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"Nicht die Weltbeherrschung, sondern die Welterkenntnis ist der Sinn menschlichen Daseins"

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C. F. Meyer, 1825-1898:

v   DAS HEILIGTUM   v

(Ein Beitrag zum tragischen Thema 'Hambacher Forst')

Ich bin ein Schatten.

Das bist auch du!

Ich rechne mit der Zeit.

Und du?

(Spruch unter einer Sonnenuhr)

*Titel eines Journals von Peter Handke

HERZLICH WILLKOMMEN...

Ch Köhler 2017Ch Köhler 2017...auf meiner Seite für den Frieden! - Christoph Köhler, Künstler, ausgebildeter Schauspieler und Sprecher, Lyriker, Kriegsdienstverweigerung 1976 - Zur Begrüßung lade ich Dich ein, etwas ->Musik* zu hören  |  Mein Tun, d. h. die Gesamtheit meiner Lebensführung betrachte ich als das Bestreben, Gesichtspunkte des Künstlerischen in mein tägliches Leben zu integrieren. Das Leben als Kunstprojekt, verstanden in ganz unspektakulärer Art und Weise ('Kunstprojekt' bedeutet nicht gleich, dass man den Eiffelturm in Folie verpacken, oder gar sich einen Tag lang in NATO-Stacheldraht einwickeln muss) - unspektakulär insofern, als das Prinzip des Künstlerischen, mit dem jedermensch sein Leben schrittweise durchdringen kann, ein Element umfassender Befriedung bedeutet. Da das gelebte Prinzip des Künstlerischen Belebung, Aufbau und Heilung bewirkt, vermag es all jene Wirkungen von Schwächung, Kränkung und Zerstörung, die unsere Lebensumfelder permanent gefährden, zurückzudrängen und einzuhegen. Das Prinzip des Künstlerischen vermag keine irdisch-paradiesischen Verhältnisse herstellen, die kann es nicht geben, doch es möchte - und dies kann es! - immer erneut ausbalancieren, was im Menschen und im menschlichen Zusammenleben in Schieflage gerät oder bereits geraten ist, und Störung oder Gefahr bedeutet. Dies gilt für das intim Kleine wie das global Große. - Das Prinzip des Künstlerischen: Es hat mit Wahrnehmung, Regsamkeit, Achtsamkeit, Phantasie und Empathie zu tun, mit Stärke und Schwäche, mit Sympathie und Antipathie, mit Kälte und Wärme - mit Atem, sprich mit dauernder Umwandlung. Hierüber sollte jedermensch unbeirrt einen eignen 'Forschungs'weg einschlagen, um das Prinzip des Künstlerischen ver-suchen aufzu-spüren und für sich zu entdecken. Das kann gelingen, wenn man sich geduldig mit der Natur und den Künsten beschäftigt, d. h. sich auf sie einläßt. Das Prinzip des Künstlerischen ist ein Schlüssel zum Frieden.

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*Datenschutzerklärung von "soundcloud": soundcloud.com/pages/privacy

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v   Der BLOG   v

ARTE-PHILOSOPHIE

>>Keine Probleme mit der Verschwendung<<  |  Ist Verschwendung eine Gesellschaftskrankheit? Warum wundert sich keiner darüber, dass Gegenstände heute eine kürzere Lebensdauer haben als Menschen? Sollte man nicht zur Bekämpfung der unseligen Verschwendung die Lebensdauer von Gegenständen verlängern? 

Der Link ->zur Sendung  |  Quelle: arte

Datenschutzerklärung von "arte":  www.arte.tv/sites/de/corporate/arte-und-ihre-privatsphaere-im-internet/

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reihe leihe ich meine Stimme dem Gastgeber der Sendung, Raphael Enthoven. - Sofern Interesse an meiner Stimme besteht... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben (z. B. hätten bei mir jedoch null Chance solche Auftraggeber, die aus dem Motiv heraus werben, ihren Profit zu maximieren, d. h. die an der Verschwendungsschraube mit drehen, egal mit wieviel Scheinchen sie mir für einen Werbespot winken würden) Deshalb bin ich in üblichen Werbespots grundsätzlich nicht zu hören.

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ZUM TRAGISCHEN THEMA "HAMBACHER FORST"

"... hier wohnt ein mächt'ger Gott seit alter Zeit ...""... hier wohnt ein mächt'ger Gott seit alter Zeit ..."Bilder gegen die Zerstörung: "Auf die Aktivisten kann man stolz sein"  |  Andreas Magdanz kennt den Hambacher Forst wie kaum ein anderer. Der Professor für Fotografie hat seine Studierenden über viele Jahre hinweg dorthin geschickt, dabei hat er die im Wald lebenden Aktivisten kennen und schätzen gelernt. Er ist ist Professor für Fotografie und hat Studierende der HAWK Hildesheim und der RWTH Aachen in den Hambacher Forst geschickt. "Eine forensische Bestandsaufnahme: 100 Studenten, zwei Hochschulen, 10.000 Bilder" heißt das Projekt. Im Deutschlandfunk Kultur erklärt er, dass er schon sehr früh erlebt habe, wie Natur- und Kulturdenkmäler vernichtet worden und Menschen Zwangsumsiedlungen ausgesetzt gewesen seien. Das habe ein Gefühl von einer fehlgeleiteten Demokratie in ihm erzeugt. ... | der gesamte ->Artikel

Quelle: DLF Kultur

Datenschutzerklärung von DLF Kultur:  www.deutschlandfunkkultur.de/datenschutzerklaerung.3513.de.html

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Das ->Interview mit Prof. Andreas Magdanz   ||   Das Projekt von Prof. Magdanz zum Hambacher Forst: ->"Eine forensische Bestandsaufnahme: 100 Studenten, zwei Hochschulen, 10.000 Bilder" (pdf)   ||   Über das Projekt: ->"Fotoprojekt zeigt Menschen und Dörfer im Umfeld des Tagebaus Hambach" (Aachener Nachrichten, 7.7.2018)

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   - liebe Blogbesucher: Das Interview nachzuhören empfehle ich dringend - Herrm Prof. Magdanz und seinen Studierenden gratuliere ich zu diesem Projekt, und ziehe den Hut vor seiner klaren Stellungnahme bezüglich der Entwicklungen im Hambacher Forst und der Tatsache der kalten Machtausübung durch Politik und der mit ihr verfilzten finanzstarken Wirtschafts(über)macht der Stromversorger. -

Siehe auch zum Thema den 3. Post hier unterhalb, "DAS HEILIGTUM"

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ARTE-PHILOSOPHIE

Steuern - Reine Abzocke?Steuern - Reine Abzocke?>>Steuern - Reine Abzocke?<<  |  Woher kommt die Vorstellung, dass Steuern Abzocke sind? Warum ist diese Vorstellung nicht auszumerzen? Und warum ist es so schmerzlich, sie zu entrichten, wenn es doch ohne den Staat, den die Steuern finanzieren, weder Gesellschaft ...

... noch Wirtschaft gäbe? Wie kann man seinen Anteil beitragen, ohne sich getäuscht zu fühlen?  |  Quelle: arte

Datenschutzerklärung von "youtube":  policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reihe leihe ich meine Stimme dem Gastgeber der Sendung, Raphael Enthoven. - Sofern Interesse an meiner Stimme besteht... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (z. B. null Chance hätten bei mir jedoch Parteien, die die Bevölkerung an der Nase herumführen und nur an sich selbst denken statt ans Gemeinwohl, egal mit wieviel Scheinchen sie mir für einen Werbespot winken würden)

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"Würde, Verantwortung, Demokratie" - OFFENER BRIEF

... wir sind entsetzt ...... wir sind entsetzt ...Als Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Kulturvermittlerinnen und -vermittler sind wir entsetzt darüber,

dass der Bundesinnenminister fortwährend die Arbeitsfähigkeit der Bundesregierung sabotiert und dem internationalen Ansehen des Landes schadet;

dass er die Migrationsfrage zur „Mutter aller politischen Probleme" erklärt und damit 18,6 Millionen Menschen, die mit migrantischen Wurzeln in Deutschland leben, in Geiselhaft nimmt und als eine Ursache dieser ‚Probleme’ hinstellt; ...

Zum offenen Brief ->"Seehofer muss gehen" in voller Länge

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   - liebe Blogbesucher: Heute habe ich diesen offenen Brief vom 21.9.2018 mit unterzeichnet. Die Initiatoren: Jan Böttcher, Autor / Matthias Luthardt, Filmregisseur / Rebecca Raue, Bildende Künstlerin / Moritz Rinke, Autor / Mathias Schönsee, Autor, Regisseur. -- Die Möglichkeit zum Unterzeichnen per mail gibts am Ende des Briefes. Nur Mut!

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CONRAD FERDINAND MEYER (1825-1898) - BALLADE

(Ein Beitrag zum tragischen Thema 'Hambacher Forst')

"...Die Stämme – diese Riesen – sind gefeit, / Hier wohnt ein mächt'ger Gott seit alter Zeit...""...Die Stämme – diese Riesen – sind gefeit, / Hier wohnt ein mächt'ger Gott seit alter Zeit..."   DAS HEILIGTUM

Waldnacht. Urmächtge Eichen, unter die

Des Blitzes greller Strahl geleuchtet nie!

