee', Meersburg, Droste Literaturtage 2018

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... ausschließlich der Poesie widmete, schrieb sie Kompositionen, spielte Klavier und nahm Gesangsunterricht. Öffentlich trat sie aber kaum als Musikerin in Erscheinung. Der Rezitator Christoph Köhler und der Gitarrist und Komponist Matthias Ockert – gebürtiger Meersburger und ehemaliger Knabenmusiker – greifen mit ihrem „Lyrik & Jazz“-Programm diese Wechselwirkung auf. Neben dem titelgebenden Gedicht „Spätes Erwachen“, rezitiert Christoph Köhler weitere bekannte Gedichte und Balladen der Dichterin, wie „Das verlorene Paradies“, „Durchwachte Nacht“, oder „Der Knabe im Moor“. Diese verbinden sich synergetisch mit Matthias Ockerts Vertonungen und klanglichen Improvisationen. Damit bewegen sie sich in der Tradition der besonderen Kombination „Lyrik & Jazz“, die in den 1960er Jahren ihren Anfang nahm. Christoph Köhler und Matthias Ockert verbindet eine seit über einem Jahrzehnt andauernde Zusammenarbeit in vielfältigen Literatur- und Musikprojekten.

Quelle: Droste Literaturtage/Flyer

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Christoph Köhler | Matthias OckertChristoph Köhler | Matthias Ockert

   - liebe Blogbesucher: Die Texte von Annette von Droste-Hülshoff weisen eine hohe sprachliche Qualität auf. Immer wieder nähert sich die Dichterin im Beschreiben dessen was sie als Sinneswahrnehmungen erfährt einer Grenze, die für sie selbst und damit auch für den Leser den Übergang in eine über-sinnliche Sphäre markiert. Das Äußere und das Innere, materielle und immaterielle Welt (Peter Handke sprach spielerisch von der 'Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt') berühren und durchdringen sich in Drostes wachem Erleben - und sie hatte die glückliche Fähigkeit, diese Erlebnisse in dichterische Form zu bringen und dem Leser damit zu vermitteln.  -  Wir freuen uns über Anfragen zu einer Aufführung dieses Abends - die Premiere fand im Rahmen der Droste-Tage 2018 in Meersburg statt. - ChK

Fragen und Interesse? ->Kontakt

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*Datenschutzerklärung Matthias Ockert:  www.matthiasockert.de/ 

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OSSIP MANDELSTAM (*15.Januar 1891)  Der 128. Geburtstag

Man gab mir einen Körper - wer

Sagt mir, wozu? Er ist nur mein, nur er.

 

Die stille Freude: atmen dürfen, leben.

Wem sei der Dank dafür gegeben?

 

Ich soll der Gärtner, soll die Blume sein.

Im Kerker Welt, da bin ich nicht allein.

 

Das Glas der Ewigkeit - behaucht:

Mein Atem, meine Wärme drauf.

 

Die Zeichnung auf dem Glas, die Schrift:

Du liest sie nicht, erkennst sie nicht.

 

Die Trübung, mag sie bald vergehn.

Es bleibt die zarte Zeichnung stehn.

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(1909 - Deutsch von Paul Celan)

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ANNETTE VON DROSTE-HÜLSHOFF (*10.Jan. 1798)  Der 222. Geburtstag

   DER KNABE IM MOOR (1842)

O schaurig ist's übers Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche,
Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,
...

... Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn es aus der Spalte zischt und singt!-
O schaurig ist's übers Moor zu gehn,
Wenn der Röhrich knistert im Hauche!

Fest hält die Fiebel das zitternde Kind
Und rennt, als ob man es jage;
Hohl über die Fläche sauset der Wind-
Was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstische Gräberknecht,
Der dem Meister die besten Torfe verzecht;
Hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.

Vom Ufer starret Gestumpf hervor,
Unheimlich nicket die Föhre,
Der Knabe rennt, gespannt das Ohr,
Durch Riesenhalme wie Speere;
Und wie es rieselt und knittert darin!
Das ist die unselige Spinnerin,
Das ist die gebannte Spinnenlenor',
Die den Haspel dreht im Geröhre!

Voran, voran! Nur immer im Lauf,
Voran, als woll es ihn holen!
Vor seinem Fuße brodelt es auf,
Es pfeift ihm unter den Sohlen,
Wie eine gespenstige Melodei;
Das ist der Geigemann ungetreu,
Das ist der diebische Fiedler Knauf,
Der den Hochzeitheller gestohlen!

