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"Nicht die Weltbeherrschung, sondern die Welterkenntnis ist der Sinn menschlichen Daseins"

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FRANZ KAFKA:  "Vor dem Gesetz"

Ich bin ein Schatten.

Das bist auch du!

Ich rechne mit der Zeit.

Und du?

(Spruch unter einer Sonnenuhr)

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2019

*Titel eines Journals von Peter Handke

HERZLICH WILLKOMMEN ...

ChK 2019ChK 2019... auf meiner Seite für den Frieden!

Christoph Köhler, Sprecher, Lyriker, Schauspieler

Verweigerung des Kriegsdienstes (1976)

Zur Begrüßung lade ich Dich zu etwas Musik* ein - wobei Du gerne ein wenig über dieses Zitat hier reflektieren darfst:

"Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)", Peter Handke

Sein Tun, d. h. die Gesamtheit der eigenen Lebensführung betrachte man doch einmal als das Bestreben, Gesichtspunkte des Künstlerischen in sein tägliches Leben zu integrieren: Das Leben als Kunstprojekt - jedoch in ganz und gar unspektakulärer Art und Weise verstanden. (Denn 'Kunstprojekt' bedeutet nicht, dass man gleich den Eiffelturm in Folie verpacken, oder sich einen Tag lang in NATO-Stacheldraht einwickeln muss) Unspektakulär auch insofern, als das Prinzip des Künstlerischen, mit dem jedermensch sein Leben schrittweise durchdringen kann, ein Element umfassender Befriedung bedeutet. Da das gelebte Prinzip des Künstlerischen Belebung, Aufbau und Heilung bewirkt, vermag es all jene Wirkungen von Schwächung, Kränkung und Zerstörung, die unsere Lebensumfelder permanent gefährden, zurückzudrängen und einzuhegen. Das Prinzip des Künstlerischen wird keine irdisch-paradiesischen Verhältnisse herstellen, die kann es nicht geben, doch es möchte - und dies kann es! - immer erneut ausbalancieren, was im Menschen und im menschlichen Zusammenleben in Schieflage gerät oder bereits geraten ist, und Störung oder Gefahr bedeutet. Dies gilt für das intim Kleine wie das global Große. - Das Prinzip des Künstlerischen: Es hat mit Wahrnehmung, Regsamkeit, Achtsamkeit, Phantasie und Empathie zu tun, mit Stärke und Schwäche, mit Sympathie und Antipathie, mit Kälte und Wärme - mit Atem, sprich mit dauernder Umwandlung. Hierüber sollte jedermensch unbeirrt einen eignen 'Forschungsweg' einschlagen, um das Prinzip des Künstlerischen versuchen aufzuspüren und für sich zu entdecken. Dies kann gelingen, wenn man sich geduldig mit der Natur und den Künsten beschäftigt, d. h. sich auf sie einläßt. Das Prinzip des Künstlerischen ist ein Schlüssel zum Frieden. | ChK 2019

*Datenschutz soundcloud:  soundcloud.com/pages/privacy

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Der BLOG

"Containern" bleibt strafbar

ANFRAGE AN DIE GRÜNEN MDL  von Baden-Württemberg

"Containern" nennt man die (illegale!) Rettung von guten Lebensmitteln, die ansonsten vernichtet werden"Containern" nennt man die (illegale!) Rettung von guten Lebensmitteln, die ansonsten vernichtet werdenGuten Tag Herr Salomon,

die Justizminister der Länder (auch unser Herr Minister Wolf aus Baden-Württemberg) haben jüngst einen Antrag abgelehnt, der das sog. „Containering" nicht mehr als

Straftat bewertet sehen wollte.* Ich habe in einer E-Mail an Herrn Wolf scharf gegen diese Ablehnung der Justizminister, was sie moralisch zum Ausdruck bringt, und was weiterhin daraus folgt, protestiert.

Nun möchte ich mir ein Bild der Lage machen, deshalb mein Interesse:

Wie stehen Sie persönlich zum „Containering"?

und: Wie hat sich in dieser Frage die grüne Landtagsfraktion Baden-Württembergs positioniert?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß

Christoph Köhler

*Hier die Meldung des Deutschlandfunks: "Containern" bleibt illegal

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Datenschutz:  www.deutschlandradio.de/datenschutzerklaerung.1828.de.html

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Die Antwort:

Sehr geehrter Herr Köhler,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Nachricht!

Auch im Namen unserer Landtagsfraktion können wir Ihnen versichern, dass wir die Initiative des Grünen Justizsenators aus Hamburg vollumfänglich begrüßen und unterstützen.

Auch wir sind dafür, das Containern zu legalisieren und empfinden es als absurd, wenn Menschen bestraft werden, die aus der Not heraus in Supermarkt-Tonnen nach Essbarem suchen oder sich gegen die massenhafte Lebensmittelverschwendung einsetzen. Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll, Containern ist also auch eine Frage der Nachhaltigkeit.