Dämmernde Wölbung, Ast in Ast verwebt

Von keines Vogels Lustgeschrei belebt! ...

... Ein brütend Schweigen, nie vom Sturm gestört,
Ein heilig Dunkel, das dem Gott gehört
Darin, umblinkt von Schädel und Gebein
Sich ungewiss erhebt ein Opferstein ...
Es rauscht. Es raschelt. Schritte durch den Wald!
Das kurze römische Kommando schallt.
Geleucht von Helmen! Eine Kriegerschar!
Vorauf ein Gallier und ein Legionar:
»Die Stämme können dienen. Beil in Schwung!
Cäsar braucht Widder zur Belagerung!«
Erbleichend spricht der Gallier ein Gebet
Den Römer selbst ergreift die Majestät
Des Orts, doch hebt gehorchend er die Axt –
Der Gallier flüstert: »Weisst du, was du wagst?
Die Stämme – diese Riesen – sind gefeit,
Hier wohnt ein mächtger Gott seit alter Zeit
In dessen Nähe nur der Priester tritt,
Ein totenblasses Opfer schleppt er mit.
Versehrtest nur ein Blatt du freventlich
Stracks kehrte sich die Waffe wider dich!« ...
Die heilgen Eichen drohen Baum an Baum
Die Römer lauschen bang und atmen kaum,
Schwer, schwerer wird der Hand des Beiles Wucht
Und ihr entsinkts. Sie stürzen auf die Flucht.
»Steht!« und sie stehn. Denn es ist Cäsars Ruf
Der ihre Seelen sich zu Willen schuf!
Er ist bei seiner Schar. Er deutet hin
Auf eine Eiche. Sie umschlingen ihn,
Sie decken ihn wie im Gedräng der Schlacht,
Sie flehn. Er ringt. Er hat sich losgemacht,
Er schreitet vor. Sie folgen. Er ergreift
Ein Beil, hebts, führt den Schlag, der saust und pfeift ...
Sank er verwundet von dem frevlen Beil? Er
lächelt: »Schauet Kinder, ich bin heil.«
Erstaunen! Jubel! Hohngelächter! Spott!
Soldatenwitz: »Verendet hat der Gott!«
Die Rinde fliegt! Des Stammes Stärke kracht!
Vom Laub zu dunklerm Laube flieht die Nacht.
Die Beile tun ihr Werk. Die Wölbung bricht,
Und Riesentrümmer überströmt das Licht.

Eingesprochen: ChK, Sept. 2018

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  - liebe Blogbesucher: Diese Ballade in Solidarität mit den tapferen AktivistInnen, die den letzten verbliebenen Teil vom Hambacher Forst verteidigen und retten möchten. Dort wird aktuell vom Stromversorger RWE mit polizeilicher Unterstützung kalt berechnend der fortgesetzte Mord eines tausende Jahre alten heiligen Organismus vorbereitet.

Und nun noch: Die unsägliche Tragik eines dort im Forst vom Baum herab zu Tode gestürzten Bloggers, der - wie ein grausam fokussiertes Bild - uns, die wir sehen können, den Tod eines ganzen Wald-Heiligtums vor Augen geführt hat. Ich wünsche seiner Seele den Frieden, den sie verdient - mag er von 'dort' intensiviert heilsamen Einfluss nehmen auf das grausame Geschehen im Hambacher Forst

„Sie wollen nicht die Bäume retten, sondern unseren Staat abschaffen.“
Mit dieser und ähnlich kruden Aussagen versuchte Innenminister Herbert Reul (NRW) die öffentliche Meinung im Vorfeld der Räumungen zu beeinflussen. (Schaut Euch ein Photo dieses Mannes an - seine Physiognomie erzählt Bände)

Ein Wald ist ein hoch differenzierter lebender Organismus - auch elementare Wesen übersinnlicher Natur leben in ihm, neben und mit den Tieren und Pflanzen.

Liebe AktivistInnen: Die Wesenheiten des Waldes werden es Euch nicht vergessen, dass ihr für sie, für die Pflanzen und Tiere, und damit für den Menschen und für das Leben eintretet!

BLEIBT FRIEDLICH

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN:

S. DalíS. Dalí>>In allen Zeiten war es ein Grundsatz für alle geistigen Forscher, daß die Zeit als solche eine Täuschung ist, und niemals wurde von einem wirklichen Kenner der Wirklichkeit mit der Zeit so gerechnet, daß sie für eine Wahrheit gehalten wurde, daß sie selbst für eine wahre Wirklichkeit gehalten worden wäre.<<

R. Steiner, 8.9.1918 - "Die Polarität von Dauer und Entwicklung im Menschenleben" (GA184)

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ARTE-PHILOSOPHIE

Was verbirgt sich hinter Transparenz?Was verbirgt sich hinter Transparenz?>>Was verbirgt sich hinter Transparenz?<<  |  Wo endet Transparenz, und wo beginnen Spionage und Voyeurismus? Wo liegt der Unterschied zwischen wichtigen Informationen und pikanten News? Darf man das Privatleben öffentlicher Personen ausforschen ...

... und publik machen? ... Darf es da überhaupt noch Geheimnisse geben? Und wäre nicht jede Grauzone eine Kapitulation der Demokratie vor verborgenen Mächten? Wer entscheidet, was öffentlich werden und was privat bleiben muss?  |  Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reihe leihe ich meine Stimme dem Gastgeber der Sendung Raphael Enthoven. - Sofern Interesse an meiner Stimme besteht... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (z. B. null Chance hätten bei mir jedoch Firmen, die mit der aggressiven Vermarktung von Wasser exorbitante Gewinne machen und zudem regionale Lebensverhältnisse zerstören, egal mit wieviel Scheinchen sie mir für einen Werbespot winken würden)

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NATWISS* - ZUM SYRIENKRIEG:

KEINE WEITERE DEUTSCHE KRIEGSBETEILIGUNGKEINE WEITERE DEUTSCHE KRIEGSBETEILIGUNGStoppt den Krieg – verhandeln ist das Gebot der Stunde – keine weitere deutsche Kriegsbeteiligung

Pressemitteilung (11. September 2018)

Angesichts der dramatischen Verschärfung des Krieges in Syrien, der durch die verstärkte Beteiligung aller Großmächte auch zu einem Weltbrand ausarten kann, fordert die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative erneut: sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen in Astana und Genf.

Sie wendet sich mit Entschiedenheit gegen eine weitere völkerrechtswidrige Beteiligung an den Luftangriffen in Syrien. Die Überlegungen in der Bundesregierung und den Jamaika Parteien sind erwiesenermaßen völkerrechts- und verfassungswidrig. ...

Sollte es erneut zu einer völkerrechtswidrigen Beteiligung der Bundesregierung an einem Kriegseinsatz kommen, ruft die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative zum Protest auf den Straßen und Plätzen auf. |  der Link zur ganzen ->Pressemitteilung

Quelle: NatWiss, *Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit e. V.

Datenschutzerklärung von NatWiss:  natwiss.de/impressum

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ARTE-PHILOSOPHIE

Wann schreiten wir zur Tat?Wann schreiten wir zur Tat?>>Wann schreiten wir zur Tat?<<  |  Wo liegt die Schwelle zwischen Worten und (Gewalt-)Taten? Was geschieht, wenn Hass in körperliche Gewalt umschlägt? Sind Zorn, Leid und Erniedrigung ausreichende Beweggründe für ...

... eine Gewalttat? Warum drückt ein Terrorist trotz Zweifeln schließlich doch den roten Knopf? Doch auch „gute Taten“ sind nicht immer leicht zu begehen – bisweilen bedarf es einer regelrechten Überwindung, zur Tat zu schreiten, beispielsweise wenn man jemanden endlich seine Liebe erklären möchte. Wo liegt die Schwelle zwischen Worten und Taten?  Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reihe leihe ich meine Stimme dem Gastgeber der Sendung Raphael Enthoven. - Sofern Interesse an meiner Stimme besteht... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (z. B. null Chance hätten bei mir jedoch Banken, die atomare oder konventionelle Rüstungsprojekte finanzieren, egal mit wieviel Scheinchen sie mir für einen Werbespot winken würden)

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN:

>>Der Tod, von der andern Seite angesehen, kann Vergeistigung genannt werden. Indem der Tod von der andern Seite angeblickt wird, ist dieser Anblick verknüpft mit der Entstehung von Geistigem. ... Zerfall ist da zu gleicher Zeit Geburt des Geistigen, Entstehung des Geistigen. Während man den Zerfall in unsympathischer Weise als etwas Unschönes empfindet wie jede Zerstörung, enthüllt sich von der andern Seite gesehen diese Zerstörung als ein Aufleuchten des Geistigen<<

R. Steiner, 1.9.1918 - "Die Wissenschaft vom Werden des Menschen" (GA183)

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FRANZ WERFEL *10.SEPTEMBER 1890

Franz WerfelFranz Werfel   Lächeln Atmen Schreiten

Schöpfe du, trage du, halte
Tausend Gewässer des Lächelns in deiner Hand!
Lächeln, selige Feuchte, ist ausgespannt
All übers Antlitz. ...