Da birst das Moor, ein Seufzer geht
Hervor aus der klaffenden Höhle;
Weh, weh, da ruft die verdammte Margret:
"Ho, ho, meine arme Seele!"
Der Knabe springt wie ein wundes Reh;
Wär nicht Schutzengel in seiner Näh,
Seine bleichenden Knöchelchen fände spät
Ein Gräber im Moorgeschwele.

Da mählich gründet der Boden sich,
Und drüben, neben der Weide,
Die Lampe flimmert so heimatlich,
Der Knabe steht an der Scheide.
Tief atmet er auf, zum Moor zurück
Noch immer wirft er den scheuen Blick:
Ja, im Geröhre war's fürchterlich,
O schaurig war's in der Heide.

Eingesprochen: ChK, 2018

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Haben Sie Interesse an dem Droste-Balladen-Abend "SPÄTES ERWACHEN"? ->Kontakt

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ALBRECHT HAUSHOFER (*7.Januar 1903)  Der 116. Geburtstag

Albrecht Haushofer *1903 - erschossen 23.4.1945Albrecht Haushofer *1903 - erschossen 23.4.1945   KOSMOS (Sonett 79)

Ob sich in Klängen wie zu freier Wahl,
im Keplerschen Gesetz ihr Sinn enthüllt,
es muß wohl sein, daß diese Welt erfüllt
geheimnisvolle Harmonie der Zahl.

In Strahl und Schwingung zu gemessnem Spiel
umwebt sich aller Stoff und löst sich wieder,
und alle Formen sind gewollte Glieder
in einem Weltgesetz, vor einem Ziel. –

Wer je den großen Bau der Welt bedacht
und fühlte nicht, wie Gottes hoher Geist
noch über den Gesetzen wacht und kreist –

wie blind erscheint, wer Schöpfertum verlacht!
Wir kennen kaum den kleinsten Teil davon:
Gesetz ist Wunder, Zahl ist Weltenton.

Aus "Moabiter Sonette", 1944/45

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^  2019  ^

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THEODOR FONTANE (*30.Dezember 1819)  Der 199. Geburtstag

Theodor Fontane, 30.12.1819 - 20.9.1898Theodor Fontane, 30.12.1819 - 20.9.1898Es ist ein Etwas im Menschen,
was ihn den Herbst und das fallende Laub mehr lieben läßt
als den Frühling und seine Blütenpracht,
was ihn hinauszwingt aus dem Geräusch der Städte
...

... in die Stille der Friedhöfe und unter Efeu und Trümmerwerk
ihn wonniger durchschauert als angesichts aller Herrlichkeit der Welt.

Eingesprochen: ChK, 2018

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Das wird eben dem heutigen Menschen ungeheuer schwierig, sich vorzustellen, daß von einem gewissen Punkte des Erkenntnisweges aus der Mensch nicht nur in andere Raumesteile und in andere Zeiten kommt, sondern aus Zeit und Raum herauskommt, daß erst dann ...

... eigentlich das wirkliche Übersinnliche beginnt, wenn man nicht nur die Sinneseindrücke und ihre zeitlichen Prozesse verläßt, sondern Raum und Zeit selbst, wenn man in ganz andere Daseinsbedingungen eintritt als in die Daseinsbedingungen, die Raum und Zeit umschließen.<<

27.12.1918, "Wie kann die Menschheit den Christus wiederfinden?" (GA 187)

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Derjenige, der nicht an der Oberfläche des Weltgeschehens schwimmen will, sondern sich einlassen will auf dasjenige, was wirklich sich vollziehen kann, der verfolgt heute dieses Weltgeschehen in der Weise, daß er sich bewußt wird - vielleicht zuerst durch ganz an der Oberfläche ...

... liegendes -, daß sich ein neuer Weltenplan realisieren will, daß gewissermaßen hinter dem äußerlich verfolgbaren Geschehen geistig sich etwas vollziehen will. ... Insbesondere auf dem Gebiete des sozialen Lebens kann mancher das Gefühl haben, es will sich etwas realisieren, es will etwas geschehen, aber man muß, wenn man verstehen soll, was geschehen will, diesem Geschehenwollen entgegentragen dasjenige, was man sich nur selber erarbeiten kann. ... Diese Entwickelung der neueren Zeit fordert schon von uns, daß wir uns einlassen können darauf, alles Antiquierte abzustreifen<<

28.12.1918, "Wie kann die Menschheit den Christus wiederfinden?" (GA 187)

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DAS TRAUMLIED VOM OLAF ASTESON

Ein norwegisches Volkslied, veröffentlicht 1853 von M. B. Landstat  |  Olaf Asteson versinkt am Weihnachtsabend in einen tiefen Schlaf, aus dem er erst am 13. Tag, Christi Erscheinungstag, aufwacht, als die Sonne wieder an Macht gewinnt. Diese Mitteilung ist für ein Verständnis ...