Die Argumentation des baden-württembergischen Justizminister Wolf, man könne nicht einfach strafbares Verhalten straffrei stellen, ist unserer Ansicht nach politisch unredlich, schließlich entscheidet der Gesetzgeber, welches Verhalten strafbar ist.

Zudem können Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte deutlich sinnvoller eingesetzt werden, als Menschen zu verfolgen, deren Tun von vielen als sinnvoll empfunden wird, zumal die Strafverfolgungsbehörden nicht unter Unterbeschäftigung leiden.

Wir können Ihnen also versichern, dass wir Ihr Anliegen, das Containern zu legalisieren, vollumfänglich unterstützen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ute Leidig MdL und Alexander Salomon MdL

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 12. JUNI 1919

>>Die Menschen glauben Christen zu sein und haben nicht einmal das Wort verstanden, daß dasjenige, was Weisheit vor den Menschen ist, oftmals Torheit ist vor Gott, und daß alle Torheit ... vor den Menschen doch Weisheit vor Gott sein könnte ... Wenn man heute zu den

Menschen spricht und nach jedem fünften Wort das Wort «Christ» oder «Christus» oder «Jesus» sagt, dann redet man «christlich», wenn man sonst auch etwas sehr Unchristliches sagt. ... Die Leute plappern die Zehn Gebote ab, sprechen den Namen ihres Gottes alle Augenblicke eitel aus und halten sich gerade durch das Aussprechen dieses Namens für ganz besonders christlich.<<

in "Der innere Aspekt des sozialen Rätsels" (GA 193)

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"Containern" bleibt illegal

OFFENER BRIEF AN DEN JUSTIZMINISTER  von Baden-Württemberg

"Containern" nennt man die (illegale!) Rettung von guten Lebensmitteln, die ansonsten vernichtet werden"Containern" nennt man die (illegale!) Rettung von guten Lebensmitteln, die ansonsten vernichtet werdenSehr geehrter Herr Minister Wolf,

gestern erfuhr ich über eine Meldung auf DLF24*, dass die Justizminister der Länder (damit auch Sie) mehrheitlich einen Antrag abgelehnt haben, dass das sog.

„Containern“ nicht mehr als Straftat gewertet werden möge. Ich bin entsetzt und möchte Ihnen meinen scharfen Protest gegen diese Entscheidung mitteilen!

Ich möchte hier auch klar kommunizieren, dass für mich diese Ihre Mißachtung dessen, was materielle Werte sind, und damit die unerträgliche Arroganz gegenüber den zahlreichen Lebensmittel-RetterInnen die eigentliche (moralische) „Straftat“ darstellt. Wenn containern als Straftat behandelt wird, darf und muss diese Regelung selbst als „Straftat“ gegenüber der Würde der Dinge und der des Menschen angesehen werden. Diese Regelung verstößt in meiner Sicht - in einem erweiterten Sinne gesehen - gegen das Grundgesetz.

Gehen Sie in sich, Herr Wolf, und bedenken Sie bitte, dass derartige moralisch inakzeptable Regelungen massiv zur aktuellen Erosion des Verhältnisses BürgerInnen-PolitikerInnen beiträgt. Beziehen Sie den Aspekt der Achtung des Wertes der Dinge, der Achtung von allem was zum Wohl der Menschen hergestellt wird in ihre Anschauung mit ein. Wirken Sie darauf hin, diese jeglichem gesunden Menschenverstand widersprechende Regelung zu korrigieren.

Mit freundlichem Gruß
Christoph Köhler

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*Hier die Meldung des Deutschlandfunks:

"Containern" bleibt illegal

Zum Thema - die Schwäbische Zeitung:

Justizminister lehnt Legalisierung von "Containern" ab

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Datenschutz:  www.schwaebische.de/datenschutz.html  |  www.deutschlandradio.de/datenschutzerklaerung.1828.de.html

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   - liebe Blogbesucher: Schreibt den/die JustizministerIn Eures Bundeslandes an! Schreibt seine/ihre Partei an! Macht deutlich, dass man PolitikerInnen, welche Lebensmittel-Vernichtung nicht ahnden, jedoch Lebensmittel-Rettung bestrafen lassen, keinesfalls wählen kann. Es geht hier um die "Würde der Dinge" und damit um die Würde des Menschen. Diese Ablehnung der Justizminister der Länder (es ist die CDU, die blockiert) verletzt die Würde der Dinge und des Menschen, und damit das Grundgesetz.  -  Es muss den PolitikerInnen klar werden, dass zwar sie es sind, die regieren, jedoch wir Bürger es sind, die sie beauftragen, was bedeutet, dass unser Wunsch und Wille zählt - täglich neu, nicht etwa nur am Wahltag. Just heute kann man sich über Twitter eine derart unsägliche Äußerung von Minister Seehofer im O-Ton anhören, dass man - noch milde formuliert - von inakzeptabler, unverschämter Arroganz der Macht sprechen muss. Diese aber hat keinen Platz in einer fortschrittlichen Gesellschaft, denn sie wirkt toxisch, verleitet zur Nachahmung und pflanzt sich wie ein Virus fort. Sie ist ein schädlicher Zustand - wer von ihr befallen ist, ist für ein Regierungsamt nicht mehr tauglich.  -  ChK, 7.6.2019