... Lächeln ist keine Falte,
Lächeln ist Wesen vom Licht.
Durch die Räume bricht Licht, doch ist es noch nicht.
Nicht die Sonne ist Licht,
Erst im Menschengesicht
Wird das Lächeln als Licht geboren.
Aus den tönenden, leicht unsterblichen Toren,
Aus den Toren der Augen wallte
Frühling zum erstenmal, Himmelsgischt,
Lächelns nieglühender Brand.
Im kühlen Brand des Lächelns spüle die alte Hand,
Schöpfe du, trage du, halte!

Lausche, du, horche du, höre!
In der Nacht ist der Einklang des Atems los,
Der Atem, die Eintracht des Lebens ist groß.
Atem schwebt
Über Feindschaft finsterer Chöre.
Atem ist Wesen vom höchsten Hauch.
Nicht der Wind, der sich taucht
In Weid, Wald und Strauch,
Nicht das Wehn, vor dem die Blätter sich drehn ...
Gottes Hauch wird im Atem der Menschen geboren.
Aus den Lippen, den schweren,
Verhangen, dunkel unsterblichen Toren
Fährt Gottes Hauch, die Welt zu bekehren.
Auf dem Windmeer des Atems hebt an
Die Segel zu brüsten im Rausche
Der unendlichen Worte nächtlich beladener Kahn.
Horche du, höre du, lausche!

Sinke hin, kniee hin, weine!
Sieh der Geliebten erdenlos schwindenden Schritt!
Schwinge dich hin, schwinde ins Schreiten mit!
Schreiten entführt
Alles ins Reine, alles ins Allgemeine.
Schreiten ist mehr als Lauf und Gang,
Der sternenden Sphäre Hinauf und Entlang,
Mehr als des Raumes tanzender Überschwang.
Im Schreiten der Menschen wird die Bahn der Freiheit geboren.
Mit dem Schreiten der Menschen tritt
Gottes Anmut und Wandel aus allen Herzen und Toren.
Lächeln, Atem und Schritt
Sind mehr als des Lichtes, des Windes und der Sterne Bahn:
Die Welt fängt im Menschen an.
Im Lächeln, im Atem, im Schritt der Geliebten ertrinke
Weine hin, kniee hin, sinke!

Eingesprochen: ChK, Sept. 2018

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KEINEN CENT FÜR ATOMWAFFEN

10 Milliarden US-Dollar investieren deutsche Banken in Atomwaffen-Hersteller.

246 Sprengköpfe stecken auf den Atomraketen, die Airbus gerade baut. Jeder Sprengkopf hat die zehnfache Detonationskraft der Hiroshima-Bombe.

30 Millionen Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken wissen wahrscheinlich nicht, dass auch ihr Geld daran beteiligt ist.

Die Bankengruppe der Volks- und Raiffeisenbanken und der Sparda-Bank finanziert Hersteller von Atomwaffen.

Volksbank, Raiffeisenbank, Sparda:

->Keine Geschäfte mit Atomwaffen-Herstellern!

Das Atombombengeschäft ->die Fakten

Quelle: ican - Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen

Datenschutzerklärung von "ican":  atombombengeschaeft.de/datenschutz-und-impressum/

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CHARLES BAUDELAIRE, +31.AUGUST 1867

   Unversöhnlich

Zuhöchst, den Höfen fern, dem Seitental, dem Hange,
Der Straße, wo der Schritt sich ohne Furcht bewegt,
Dem Wald und Wiesenteppich, ob dem hohen Gange
Zum letzten Gras, darauf die Herde Hufe regt, ...

Eingesprochen: ChK, 2018

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RUDOLF STEINER - AM 25.AUGUST 1918:

>>Gott sei Dank, daß man nichts vom Haupte weiß ... Auf eine andere Weise wird sich der Mensch seines Hauptes nicht bewußt, als wenn er Kopfschmerz kriegt; dann weiß er, daß er ein Haupt hat. Sonst bleibt das unbewußt, im eminentesten Sinne unbewußt ... Aber unter diesem Bewußtsein des Hauptes, das gewöhnlich eigentlich nur von der Außenwelt Kenntnis nimmt, das nur darauf ausgeht, zu wissen von dem, was in der Umgebung ist, unter diesem Wissen ruht ein anderes, eine Art Traumbewußtsein, ein Traumeswissen. Ihr Haupt träumt fortwährend.<<

R. Steiner, 25.8.1918 - "Die Wissenschaft vom Werden des Menschen" (GA183)

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JOHANN WOLFGANG VON GOETHE - *28.AUGUST 1749

Johann Wolfgang von GoetheJohann Wolfgang von Goethe   Beherzigung

Ach, was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser, ruhig bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser, sich zu treiben? ...

... Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.

Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie er's treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, daß er nicht falle!

   Mein Erbteil
Mein Erbteil wie herrlich, weit und breit!
Die Zeit ist mein Besitz, mein Acker die Zeit.

   Eigentum
Ich weiß, daß mir nichts angehört
Als der Gedanke, der ungestört
Aus meiner Seele will fließen,
Und jeder günstige Augenblick,
Den mich ein liebendes Geschick
Von Grund aus läßt genießen.

   Die Flut
»Die Flut der Leidenschaft, sie stürmt vergebens
An's unbezwungne feste Land.«
Sie wirft poetische Perlen an den Strand,
Und das ist schon Gewinn des Lebens.

Eingesprochen: ChK, 2018

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JOHANN GOTTFRIED HERDER - *25.AUGUST 1744

Johann Gottfried HerderJohann Gottfried Herder   Das Ich. Ein Fragment

Willst Du zur Ruhe kommen, flieh, o Freund,

Die ärgste Feindin, die Persönlichkeit!

Sie täuschet Dich mit Nebelträumen, engt

Dir Geist und Herz und quält mit Sorgen Dich, ...

... Vergiftet Dir das Blut und raubet Dir

Den freien Athem, daß Du, in Dir selbst

Verdorrend, dumpf erstickst von eigner Luft.

Sag an: was ist in Dir Persönlichkeit? ...

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der ->gesamte Text | Interpret im Video: Christoph Hackenberg | Quelle: Lyrik ~ Klinge

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Datenschutzerklärung von Lyrik ~ Klinge:  www.lyrik-klinge.de/datenschutzerklaerung/

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MATTHIAS CLAUDIUS - *15.AUGUST 1740

   Kriegslied

's ist Krieg! 's ist Krieg! O Gottes Engel wehre,

Und rede du darein!

's ist leider Krieg - und ich begehre

Nicht schuld daran zu sein! ...

... Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen,
Und vor mir weinten, was?

Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
Verstümmelt und halb tot
Im Staub sich vor mir wälzten, und mir fluchten
In ihrer Todesnot?

Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute,
So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
Wehklagten über mich?

Wenn Hunger, böse Seuch' und ihre Nöten
Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammleten, und mir zu Ehren krähten
Von einer Leich' herab?

Was hülf mir Kron' und Land und Gold und Ehre?
Die könnten mich nicht freun!
's ist leider Krieg - und ich begehre
Nicht schuld daran zu sein!

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(1779/1783)

Eingesprochen: ChK, 2017

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RUDOLF STEINER - AM 6.AUGUST 1918:

Schattenstatue (Photo ChK)Schattenstatue (Photo ChK)>>Wo ist denn etwas Dauerndes? Wo ist denn das, welches als das Unvergängliche hinüberleben wird über dieses äußerlich Daseiende und dem Tode Geweihte? Wo ist denn das, was wirklich erhalten wird, während die Atome und die Kräfte, von denen physikalischer Aberglaube meint, daß sie erhalten würden, nicht erhalten werden, sondern zugrunde gehen? Das ist nur im Menschen selbst. Von allen Wesen, von den Tieren, Pflanzen, Mineralien, von Luft, Wasser und allem, was zugrunde geht, gibt es nur eines, das sich über die Erdenevolution und über die Evolution, die aus dem Erdendasein folgen wird, hinaus erhält: nur das, was im Menschen selbst lebt. Nur der Mensch trägt auf der Erde etwas in sich, was dauernd ist. Man kann nicht sprechen von der Erhaltung der Atome, des Stoffes und der Kraft, man kann nur sprechen von der Erhaltung von etwas im Menschen.<<

R. Steiner, 6.8.1918 - "Bewußtseinsnotwendigkeiten für Gegenwart und Zukunft" (GA181)

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OVID - 43 V.CHR.-17 N.CHR.

OVIDOVID   VERWANDLUNGEN (1 n. Chr.)

   EINGANG

Körper, in andre Gestalten verändert, will ich besingen;

Götter, fördert mein Werk (ihr habt ja auch jene verwandelt),

Schirmend geleitet das Lied, das vom Anbeginne der Welten -

Verse an Verse gereiht - bis zu unseren Zeiten herabführt!