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1-4 v   |   5-8 vv   |   9-12 vvv

... seiner Erlebnisse "in anderer Welt" nicht unwichtig. Beim Aufwachen umgürtet er sich und von seinem Gürtel geht ein solcher Glanz aus, daß sich die Welt weit und breit erhellt. Dann reitet er zur Kirche, um dem dort versammelten Volk von seinen Träumen zu künden. ...

Bevor im 19. Jhdt. das Traumlied aufgezeichnet wurde, stand es in Gefahr, völlig der Vergessenheit anheimzufallen. Nur Teile des ursprünglichen sehr umfangreichen Liedes waren den meist hochbetagten Sängern oder Sängerinnen noch in Erinnerung geblieben. Eines ist gewiss: das ursprüngliche Lied war viel umfassender. Was verloren ging, läßt sich heute schwer ermessen. Eine Ahnung ergibt sich allerdings aus einigen Resten, welche andeuten, daß Olav Asteson sich auf eine kosmische  Wanderung durch den Tierkreis begibt. ...  |  Quelle: "das Traumlied vom OLAV ASTESON", Urachhaus 1967

Eingesprochen: ChK, 2017

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JULI ZEH & NINA OMILIAN

>>Das Huhn auf der Kartoffel<< Oder: Vom Recht auf Glück  |  Die Schriftstellerin Juli Zeh und die Sängerin Nina Omilian wechseln Emails. Über Esel und Katzen. Kreativität und Inspiration. Die Liebe in den Herzen und den Hass in den Köpfen.

   - liebe Blogbesucher, hört es Euch an - und bitte bis zum Schluss!

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HERMANN KESTEN (28.1.1900-3.5.1996)

Camille Pissarro "The Boulevard"Camille Pissarro "The Boulevard"   DIE LICHTREKLAME (1926)

Und kaum vermag ich mich noch zu erinnern,

Wie groß die Sterne in den Wäldern sind!

Wie wurden in der Städte steinigem Innern

Die lichtesten Gestirne blind! ...

Eingesprochen: ChK, 2018

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   - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN:  (zeige mit dem Cursor auf das Gemälde)

Gemälde: "Meeting" von Maria MorettiGemälde: "Meeting" von Maria Moretti

>>Muß es denn durchaus sein, daß die Menschen gar nicht dazu kommen können, durch das Regemachen desjenigen, was in ihren Herzen und ihren innersten Seelen sitzt, ...

... den Weg zu finden zum Lichte? Muß es denn auf dem Wege des äußeren Zwanges sein? Muß es denn auf dem Wege geschehen, daß erst alles zusammenbricht, damit die Menschen anfangen zu denken? Soll man nicht diese Frage doch jeden Tag, jeden Tag aufs neue aufwerfen? ... was notwendig ist, ist Einsicht zu haben, nicht immer dieses falsche Urteil und dieses Nichtbemühen zu haben, in die Dinge hineinzuschauen, wie sie ihrer Wirklichkeit nach sind.<<

3.11.1918, "Geschichtliche Symptomatologie" (GA 185)

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KURT TUCHOLSKY  21.Dezember 1935  Der 83. Todestag

   GROẞSTADTWEIHNACHTEN (1913)

Nun senkt sich wieder auf die heim'schen Fluren

die Weihenacht! die Weihenacht!

Was die Mamas bepackt nach Hause fuhren,

wir kriegens jetzo freundlich dargebracht. ...

... Der Asphalt glitscht. Kann Emil das gebrauchen?

Die Braut kramt schämig in dem Portemonnaie.

Sie schenkt ihm, teils zum Schmuck und teils zum Rauchen,

den Aschenbecher aus Emalch glasé.

 

Das Christkind kommt! Wir jungen Leute lauschen

auf einen stillen heiligen Grammophon.