   DIE SCHÖPFUNG

Ehe die Erde entstand und das Meer, der umhüllende Himmel,
Trug der unendliche Raum dieser Welt ein gestaltloses Antlitz,
Chaos genannt: ohne Form ein Klumpen, noch bar jeder Ordnung,
Durchwegs träge Masse, an einer Stelle gehäufter,
Ungleichartiger Urstoff von lose verbundenen Körpern.
...

   DIE VIER WELTALTER
Erst entstand die goldene Zeit, die ohne Behörde,
Frei und ohne Gesetz, das Recht und die Treue bewahrte.
Furcht und Strafe kannte man nicht, noch wurden gelesen
Drohende Worte auf ehernen Tafeln, nicht bangten die Menschen
Scheu vor dem Blick ihres Richters, sie waren ja ohne ihn sicher.
...

   DÄDALUS UND ICARUS

Dädalus haßte indessen schon Kreta, der langen Verbannung

Endlose Zeit, von Sehnsucht erfaßt nach dem Lande der Heimat.

Aber ihn hemmte das Meer. "Mag Länder und Wellen", so sprach er,

"Jener verschließen: der Himmel steht offen. Dort werde ich gehen. ..."

Eingesprochen Jul. 2018 - ChK

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RUDOLF STEINER - AM 6.AUGUST 1918:

"Bedrohung" Photo ChK"Bedrohung" Photo ChK>>... die Menschheit. Sie wird sich in einer Sackgasse befinden, wird sich gestehen, daß sie nicht mehr weiter kann, wenn sie nicht mit dem Geiste weiter will. Alles, was nicht mit dem Geiste wandern will, wird sich als ein Verdorrendes erweisen.
Es ist eine wichtige Frage für die Zukunft der Menschheit, ob man mit dem Geiste wandern will.<<

R. Steiner, 6.8.1918 - "Bewußtseinsnotwendigkeiten für Gegenwart und Zukunft" (GA181)

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JOACHIM RINGELNATZ - *07. AUGUST 1883

RingelnatzRingelnatz   "7.August 1929"

Ein Zeppelin fliegt übers Meer.
Aber es gibt schon heute
Ganz gut gescheite Leute,
Die interessiert das gar nicht sehr. ...

... Der Weltenraumverkehr floriert
Seit Urzeit, niemals minder.
Wo gut? Wo schlecht? – Das interessiert
Die Greise wie die Kinder.

Was man im Leben sich erwarb,
War Gnade oder Beute.
Da ich Geburtstag feiere, starb
Die Kathi Kobus heute.

Es hat an solchen Tagen –
— — — — — —
Was wollte ich denn eigentlich sagen? -
Es hat ein Jedes was erträumt.
Es hat ein Jedes was versäumt.

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* 7. August 1883, Wurzen; † 17. November 1934, Berlin

Eingesprochen Aug. 2018 - ChK

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RUDOLF STEINER - AM 30.JULI 1918:

>>In diesen amerikanischen Kräften liegt das, was zuletzt die Erde zum Tode bringen muß<<>>In diesen amerikanischen Kräften liegt das, was zuletzt die Erde zum Tode bringen muß<<>>Es ist doch etwas ganz anderes, wenn das Britentum die Welt zu einer Art Handelshaus machen will. Der Amerikanismus will sie eigentlich zu einer möglichst mit Komfort ausgestatteten physischen Wohnung machen, in der man bequem und reich leben kann. Und in der Welt bequem und reich leben zu können, das ist das politische Element des Amerikanismus. Wer das nicht durchschaut, sieht die Dinge nicht, sondern will sich selbst betäuben. ... In diesen amerikanischen Kräften liegt das, was wesentlich die Erde zum Ende führen muß, liegt das Zerstörerische, was zuletzt die Erde zum Tode bringen muß<<

R. Steiner, 30.7.1918 - "Bewußtseinsnotwendigkeiten für Gegenwart und Zukunft" (GA181)

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FERIENLYRIK

   AUS DER FERNE  (Jacob Witzel)

   (Kartenschreibenmüssen)

   Für C. R.

Am letzten Tag

bevor ich wieder fahre - ...

... die letzten Wochen

hab' ich kaum an dich gedacht -

schreib' ich Dir

wie versprochen eine Karte....

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in: Textil No.13

KLAK 2017
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

Literaturseminar

Eingesprochen Jul. 2018 - ChK

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RUDOLF STEINER - AM 23.JULI 1918:

>>Wir nehmen das nicht auf, was die Wahrheit ist. Wir verwischen sozusagen den fortwährend sich metamorphosierenden Leib, der sich fortwährend ändert, wir verwischen ihn und stellen ihn so vor, als wenn er aus sich herauswüchse, größer würde, und dadurch entgeht es uns, was für ein reiches Inneres, bewegtes Lebendiges unser Ich ist, das fortwährend zwischen Geburt und Tod an uns arbeitet ... der neuere Mensch - und zwar schon lange - kann sich nicht sich selbst so vorstellen.<<

R. Steiner, 23.7.1918 - "Bewußtseinsnotwendigkeiten für Gegenwart und Zukunft" (GA181)

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PETER HANDKE - IM JULI 1985

Am Felsfenster morgens (Peter Handke)Am Felsfenster morgens (Peter Handke)Treue: meine Entsprechnung zum anderen zu finden

Die Kunstarbeit ist ja kein Rausch, sondern die Große Ernüchterung; und zugleich muß das, was ich mache, mich im Machen selber ergreifen

Kein anderer kann mein Vorbild sein.  Aber er kann ...

... mich an mein Vorbild erinnern.

Zeitschwelle im Jahr: bis gestern waren die Bienen im Lavendel; ab heute sind in den Blüten dort die Hummeln

Jeder heiligt. Jeder heiligt sein geliebtes Wesen. Liebt er nichts, kann er nicht heiligen. Der Liebende aber heiligt. Es gibt kein Heiligen ohne das Lieben. - Jeder heiligt? - Jeder war einmal gedrängt, ist gedrängt, wird gedrängt sein zum Heiligen

Jeden Tag kommt der Augenblick, der, indem ich ihn mir bewußt mache, mir eingibt, ich sei am Ziel

Peter Handke - "Am Felsfenster morgens", Journal, Juli 1985

Eingesprochen Jul. 2018 - ChK

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RUDOLF STEINER - AM 23.JULI 1918:

>>Denken Sie sich, wie anders wir uns wüßten, wenn wir uns dessen bewußt wären, daß wir äußerlich unseren physischen Leib gleichsam abstoßen, abschmelzen, und uns innerlich immer neu aufbauen ... Daß wir den Leib, den wir an uns tragen, höchstens sieben Jahre an uns haben, daß wir [dann] das Frühere abgeworfen haben: wenn wir das wirklich in unser Bewußtsein aufnähmen, würden wir uns viel geistiger vorkommen. Denn wir würden dann nicht die trügerische Vorstellung haben: Ich war erst ein kleiner Kerl und bin dann immer größer und anders geworden. Sondern man würde wissen: Was der kleine Kerl war an Stofflichkeit, das ist irgendwo; das aber, was geblieben ist, das ist durchaus nichts Stoffliches, das ist etwas sehr Überstoffliches. Wenn man diese Metamorphose in sein Bewußtsein aufnehmen würde, würde man ... sich als Geistiges an sich erinnern. Gerade wenn wir uns bewußt wären, was in uns vorgeht, würden wir viel geistigere Vorstellungen über uns in uns aufnehmen.<<

R. Steiner, 23.7.1918 - "Bewußtseinsnotwendigkeiten für Gegenwart und Zukunft" (GA181)

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PROF. DR. RAINER MAUSFELD

>>Wie werden politische Debatten gesteuert?<<  |  München, 4.6.2018  |  "Prof. Dr. Rainer Mausfeld ist spitzenklasse, einmalig!!"  |  "Hervorragender Vortrag, schade ist nur, daß die Mehrheit in unserem Land ihn nie hören wird."  |  "Einfach großartig, dieser Mann! Seine ...

... Vorträge sollten an allen Schulen und Universitäten gezeigt werden."  |  "Ein faszinierender Vortrag auf wissenschaftlichem Niveau. Besser kann man das Thema nicht behandeln."  |  "Brilliant formuliert, die Themen und Elementarteilchen bestens durchleuchtet. Der amerikanische Exceptionalismus enttarnt als Grundübel der menschenverachtenden weltweiten Politik."  |  (aus den Kommentaren zum Vortrag)

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   - liebe Blogbesucher: Gut zuhören, mitdenken und festhalten - mehr Sprengstoff geht nahezu nicht. Herr Mausfeld führt den Kern jener Dinge vor Augen, die seit Langem mit uns gemacht werden - es sei nur das Stichwort "Manipulation durch Sprache" genannt...

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Datenschutzerklärung von "youtube":  policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de

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MEIN JOURNAL

LissabonLissabonWie anders man die Tage zählt wenn sie gezählt sind! (Beispielsweise auf einer Reise)

Das Gewicht der Welt - Feb. 2006

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GUTE NACHRICHTEN HERR INNENMINISTER!

Das Haupt ChristiDas Haupt Christi>>Aus Deutschland abgeschobener Afghane* erhängt sich in Kabul

Vor einer Woche hat Deutschland 69 abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben, ganz zur Zufriedenheit von Innenminister Horst Seehofer. Jetzt hat sich einer der Abgeschobenen in Kabul das Leben genommen.

... Er sei am Dienstag in einer von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zur Verfügung gestellten vorübergehenden Unterkunft in Kabul aufgefunden worden ... Der Mann aus der nordafghanischen Provinz Balkh sei 23 Jahre alt gewesen und habe acht Jahre lang in Deutschland gelebt, bevor er abgeschoben worden sei.

... Mit dem jüngsten Abschiebeflug aus Deutschland hatten Bund und Länder mit 69 Passagieren ungewöhnlich viele abgelehnte Asylbewerber abgeschoben. Allein Bayern hatte 51 Menschen zurückgeschickt. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte sich zufrieden über die hohe Zahl der Abgeschobenen geäußert. Für Kritik hat gesorgt, dass Seehofer bei der Präsentation seines "Masterplans Migration" am Dienstag darüber gewitzelt hatte, dass ausgerechnet an seinem 69. Geburtstag 69 Menschen nach Afghanistan abgeschoben worden waren. ...<<

Quelle: ->web.de* (der ganze Artikel)

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   - liebe Blogbesucher: Nur damit ja kein Mißverständnis aufkommt: Meine Überschrift oben in Weiß (es könnten ekelhAfDe Menschen sie für bare Münze nehmen) ist ironisch gemeint... und ich wünsche Herrm zufriedenen Seehofer, und jedem seiner Gesinnungsgenossen, ebenso viele schlaflose Nächte, wie der in den Tod gegangene 23jährige Afghane noch an LebensTagen vor sich gehabt hätte, hätte er bei uns verbleiben dürfen. - Sie mögen sich zu Tode schämen. Gute Nacht. - ChK

   - ps: die ->Rücktrittsforderungen** gegenüber Seehofer haben nicht lange auf sich warten lassen - zu wünschen wäre, daß er stolpert und fällt!  Quelle: tagesschau.de

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ANNETTE VON DROSTE-HÜLSHOFF (1798-1848)

>>Spätes Erwachen<<, Balladen (Reihe: 'Lyrik & Jazz')  |  Christoph Köhler, Rezitation / Matthias Ockert*, E-Gitarre + Elektronik  |  Für Annette von Droste-Hülshoff standen Dichtung und Musik in enger Wechselwirkung zuein- ...

        'vineum bodensee', Meersburg, Droste Literaturtage 2018

v

... ander. Bevor sie sich ausschließlich der Poesie widmete, schrieb sie Kompositionen, spielte Klavier und nahm Gesangsunterricht. Öffentlich trat sie aber kaum als Musikerin in Erscheinung. Der Rezitator Christoph Köhler und der Gitarrist und Komponist Matthias Ockert – gebürtiger Meersburger und ehemaliger Knabenmusiker – greifen mit ihrem „Lyrik & Jazz“-Programm diese Wechselwirkung auf. Neben dem titelgebenden Gedicht „Spätes Erwachen“, rezitiert Christoph Köhler weitere bekannte Gedichte und Balladen der Dichterin, wie „Das verlorene Paradies“, „Durchwachte Nacht“, oder „Der Knabe im Moor“. Diese verbinden sich synergetisch mit Matthias Ockerts Vertonungen und klanglichen Improvisationen. Damit bewegen sie sich in der Tradition der besonderen Kombination „Lyrik & Jazz“, die in den 1960er Jahren ihren Anfang nahm. Christoph Köhler und Matthias Ockert verbindet eine seit über einem Jahrzehnt andauernde Zusammenarbeit in vielfältigen Literatur- und Musikprojekten.

Quelle: Droste Literaturtage/Flyer

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*Datenschutzerklärung von Matthias Ockert:  www.matthiasockert.de/  |  Datenschutzerklärung von "youtube":  policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de

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Christoph Köhler | Matthias OckertChristoph Köhler | Matthias Ockert

   - liebe Blogbesucher: Die Texte von Annette von Droste-Hülshoff weisen eine hohe sprachliche Qualität auf. Immer wieder nähert sich die Dichterin im Beschreiben dessen was sie als Sinneswahrnehmungen erfährt einer Grenze, die für sie selbst und damit auch für den Leser den Übergang in eine über-sinnliche Sphäre markiert. Das Äußere und das Innere, Materielles und Immaterielles (Peter Handke sprach spielerisch von der 'Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt') berühren und durchdringen sich in Drostes wachem Erleben - und sie hatte die glückliche Fähigkeit, diese Erlebnisse in dichterische Form zu bringen und dem Leser damit zu vermitteln.  -  Wir freuen uns, daß wir im Rahmen der alljährlichen Droste-Tage mit diesem Programm nach Meersburg eingeladen waren. - ChK

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Fragen und Interesse? ->Kontakt

die nächste Performance dieses Programms gibts im Oktober, siehe ->Termine

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PETER HANDKE

>>Sowie beim Schreiben auch nur der Ansatz eines Begriffs auftaucht, weiche ich – wenn ich noch kann – aus in eine andere Richtung, in eine andere Landschaft in der es noch keine Erleichterungen und Totalitätsansprüche durch Begriffe gibt.<<

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"GLAS" - ERZÄHLUNG

GLAS - Erzählung (ChK)GLAS - Erzählung (ChK)... Immer noch nach rückwärts über die linke Schulter verdreht, um jederzeit die Austrittswinkelgerade des Spiegels nach hinten hin- und auch wieder zu sich zurück verfolgen zu können, um sie korrigiert neu zu ziehen, hatte er ja den freundlich lächelnden Mann auf dem ...

... Photo im Spiegel noch nicht entdeckt, genauer gesagt dessen wirklichen Standort. Und er konnte einfach nicht glauben, daß das Photo nicht dort hing, wo seine gedachte Gerade endete.

„Sie dürfen gerne hingehen, bewegen sie sich ganz frei!“ sprach es da hell und streng von irgendwo aus dem Raum. „Nur nicht so verdreht dastehen. Da man nicht im Gleichgewicht ist, kommt man erst recht ins Straucheln, und dann ist schnell etwas entzwei.“

Der Interessent fuhr herum und schwankte dadurch wirklich etwas, da ihm das normale Stehen schon ganz ungewohnt war.

„Alle Kunden verhalten sich zuerst so übervorsichtig hier, es ist aber wirklich besser, ganz bewußt, direkt und entschieden zu den Glassachen hinzutreten. Mit Sicherheit, wissen Sie, mit innerer Eindeutigkeit, Ruhe, und einer gewissen Überschau natürlich.“

Ein schlanker Herr in grauem, etwas eng sitzendem Anzug trat plötzlich von links hinten ins Gesichtsfeld des Interessenten. Noch immer dachte er etwas verbissen an das Photo und verspürte gute Lust, den Herrn zu fragen wo es denn hinge. Er trat einen Schritt zu ihm hin.

„Guten Tag,“ sagte der „ich sollte mir doch eine Türklingel anschaffen, warten sie schon lange?“ Er strich sich über sein glattes kappenartig anliegendes Haar, wie um sich zur Begrüßung makellos zu richten.

„Neinnein, zwei drei Minuten vielleicht,“ antwortete der Interessent. „Es war schön, sich hier etwas umzusehen zwischen all dem Glas und den Spiegeln... Also wirklich, die können einen richtig narren.“ Er wollte nun doch, um die Stimmung zu lockern nach dem Photo fragen, scherzhaft wollte er es tun, doch der graue Herr widersprach entschieden.

„Narren?! Neinnein, nein nein nein, das sind dann wir, die wir uns selbst narren. Der Spiegel narrt nie – die Spiegelung ist die höchste Form der Eindeutigkeit. Wie auch anders!“

„Nun also, eben bevor sie kamen, da narrte mich...“, der Interessent blickte zum Spiegel mit dem vorher noch lachenden Mann, „da narrte mich... und jetzt ist er weg“, unterbrach er sich selbst.

Der graue Herr sah ihn lächelnd offen an.

„Ich sah ein Photo, eben noch in diesem...“

„Sie haben sich aber doch bewegt,“ fiel ihm der graue Herr ins Wort.

„Einen Schritt, ja, aber das Photo müßte...“ Der Interessent versuchte, die innegehabte Stellung wieder einzunehmen und sah dabei auf den Spiegel, der ihm nun aber nur irgendeine Stelle irgendeiner freien Wand des Raumes zeigte.