Das Christkind kommt und ist bereit zu tauschen

den Schlips, die Puppe und das Lexikohn,

 

Und sitzt der wackre Bürger bei den Seinen,

voll Karpfen, still im Stuhl, um halber zehn

dann ist er mit sich selbst zufrieden und im reinen:

»Ach ja, son Christfest is doch ooch janz scheen!«

 

Und frohgelaunt spricht er vom ›Weihnachtswetter‹,

mag es nun regnen oder mag es schnein,

Jovial und schmauchend liest er seine Morgenblätter,

die trächtig sind von süßen Plauderein.

 

So trifft denn nur auf eitel Glück hienieden

in dieser Residenz Christkindleins Flug?

Mein Gott, sie mimen eben Weihnachtsfrieden ...

»Wir spielen alle. Wer es weiß, ist klug.«

Eingesprochen: ChK, 2017

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JOHANN GOTTFRIED HERDER  18.Dezember 1803  Der 215. Todestag

Johann Gottfried HerderJohann Gottfried Herder   Das Ich. Ein Fragment

Willst Du zur Ruhe kommen, flieh, o Freund,

Die ärgste Feindin, die Persönlichkeit!

Sie täuschet Dich mit Nebelträumen, engt

Dir Geist und Herz und quält mit Sorgen Dich, ...

... Vergiftet Dir das Blut und raubet Dir

Den freien Athem, daß Du, in Dir selbst

Verdorrend, dumpf erstickst von eigner Luft.

Sag an: was ist in Dir Persönlichkeit? ...

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... der gesamte ->Text | Interpret im Video: Christoph Hackenberg  |  Quelle: Lyrik ~ Klinge

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Datenschutzerklärung Lyrik ~ Klinge:  www.lyrik-klinge.de/datenschutzerklaerung/

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

Christa Ferreira-PirezChrista Ferreira-Pirez>>Alle Kunst hat etwas in sich, was geeignet ist, zu tieferer, konkreterer Menschenerkenntnis zu führen. Wer sich wirklich vertieft in die künstlerischen Formen, die zum Beispiel die Malerei, die Plastik schaffen, oder in das Wesen der inneren Bewegungen, die durch Musik und Dichtung pulsieren, ...

... wer sich da hinein vertieft, wer Kunst wirklich innerlich erlebt ..., der durchdringt sich mit etwas, was ihn befähigt, den Menschen ... nach der Richtung der menschlichen Bildnatur aufzufassen. Denn das wird es sein, was ... über die Menschheit kommen muß: den Menschen bildhaft auffassen zu können.<<

26.10.1918 - "Geschichtliche Symptomatologie" (GA 185)

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FRIEDRICH HÖLDERLIN (1770-1843)

   DIE ENTSCHLAFENEN
Einen vergänglichen Tag lebt' ich und wuchs mit den

Meinen,

Eins ums andere schon schläft mir und fliehet dahin.
Doch ihr Schlafenden wacht am Herzen mir, in
...

                                                                      ... verwandter

Seele ruhet von euch mir das entfliehende Bild.

Und lebendiger lebt ihr dort, wo des göttlichen Geistes

Freude die Alternden all, alle die Toten verjüngt.

Eingesprochen: ChK, 2018

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Man muß dem Menschen nicht so entgegentreten - das muß man lernen -, daß man in ihm nur empfindet den Zusammenhang von Knochen, Muskeln, Blut und so weiter, sondern man muß den Menschen empfinden lernen als das Bild seines ewigen, geistig-übersinnlichen Wesens.... Denn dasjenige, was ...

... man so sehen wird an dem Menschen, wenn man die menschlichen Formen und die menschlichen Bewegungen und alles, was damit zusammenhängt, als Bild des Ewigen erfassen wird, das wird ... einen mit innerer Wärme oder mit innerer Kälte nach und nach erfüllen müssen, und man wird durch die Welt wandeln, indem man die Menschen sehr intim kennenlernt. Der eine wird einem warm, der andere wird einem kalt machen.<<  |  26.10.1918 - "Geschichtliche Symptomatologie" (GA 185)

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TAG DER MENSCHENRECHTE - 10.Dezember 2018

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den Internationalen Tag der Menschenrechte für den 10. Dezember ausgerufen. Seit 1948 wird an diesem Tag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gedacht. Seitdem gilt deren Einhaltung als Ziel und ...

... Aufgabe für alle Völker dieser Welt. Die Menschenrechte sind angeboren und besagen, dass alle Menschen frei und gleich an Würde sind. Am Tag der Menschenrechte ist jeder dazu aufgerufen zu prüfen, ob die Menschenrechte in seinem näheren Umfeld gewahrt werden. |  Quelle: "Kleiner Kalender"

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   - liebe Blogbesucher, kennt Ihr dies hier oben? Nein!? dann wirds Zeit! Hört hier oben mal rein... ich habe einen Teil der Charta eingesprochen.

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PROF. DR. RAINER MAUSFELD

>>Elitendemokratie und Meinungsmanagement. Hat sich die Vorstellung vom "mündigen Bürger" überlebt?<<  |  Die Idee der Demokratie entsprang aus der Bemühung, eine gesellschaftliche Organisationsform zu finden, die am ehesten einen inneren (und äußeren) Frieden gewährleistet. Demokratie beruht ...

... auf der Idee, dass die Bürger zur politischen Selbstbestimmung befähigt sind. Inzwischen ist die Komplexität moderner Gesellschaften so groß geworden, dass kein Einzelner sie mehr zu erfassen vermag. Hat sich damit das demokratische Leitideal überlebt?  |  Quelle: swr tele akademie

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FRANZ VON ASSISI (1181-1226)

   Der Sonnengesang (1224/25)

Höchster, allmächtiger, guter Herr,

Dein ist das Lob, die Herrlichkeit und Ehre

und jeglicher Segen.

Dir allein, Höchster, gebühren sie, ...

... und kein Mensch ist würdig,
Dich zu nennen.

Gelobt seist Du, mein Herr,
mit allen Deinen Geschöpfen,
vornehmlich mit der edlen Herrin
Schwester Sonne,
die uns den Tag schenkt durch ihr Licht.
Und schön ist sie
und strahlend in großem Glanz:
Von Dir, Höchster, ein Sinnbild.

Gelobt seist Du, mein Herr,
durch Bruder Mond und die Sterne;
am Himmel schufst Du sie
leuchtend und kostbar und schön.

Gelobt seist Du, mein Herr,
durch Bruder Wind und die Luft und die Wolken
und heiteres und jegliches Wetter,
durch das Du Deinen Geschöpfen
Gedeihen gibst.

Gelobt seist Du, mein Herr,
durch Schwester Wasser,
gar nützlich ist es
und demütig und köstlich und keusch.

Gelobt seist Du, mein Herr,
durch Bruder Feuer,
durch das Du die Nacht uns erleuchtest.
Und schön ist es und fröhlich
und kraftvoll und stark.

Gelobt seist Du, mein Herr,
durch unsere Schwester,
Mutter Erde,
die uns ernährt und erhält,
vielfältige Frucht uns trägt
und bunte Blumen und Kräuter.

Gelobt seist Du, mein Herr,
durch jene, die aus Liebe zu Dir vergeben
und Krankheit ertragen und Drangsal.
Selig jene, die solches ertragen in Frieden,
Du, Höchster, wirst sie einst krönen.

Gelobt seist Du, mein Herr,
für unsern Bruder, den leiblichen Tod;
ihm kann kein Mensch lebend entrinnen.
Weh denen, die in tödlicher Sünde sterben.
Doch selig, die er findet
in Deinem heiligsten Willen,
denn der zweite Tod tut ihnen kein Leides.

Lobet und preiset meinen Herrn
und danket ihm und dienet Ihm
in tiefer Demut!

Eingesprochen: ChK, 2018

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PETER HANDKE (*6.Dezember 1942)  Der 76. Geburtstag

"Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)"

Peter Handke, vor 33 Jahren, 6.12.1985 - 'Am Felsfenster morgens'

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RAINER MARIA RILKE (*4.Dezember 1875)  Der 143. Geburtstag

   Vor Weihnachten 1914

Da kommst du nun, du altes zahmes Fest,

und willst, an mein einstiges Herz gepresst,

getröstet sein. Ich soll dir sagen: du

bist immer noch die Seligkeit von einst ...