„Diese Stelle werden sie nie mehr finden. Tja, das ist ein Phänomen,“ konstatierte der graue Herr. „Glauben Sie mir: Das Original, und der Spiegel, und ihre Stellung im Raum, und die Gesetze der Spiegelung, und eine unzureichende Abschätzung, undsoweiter undsofort... Denken sie nur an die Irrgärten auf dem Jahrmarkt. Zuviel gespiegelte Eindeutigkeit, da kommt der Mensch ins Straucheln.“

Der graue Herr - sein etwas zu enger Anzug wirkte fast wie eine moderne dezente Metallrüstung, da der Stoff glänzte - zeigte so etwas wie kühle Begeisterung. „Ist das denn nicht herrlich?“

Und nun ging er zum Ladentisch und machte dabei eine Schüttelbewegung mit den hängenden Armen um Jackettärmel und Manschetten ins richtige Verhältnis zu bringen.

„Nun ist Ihnen so rasch und früh wie selten einem Kunden einsichtig, weshalb ich so gerne mit Glas und Spiegeln handle. Sie führen Eindeutigkeit und Irrtum, Klarheit und Verwirrung so einzigartig vor. Sie lehren uns Menschen zudem elementare Verhaltenstugenden den Dingen und damit wiederum den Menschen gegenüber. Denn eine zerbrechliche Menschenseele ist eben wie aus Glas. Und nun, was darfs denn sein?“ stellte er ansatzlos vom Dozenten einer Glasphilosophie zum Händler eben dieses Materials um. ...

aus: "Glas", Erzählung, 2006 - ChK

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ZITAT DES TAGES (ODER: PFUI TEUFEL!):

>>"In einigen Jahren werden wir genauso fassungslos darüber sein, in Russland sorglos Fußball gespielt zu haben, wie wir heute fassungslos auf die Entscheidung blicken, dass die Welt zu Hitlers heiteren Spielen anreiste."

Bild-Chefredakteur Julian Reichelt zog am Sonntag* in einem Onlinekommentar Parallelen zwischen der Fußball-WM in Russland und den Olympischen Spielen in Nazideutschland 1936<<
Quelle: jungeWelt, 9.7.2018  |  *8.7.2018

 

   - liebe Blogbesucher:  J u l i a n  R e i c h e l t .  Dieser Mann ist eine der armseligsten Brandstifter-Figuren, die mir z. Zt. bekannt sind - allerdings: er stellt aufgrund seines Einflusses durch das Hetzblatt 'BILD' definitiv eine Gefahr für uns alle dar: fünf von dieser Sorte und mit diesem Einfluss können Kriege auslösen. (Man vergegenwärtige sich Goethes Mephistopheles-Figur in seinem FAUST, da hätten wir das Urbild des intriganten Typus, der lächelnd gern auch über Leichen geht - selbstverständlich leitet er nur an, flüstert ein, macht sich die eignen Finger nicht konkret schmutzig). - Mein Tip: Sucht auf youtube unter 'Julian Reichelt' seine Auftritte in Talkshows und überzeugt Euch selbst über diese Inkarnation der Boshaftigkeit!  -  ChK

ps: übrigens - vor vier Wochen, am 7.Juni, fand man die BILD wieder einmal (und dies nicht zum ersten Mal) kostenlos im Briefkasten vor, erinnert Ihr Euch?  - ich frage mich dann immer, aus welchen Kanälen die Finanzierung für eine solche enorm teure Manipulations-Unternehmung stammt... es gibt keinesfalls die BILD bundesweit kostenlos ohne dahinter steckende Ziele der Schenkenden bzw. ihrer Financiers im Hintergrund...

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FRANZ KAFKA - *3.JULI 1883

   Das Schweigen der Sirenen (1917)

Beweis dessen, daß auch unzulängliche, ja kindische Mittel zur Rettung dienen können:

Um sich vor den Sirenen zu bewahren, stopfte sich Odysseus Wachs in die Ohren und ließ sich am ...

... Mast festschmieden. Ähnliches hätten natürlich seit jeher alle Reisenden tun können, außer denen, welche die Sirenen schon aus der Ferne verlockten, aber es war in der ganzen Welt bekannt, daß dies unmöglich helfen konnte. Der Sang der Sirenen durchdrang alles, und die Leidenschaft der Verführten hätte mehr als Ketten und Mast gesprengt. Daran aber dachte Odysseus nicht, obwohl er davon vielleicht gehört hatte. Er vertraute vollständig der Handvoll Wachs und dem Gebinde Ketten und in unschuldiger Freude über seine Mittelchen fuhr er den Sirenen entgegen. ...

der ganze Text | Quelle: Gutenberg de

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Datenschutzerklärung von "Spiegel-Online":  www.spiegel.de/extra/datenschutzerklaerung-so-gehen-wir-mit-ihren-daten-um-a-1207780.html

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   - liebe Blogbesucher: Was Franz Kafka mit diesem kleinen Text hier tut, berührt mich tief: er erlöst die Sirenen, erlöst Odysseus, erlöst die Leser von der alten Lesart dieses griechischen Mythos - lest bzw. hört diesen Text einmal daraufhin. Diese 'Erlösungs'-Gedankenbewegungen finden sich überall in Kafkas Dichtungen: er denkt die Dinge sozusagen frei, er wendet sie mehrfach um, erlöst sie oftmals, was uns als Leser seiner Erzählungen und Romanfragmente ja durchaus immer wieder schreckt oder sogar schockiert.

Denke ich an die wahnsinnigen Zeitumstände (I. Weltkrieg) in denen Kafka - dies in aller Vorsicht gesagt! - als düsterer Erlöser seine geografisch eher kleinen irdischen Kreise zieht, kommt mir das Bild des geistigen "Weltpolizisten" in den Sinn. Denn er durchmißt in seinen Texten die gesamte Bandbreite von Religion und Mythos, von Geschichte und Völkerkunde, bewegt sich im Geiste über den gesamten Erdball, steigt tief in mythische Bilder hinunter und in höchste religiöse Höhen hinauf, und sucht mehrfach das zentrale menschliche Thema auf, das Thema von Leben und Tod; er erfindet markante lebensnahe Individuen und widmet sich ihnen schreibend liebevoll bis ins Detail, er dringt auf diese Weise tief in das Wesen des Menschen ein, um seinem Rätsel nachzuspüren. - Interessanterweise ist es die USA als Sehnsuchtsort, wo Kafka seinen unvollendeten Romanerstling ("Der Verschollene") spielen läßt, dort im Roman ein wildes chaotisches Land im Aufbruch; tragischerweise  schwingt sich diese USA in der Folgezeit zum selbsternannten 'Weltpolizisten' auf, bis zu den grausigen Höhepunkten späterer bzw. unserer Tage (Hiroshima/Nagasaki, Vietnam, Korea, Irak), der seit Jahrzehnten mit unbeschreiblicher Brutalität den gesamten Erdball mit Gewalt und Kriegen überzieht. Sah Kafka dies kommen? Hier wird jedenfalls das Bild um das es mir geht deutlich: Dem rein geistig (=literarisch) nach Erlösung für den Menschen suchenden 'Weltpolizisten' Kafka ohne jeglichen Absolutheitsanspruch, steht der rein materiell-wirtschaftlich (=militärisch) geprägte, vielfaches Chaos verbreitende 'Weltpolizist' USA mit imperialem Anspruch gegenüber. Man könnte durchaus fragen: Was wird im Laufe der Zeiten überleben - das bedrohliche Imperium der USA oder das epochale Werk Franz Kafkas? (von dem sein Biograf (in etwa) sagt: Die ganze Welt gab Kafka zu denken - und Kafka gab (und gibt) der ganzen Welt zu denken.) Bemerkenswert ist jedenfalls, dass damals ein junger unbekannter prager Autor sich im Geiste in die USA begibt, um in der dortigen Szenerie seine erste literarische Säule aufzurichten... - ChK

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RUDOLF STEINER - AM 30.JUNI 1918:

>>Unsere gegenwärtigen Begriffe sind vorzugsweise an das physische Gehirn gebunden ... Gerade dadurch, daß die naturwissenschaftlichen Begriffe, die an das Gehirn am engsten gebunden sind, die Gegenwart beherrschen, hat unser Denken in der Gegenwart eine besondere Eigenschaft: die Borniertheit, die Beschränktheit. Denn das ist das beschränkteste Denken, das vorzugsweise an unser Gehirn gebunden ist. ...

Aber nicht nur der Gedankenhorizont muß größer werden, sondern auch der Gefühlshorizont. Wie wurden die Menschen dadurch, daß ihre Gedanken vorzugsweise an das physische Leben gebunden waren, philiströs! Neben der Beschränktheit ist die Philistrosität die hauptsächlichste Eigenschaft unseres Zeitalters. Kirchturmansichten!<<

R. Steiner, 30.6.1918 - "Das Sich-Aufbäumen der Menschen gegen den Geist" (GA182)

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GIOVANNI PICO DELLA MIRANDOLA (1463-1494)

Giovanni Pico della MirandolaGiovanni Pico della Mirandola>>Über die Würde des Menschen<< - De hominis dignitate, von Giovanni Pico della Mirandola, Graf von Concordia  |  Picos vorbereitete, nie gehaltene »Oratio«, seine 1486 im Alter von 23 Jahren verfasste Einführungsrede zu der von ihm geplanten römischen Disputation.

"Ehrwürdige Väter,
ich habe in den Schriften der Araber gelesen, dass Abdallah,
der Sarazener, auf die Frage, was ihm auf der Weltenbühne am bewundernswertesten erscheine, geantwortet habe: Nichts erscheine ihm wunderbarer als der Mensch. Damit stimmt er mit dem berühmten Satz des Hermes überein: 'Ein grosses Wunder, o Asklepius, ist der Mensch.'

Auf der Suche nach dem Sinne dieser Worte genügten mir die zahlreichen Argumente nicht, die von so vielen Seiten über die menschliche Natur vorgebracht worden sind: Dass der Mensch der vermittelnde Bote unter den Geschöpfen sei, der Vertraute höherer Wesen, der Beherrscher der niederen. Durch die Schärfe seiner Sinne, die Erforschung durch den Verstand und das Licht seiner Intelligenz ist er der Deuter der Natur. Er ist die Atempause zwischen dem Ewigen und dem Strom der Zeit ..."

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"... Laut Lucilius bringen die Tiere bei ihrer Geburt alles, was sie einst besitzen werden, aus dem Mutterschosse mit. Die höchsten Geister waren schon von Anfang an oder bald nachher, was sie in aller Ewigkeit sein werden.
Als der Mensch geboren wurde, legte der Vatergott Samen jeder Art und die verschiedensten Lebenskeime in ihn hinein. Sie werden wachsen und ihm Früchte tragen, je nachdem er sie pflegt. ..."

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"... Lasst uns irdische Dinge verschmähen, uns über Sternenkräfte hinwegsetzen, alles, was in der Welt ist, verlassen, um in die überhimmlische Stätte, die Gott nahe ist, zu entfliegen. Dort - so berichten die heiligen Mysterien - belegen die Seraphim, Cherubim und Throne die ersten Plätze, und wir, die nicht daran denken, etwas aufzugeben, um uns mit einem zweitrangigen Platz zu begnügen, eifern ihrer Würde und Herrlichkeit nach. Wenn wir das wollen, werden wir in nichts geringer sein als sie.
Doch wie erreichen wir das und auf welche Weise handelnd? ..."

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-->die gesamte Rede "Über die Würde des Menschen" (als pdf)

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   - liebe Blogbesucher: Ich möchte es schlicht so formulieren: Was bräuchte und braucht unsere irre erkrankte Welt mehr, als die Gedanken und Horizonte dieser Rede Giovanni Pico della Mirandolas.

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PETER HANDKE - AM 27.JUNI 1985:

In der Regennacht blieben doch überall tief im Gras und unter den Büschen die Leuchtpunkte der Johanniskäfer, Signalfeuer für den Abflug zu einer geheimnisvollen Welt - "Es ist der Welt kein Bestand als durch das Geheimnis", las ich zugleich in des Aischylos 'Gefesseltem Prometheus'...

Peter Handke, 27.6.1985 - "Am Felsfenster morgens"

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RUDOLF STEINER - AM 25. JUNI 1918:

>>Unser Kopf träumt nämlich fortwährend, wenn wir wachen. Das ist das Bedeutsame, daß unser Haupt hinter dem Tagesbewußtsein ein fortwährendes Fortträumen hat. ... Man braucht dazu eigentlich nur zu versuchen, in jenen Zustand des seelischen Lebens einzutreten, in welchem man leeres Bewußtsein hat, wo das Bewußtsein zwar wach ist, aber keine Wahrnehmungen und auch keine Gedanken hat. ... Wenn Sie aber versuchen, in Ihrer Seelenverfassung das zu haben, was ich nennen möchte: «nichts weiter als wachen», nichts, was herstammt weder von äußeren Wahrnehmungen noch Erinnerungen daran, noch Erinnerungsgedanken, wenn Sie bloß versuchen zu wachen, so werden Ihnen alsbald nicht so ganz ordentlich in Vorstellungen gekleidete Wahrnehmungen aufsteigen. So etwas dumpf Gefühlsmäßiges haben diese Vorstellungen, die da auftauchen. Sie können sagen: Sie nehmen sich aus wie Bilder, ... es ist wahrgenommen, aber es ist nicht in der Weise ein Wahrnehmen, wie man die äußere Welt wahrnimmt. ... Was da aufsteigt, ist das Weben dieses unterlegten Bewußtseins, von dem ich gesprochen habe. Und dieses unterlegte Bewußtsein ist eine Art Träumen. Aber was wird geträumt? Es wird geträumt, tatsächlich geträumt, von der vorigen Inkarnation, von dem vorigen Erdenleben.<<

R. Steiner, 25.6.1918 - "Bewußtseinsnotwendigkeiten für Gegenwart und Zukunft" (GA181)

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STOP AIR BASE RAMSTEIN 2018

STOPP AIR BASE RAMSTEINSTOPP AIR BASE RAMSTEINAKTIONSWOCHE* VOM 23. JUNI BIS 01. JULI 2018

Dem Frieden ein Gesicht geben: Wir lassen nicht alles mit uns machen - Nein zu Drohnen, Aufrüstung und Krieg!

Als  hätten  wir  nicht schon genug Kriege und Konflikte  in der Welt, als würden nicht schon jetzt viel zu viele Waffen weltweit täglich töten.  Nein,  es   geht   immer   noch  schlimmer: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt die Anschaffung von bewaffnungsfähigen Drohnen. Damit wäre der  nächste  Völkerrechtsbruch   deutscher   Politik  vorprogrammiert,  da Drohnen im wesentlichen  unschuldige  Zivilisten  töten. Die deutsche Kampfdrohne soll im Leasing-Verfahren über 1 Milliarde Euro kosten. ...

Quelle: Kampagne "Stopp Air Base Ramstein"

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*Datenschutzerklärung der "Kampagne Stopp Air Base Ramstein":

www.ramstein-kampagne.eu/datenschutz/

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   - liebe Blogbesucher: Ich war Kriegsdienstverweigerer, mußte mich noch vor einer sog. "Kommission" rechtfertigen, weshalb ich keine Menschen töten, kein wertvolles Gut zerstören und nicht an Bedrohungen und Überfällen auf andere Staaten teilnehmen wollte (und will) - dies zur Erläuterung für das Posten des obigen Aufrufs. Kriegsvorbereitungen (=Aufrüstung) sind ein Vergehen an der Menschenwürde.

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MEIN JOURNAL

"Der lachende Esel" - Titel einer längeren Erzählung

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"Die wartenden Papageien" - Titel für eine Kurzgeschichtensammlung

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"Die gebeugte Giraffe" - Titel einer Novelle

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ChK - Das Gewicht der Welt, Jan 2006

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RUßLAND - sympathisch

>>Russlands Geheimnisse<<*  |  Über kaum ein Land gibt es so viele Stereotype und Mythen wie über Russland. Matthias Fornoff zeigt auf seiner Reise ein ganz anderes und oft verblüffendes Bild des Landes. Wer weiß schon, dass in Russland drei Mal mehr Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft tätig sind als in Deutschland? Dass hier auch nach Ende des Kalten Krieges noch immer über 40 geheime Städte existieren? Oder dass in Suprjagino, nahe der weißrussischen Grenze, russische Cowboys gewaltige Rinderherden hüten; daß das Volk der Mari nördlich der Wolga eine geheimnisvolle Naturreligion praktiziert; daß Moskau, bis heute Schaltzentrale der Macht, neuerdings auch Hauptstadt der Hipster ist. Und Matthias Fornhoff kommt ins Gespräch mit der Bevölkerung...  |  Quelle: ZDF

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*Datenschutzerklärung  des ZDF:  www.zdf.de/dsgvo

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   - liebe Blogbesucher: Sieh da sieh da - eine Doku in einem deutschen (öffentlich-rechtlichen) Medium mit Breitenwirkung drischt einmal NICHT ein auf dieses interessante Rußland in unserer Nachbarschaft - sondern berichtet offen, mit Neugier und sogar mit Sympathie... Danke, Herr Fornoff! - ChK

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FERNANDO PESSOA = RICARDO REIS

„Ricardo Reis wurde 1887 in Porto geboren (ich erinnere mich nicht an Monat und Tag, aber irgendwo habe ich die Daten); er ist Arzt und gegenwärtig in Brasilien."

Fernando Pessoa: *13.6.1888, Lissabon +30.11.1935, ebenda

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GELD GELDSCHÖPFUNG VOLLGELD

GierGierDie Kritik am bestehenden Finanzsystem wächst - wer weiß eigentlich, woher das Geld kommt, wie es entsteht...? Hier im Film wird die Geldschöpfung der privaten Banken und im Gegensatz dazu das Vollgeld-System gut ...