... und ich bin wieder dunkles Kleid und tu
die stillen Augen auf, in die du scheinst.
Gewiss, gewiss. Doch damals, da ichs war,
und du mich schön erschrecktest, wenn die Türen
aufsprangen - und dein wunderbar
nicht länger zu verhaltendes Verführen
sich stürzte über mich wie die Gefahr
reißender Freuden: damals selbst, empfand
ich damals dich? Um jeden Gegenstand
nach dem ich griff, war Schein von deinem Scheine,
doch plötzlich ward aus ihm und meiner Hand
ein neues Ding, das bange, fast gemeine
Ding, das besitzen heißt. Und ich erschrak.
O wie doch alles, eh ich es berührte,
so rein und leicht in meinem Anschaun lag.
Und wenn es auch zum Eigentum verführte,
noch war es keins. Noch haftete ihm nicht
mein Handeln an; mein Missverstehn; mein Wollen
es solle etwas sein, was es nicht war.
Noch war es klar
und klärte mein Gesicht.
Noch fiel es nicht, noch kam es nicht ins Rollen,
noch war es nicht das Ding, das widerspricht.
Da stand ich zögernd vor dem wundervollen
Un-Eigentum . . . . .

Eingesprochen: ChK, 2017

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   - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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PROF. DR. RAINER MAUSFELD

>>Warum schweigen die Lämmer?<<Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören | In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Demokratie in einer ...

... beispiellosen Weise ausgehöhlt. Demokratie wurde durch die Illusion von Demokratie ersetzt, die freie öffentliche Debatte durch ein Meinungs- und Empörungsmanagement, das Leitideal des mündigen Bürgers durch das des politisch apathischen Konsumenten. ...->mehr*

Der Psychologe Dr. Rainer Mausfeld im Gespräch mit Jochen Marmit - in der Sendereihe 'Fragen an den Autor'.  |  Die ->Sendung* (SR2)  |  Quelle: Saarländischer Rundfunk

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*Datenschutzerklärung SR:  www.sr.de/sr/home/der_sr/unternehmen/datenschutzerklarung/index.html

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CONRAD FERDINAND MEYER  28.November 1898  Der 120. Todestag

"...Die Stämme – diese Riesen – sind gefeit, / Hier wohnt ein mächt'ger Gott seit alter Zeit...""...Die Stämme – diese Riesen – sind gefeit, / Hier wohnt ein mächt'ger Gott seit alter Zeit..."   DAS HEILIGTUM

Waldnacht. Urmächtge Eichen, unter die

Des Blitzes greller Strahl geleuchtet nie!

Dämmernde Wölbung, Ast in Ast verwebt

Von keines Vogels Lustgeschrei belebt! ...

... Ein brütend Schweigen, nie vom Sturm gestört,
Ein heilig Dunkel, das dem Gott gehört
Darin, umblinkt von Schädel und Gebein
Sich ungewiss erhebt ein Opferstein ...
Es rauscht. Es raschelt. Schritte durch den Wald!
Das kurze römische Kommando schallt.
Geleucht von Helmen! Eine Kriegerschar!
Vorauf ein Gallier und ein Legionar:
»Die Stämme können dienen. Beil in Schwung!
Cäsar braucht Widder zur Belagerung!«
Erbleichend spricht der Gallier ein Gebet
Den Römer selbst ergreift die Majestät
Des Orts, doch hebt gehorchend er die Axt –
Der Gallier flüstert: »Weisst du, was du wagst?
Die Stämme – diese Riesen – sind gefeit,
Hier wohnt ein mächtger Gott seit alter Zeit
In dessen Nähe nur der Priester tritt,
Ein totenblasses Opfer schleppt er mit.
Versehrtest nur ein Blatt du freventlich
Stracks kehrte sich die Waffe wider dich!« ...
Die heilgen Eichen drohen Baum an Baum
Die Römer lauschen bang und atmen kaum,
Schwer, schwerer wird der Hand des Beiles Wucht
Und ihr entsinkts. Sie stürzen auf die Flucht.
»Steht!« und sie stehn. Denn es ist Cäsars Ruf
Der ihre Seelen sich zu Willen schuf!
Er ist bei seiner Schar. Er deutet hin
Auf eine Eiche. Sie umschlingen ihn,
Sie decken ihn wie im Gedräng der Schlacht,
Sie flehn. Er ringt. Er hat sich losgemacht,
Er schreitet vor. Sie folgen. Er ergreift
Ein Beil, hebts, führt den Schlag, der saust und pfeift ...
Sank er verwundet von dem frevlen Beil? Er
lächelt: »Schauet Kinder, ich bin heil.«
Erstaunen! Jubel! Hohngelächter! Spott!
Soldatenwitz: »Verendet hat der Gott!«
Die Rinde fliegt! Des Stammes Stärke kracht!
Vom Laub zu dunklerm Laube flieht die Nacht.
Die Beile tun ihr Werk. Die Wölbung bricht,
Und Riesentrümmer überströmt das Licht.