... verständlich vorgestellt - und man sieht ein, weshalb sich am bestehenden Geldsystem dringend etwas ändern muss.  |  siehe auch ->Vollgeld-Initiative* in der Schweiz

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Datenschutzerklärung von "youtube":  policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de  |   *Datenschutzerklärung der "Vollgeld-Initiative":  www.vollgeld-initiative.ch/impressum-und-datenschutz/

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RUDOLF STEINER - SEELENKALENDER

 

 

 

 

(10) Zweite Juni-Woche

Zu sommerlichen Höhen
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich; 
Es nimmt mein menschlich Fühlen 
In seine Raumesweiten mit. ...

... Erahnend regt im Innern sich 
Empfindung, dumpf mir kündend, 
Erkennen wirst du einst: 
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.

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DAS UNO GEWALTVERBOT

- liebe Blogbesucher, kennt Ihr dies hier? Nein!?: "...internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch  f r i e d l i c h e  Mittel  nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen." - Das ...

... steht im Art. 1,1  der Charta der Vereinten Nationen als als das sog. 'Gewaltverbot' - welches die Kriegs-Vorbereiter und Kriegs-Profiteure jedoch seit Längerem offenbar endgültig abzuschaffen gedenken.

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"BILD"ZEITUNG - 7.JUNI 2018

- liebe Blogbesucher: heute fand ich die 7.Juni-Sonderausgabe der "Bild"zeitung unbestellt in meinem Briefkasten. Ich schickte sie postwendend zurück, mit einem Schreiben an die Redaktion (s. unten). Tut dies auch! "Bild" ist ein übles manipulatives Presseorgan - Hier mein Brieftext:

 

Guten Tag liebe Redaktion der “Bild”, guten Tag Herr Chefredakteur Reichelt -

 

heute haben Sie mir - dies bereits zum wiederholten Male - unaufgefordert eine Sonderausgabe der “Bild” zustellen lassen. Dies hatte ich in der Vergangenheit brieflich bereits zweimal angemahnt zu unterlassen. Weshalb?

Ich halte die “Bild” für ein Medium der massiven Manipulation ihrer LeserInnen und verwahre mich deshalb dagegen, diese Zeitung in meinen Briefkasten unaufgefordert zugestellt zu bekommen. Schon die Belästigung durch die reißerischen, oft hetzerischen Schlagzeilen der überall im öffentlichen Raum zum Verkauf angebotenen “Bild” empfinde ich als eine schwer erträgliche Zumutung. Hier wird Meinung und Information auf breiter Front manipuliert - denn “Bild” wird ja nicht nur im Zeitschriftenhandel angeboten, sondern liegt bzw. hängt auch z.B. in Bäckereien und an vielen anderen Orten plakatartig aus, und verkündet auf diese Weise täglich ihre Botschaften Millionen von Passanten.

Sorgen Sie in Zukunft dafür, dass die “Bild” nicht mehr in meinen Briefkasten gelangt – ich untersage Ihnen dies hiermit.

Mit freundlichem Gruß

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MILITÄRFRAGEN oder #womentoo ?

>>Gleichgestellt bis zum Bauchschuss  |  Eine Million Frauen kämpften im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gegen den Faschismus. Wenn überhaupt von ihnen berichtet wurde, dann in Form eines Heldenliedes. Erst in den Jahren der Perestroika wagte es eine Frau, diesen Mythen den Schleier vom Gesicht zu reißen. Swetlana Alixejewitsch sammelte in den frühen 1980er Jahren Erinnerungen ehemaliger sowjetischer Soldatinnen. Daraus entstanden eine mehrteilige Dokumentarfilmreihe – 1983 auf dem Leipziger Dok-Filmfestival mit der „Silbernen Taube“ ausgezeichnet – und ein zum Zeitpunkt seines Erscheinens bei manchen Lesern Schockstarre ausgelöst habendes Buch: „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“. In der Sowjetunion war es zunächst verboten, Alixejewitsch musste sich heftiger Attacken erwehren. In deutscher Übersetzung erschien der Band erstmals 1987 im Berliner Henschel-Verlag in der DDR. Die Autorin selbst wurde seit Ende der 1990er Jahre im Westen mit Ehrungen überhäuft – die Höhepunkte waren 2013 (Friedenspreis des deutschen Buchhandels) und 2015 (Nobelpreis für Literatur). ...<<  |  zum ganzen Artikel* von Günter Hayn

Quelle: Das Blättchen - Zweiwochenschrift für Politik Kunst und Wirtschaft, 21. Jg., Nr.12, 4.6.2018

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*Datenschutzerklärung von "Das Blättchen":  das-blaettchen.de/datenschutzerklaerung.html

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   - liebe Blogbesucher: Ich bin Kriegsdienstverweigerer, mußte mich noch vor einer sog. "Kommission" rechtfertigen, weshalb ich keine Menschen töten, kein wertvolles Gut zerstören und nicht an Bedrohungen und Überfällen auf andere Staaten teilnehmen wollte (und will) - dies zur Erläuterung für das Posten des obigen Artikels.

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MEIN JOURNAL

Atmen lernenAtmen lernen   Frage und Merksatz

Was tun, wenn man das Leben allzu oft als Frist empfindet, die bleibt?

   ~ ~ ~

Auswählen was man in sich hinein läßt. Atmen lernen.

   ~ ~ ~

ChK - Das Gewicht der Welt, Jan 2006

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DEUTSCHE ATOMBOMBEN

>>Die Bomben von Büchel<<*  |  US-Atomsprengköpfe in einem Eifeldorf  |  Das kleine Dorf Büchel zählt etwas mehr als 1000 Einwohner. Es ist kein gewöhnliches Eifeldorf: 20 Atomsprengköpfe der US-Army mit der Sprengkraft von 80 Hiroshima-Bomben lagern dort im Fliegerhorst der Bundeswehr. ... "Die Atombomben sind grundgesetzwidrig", sagt die ehemalige Apothekerin Elke Koller, die schon mehrere Prozesse gegen die Bundesregierung geführt hat.  Quelle: SWR2

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*Datenschutzerklärung von "SWR2":  www.swr.de/datenschutz/-/id=5885502/18mmzvl/index.html

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   - liebe Blogbesucher: Ich bin Kriegsdienstverweigerer, mußte mich noch vor einer sog. "Kommission" rechtfertigen, weshalb ich keine Menschen töten, kein wertvolles Gut zerstören und nicht an Bedrohungen und Überfällen auf andere Staaten teilnehmen wollte (und will) - dies zur Erläuterung für das Posten des obigen SWR-Features.

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MEINE LYRIK

   Gelegenheitsgedicht*

Gelegenheit

Gelegenheit

Gelegenheit

Im Grunde besteht ...

... unser sogenanntes Leben

 ausschließlich

aus eben diesen

Gelegenheiten

zahllosen

Gelegenheiten

unbemerkten

Gelegenheiten

unerkannten

Gelegenheiten -

und auch

erkannten

Gelegenheiten

bemerkten

Gelegenheiten

zählbaren

Gelegenheiten -

wären wir nur wach genug

sind jedoch veritable Schlafschafe.

Doch: nicht bewerten mag ich

an dieser Stelle

all dies -

denn

wie schön ist Wachheit

wie schön ist der Schlaf

wie schön ist ein Schaf.

Am Ende ist dann also wieder

alles

Schönheit?

 

ChK - Mai 2018

 

*inspiriert durch die Gelegenheitsansichtskarte(n) von Paul Blau** aus Talinn vom Mai 2018

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**Dieser Link führt zum Blog "buendelblauebilder" von Paul Blau, erstellt auf "Blogger". Datenschutzerklärung von "Blogger":  policies.google.com/privacy?hl=de

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ICAN - FRIEDENSNOBELPREISTRÄGERIN 2017

ICAN | Trägerin Friedens-Nobelpreis 2017ICAN | Trägerin Friedens-Nobelpreis 2017>>Time to go – Protestwoche gegen Atomwaffen<<*  |  Samstag, 16. Juni 2018  |  Festzelt am Fliegerhorst Büchel, 56823 Alflen, ab 15 Uhr  |  Vom 16.-23. Juni '18 – auf nach Büchel!  |  Mit einer Protestwoche im rheinland-pfälzischen Büchel wollen ICAN und IPPNW auf die völkerrechtswidrige Stationierung von Atomwaffen hinweisen und Druck machen, damit Deutschland sich dem Atomwaffenverbot anschließt. Mach mit und unterstütze das Protestcamp am Fliegerhorst Büchel! In Büchel sind etwas 20 US-amerikanische Atomwaffen stationiert, jede einzelne davon mit der vielfachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Der Atomwaffenverbotsvertrag, der im Juli 2017 in den Vereinten Nationen beschlossen wurde, bestätigt die Völkerrechtswidrigkeit der Stationierung in Deutschland.

Quelle: ican germany

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*Datenschutzerklärung von "ICAN":  www.icanw.de/datenschutz/

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   - liebe Blogbesucher: Ich bin Kriegsdienstverweigerer, mußte mich noch vor einer sog. "Kommission" rechtfertigen, weshalb ich keine Menschen töten, kein wertvolles Gut zerstören und nicht an Bedrohungen und Überfällen auf andere Staaten teilnehmen wollte (und will) - dies zur Erläuterung für das Posten der obigen Meldung.

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