Eingesprochen: ChK, Sept. 2018

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  - liebe Blogbesucher: Diese Ballade sprach ich ein in Solidarität mit den tapferen AktivistInnen, die den letzten verbliebenen Teil vom Hambacher Forst verteidigen und retten möchten. Dort will der Stromversorger RWE nach wie vor das Ende eines tausende Jahre alten heiligen Organismus ins Werk setzen.

Und dann noch: Die unsägliche Tragik eines dort im Forst vom Baum herab zu Tode gestürzten Bloggers, der uns, die wir sehen können, den Tod eines ganzen Wald-Heiligtums vor Augen geführt hat. Ich wünsche seiner Seele den Frieden, den sie verdient - mag er von 'dort' heilsamen Einfluss nehmen auf das Geschehen im Hambacher Forst.

Ein Wald ist ein hoch differenzierter lebender Organismus - auch elementare Wesen übersinnlicher Natur leben in ihm, neben und mit den Tieren und Pflanzen.

Liebe AktivistInnen: Die Wesenheiten des Waldes werden es Euch nicht vergessen, dass ihr für sie, für die Pflanzen und Tiere, und damit für den Menschen und für das Leben eintretet!

BLEIBT auch in Zukunft friedlich!

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FRIEDRICH MERZ (CDU)

MerzMerz>>Der neoliberale Politiker Merz über sein Verhältnis zum Wahlvolk.<<  Quelle: phoenix/youtube

Schaut mal hier: Dieser ältliche verbitterte Mann, der die Bevölkerung - uns - und ihre Mündigkeit verachtet, der aber unser Kanzler werden will!  |  ChK

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JOSEPH V. EICHENDORFF  26.November 1857  Der 161. Todestag

   Ergebung

Es wandelt, was wir schauen,

Tag sinkt ins Abendrot,

Die Lust hat eignes Grauen,

Und alles hat den Tod. ...

... Ins Leben schleicht das Leiden
Sich heimlich wie ein Dieb,
Wir alle müssen scheiden
Von allem, was uns lieb.

Was gäb es doch auf Erden,
Wer hielt' den Jammer aus,
Wer möcht geboren werden,
Hieltst du nicht droben Haus!

Du bist's, der, was wir bauen,
Mild über uns zerbricht,
Dass wir den Himmel schauen -
Darum so klag ich nicht.
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Zwielicht

Dämmrung will die Flügel spreiten
Schaurig rühren sich die Bäume
Wolken ziehn wie schwere Träume -
Was will dieses Graun bedeuten?
Hast ein Reh du lieb vor andern,
Laß es nicht alleine grasen,
Jäger ziehn im Wald und blasen,
Stimmen hin und wider wandern.
Hast du einen Freund hienieden,
Trau ihm nicht zu dieser Stunde,
Freundlich wohl mit Aug' und Munde,
Sinnt er Krieg im tück'schen Frieden.
Was heut' müde gehet unter,
Hebt sich morgen neu geboren.
Manches bleibt in Nacht verloren -
Hüte dich, bleib wach und munter!

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Wollen, Einschlafen, Sterben. ... indem man das Einschlafen erforscht, das Hineingehen in das Übersinnliche, das Sich-Entziehen den Sinnen; da hat man ein embryonales Sterben. Und man begreift das Sterben als einen Übergang aus der Sinnenwelt in die ...

... übersinnliche Welt.<<

10.10.1918 - "Die Ergänzung heutiger Wissenschaften durch Anthroposophie" (GA 73)

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ARTE REPORTAGE

>>Bangladesch: Kinder der Schande<< | In den improvisierten Lagern mit inzwischen 1 Million Flüchtlingen der muslimischen Minderheit der Rohingyas leben vermutlich tausende junge Mütter „in Schande“ – denn die Väter ihrer neun Monate nach der ...

... Vertreibung geborenen Kinder sind Soldaten und Milizionäre aus Myanmar, die sie in ihren Dörfern vergewaltigten und nach Bangladesch vertrieben. Keiner weiß genau, wie viele Frauen so leben müssen, denn Vergewaltigung ist ein Tabu in ihrer Gemeinschaft.

Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reportage (ACHTUNG! nichts für sensible Gemüter!) spreche ich den Kommentar. - Sofern Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen)

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