Update 17.6.2019: Minister Wolff hat bis dato nicht Stellung zu meinem Anschreiben bezogen. - ChK

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 5. JUNI 1919

>>Es scheint mir eben eines ... noch nicht begriffen worden zu sein, was aber begriffen werden sollte, und das ist, daß es einen Unterschied gibt zwischen Herrschen und Regieren. ... In alten Zeiten hat man das Herrschen und das Regieren verwech-

selt, indem man geglaubt hat, die Regierung müsse auch herrschen. In der Zukunft werden die Regierungen lernen müssen zu regieren. ... Dieser Unterschied muß erst gelernt werden.

... Es wird ... ein wesentlicher Fortschritt gerade darin bestehen müssen, daß das, was die Regierung tut, vom Volk sachgemäß kontrolliert werden kann. Es wird der Regierung ihre Richtung geben müssen, so daß man sich nicht einzig und allein auf Stimmzettel verläßt, sondern auf das wirkliche Leben, das im Grunde jeden Tag aufs neue der Regierung die Richtung ihres Vorgehens weist. Aber man wird das nicht erreichen, wenn man immer sagt: Wenn wir erst eine neue Regierung haben, dann wird es schon besser gehen ... Das ist gerade der Sinn unserer Zeit, daß jeder Mensch fühlt, daß er mitarbeiten muß.<<

in "Betriebsräte und Sozialisierung" (GA 331)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016)

EDUARD MÖRIKE ... 4.6.1875  Der 144. Todestag

Früh im Wagen

Es graut vom Morgenreif
In Dämmerung das Feld,
Da schon ein blasser Streif
Den fernen Ost erhellt; ...

... Man sieht im Lichte bald
Den Morgenstern vergehn,
Und doch am Fichtenwald
Den vollen Mond noch stehn:

So ist mein scheuer Blick,
Den schon die Ferne drängt,
Noch in das Schmerzensglück
Der Abschiedsnacht versenkt.
 
Dein blaues Auge steht,
Ein dunkler See vor mir,
Dein Kuss, dein Hauch umweht,
Dein Flüstern mich noch hier.
 
An deinem Hals begräbt
Sich weinend mein Gesicht,
Und Purpurschwärze webt
Mir vor dem Auge dicht.
 
Die Sonne kommt; - sie scheucht
den Traum hinweg im Nu,
Und von den Bergen streicht
Ein Schauer auf mich zu.

Gesprochen: ChK

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 1. JUNI 1919

>>Würde heute eine Übermacht der Kultur des Ostens entstehen, dann würde die Erde überschwemmt werden mit nebuloser Mystik ... Würde die Übermacht im Westen entstehen, dann würde die Erde überschwemmt werden, tyrannisiert werden durch das bloße

materielle Leben. Diese Aufgabe hätten wir: zwei furchtbare Schädigungen der Menschheit abzuhalten ... und dem Staate die Möglichkeit benehmen, diese Dinge so weit zu treiben, bis von Westen und Osten, über uns zusammenbrechend, unser Untergang kommt.<<

in "Geisteswissenschaftliche Behandlung sozialer und pädagogischer Fragen" (GA 192)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016)

FRANZ KAFKA ... 3.6.1924  Der 95. Todestag

Vor dem Gesetz

Vor dem Gesetz steht ein Türhüter. Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande und bittet um Eintritt in das Gesetz. Aber der Türhüter sagt, daß er ihm jetzt den Eintritt nicht gewähren könne. Der Mann überlegt und fragt dann, ob er also später werde eintreten dürfen. »Es ist ...

... möglich«, sagt der Türhüter, »jetzt aber nicht.« Da das Tor zum Gesetz offensteht wie immer und der Türhüter beiseite tritt, bückt sich der Mann, um durch das Tor in das Innere zu sehn. ...

Gesprochen: ChK

Der gesamte Text  |  Quelle: textlog.de

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Datenschutz textlog: www.textlog.de/impressum.html

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 31. MAI 1919

>>In der Gegenwart sind wir in die Zeit eingerückt, wo der Mensch in einem ganz anderen Sinne noch, als das jemals in einer früheren Zeit der Fall war, zur Selbstbewußtheit erwacht ... in das Zeitalter, in dem die Menschenseele immer bewußter und

bewußter wird. ... Und der erste Ruf nach dieser Selbstbewußtheit in einem menschenwürdigen Dasein, das ist der: Es darf ferner nicht Kapital über mich durch das Lohnverhältnis eine unberechtigte wirtschaftliche Zwangsmacht ausüben.<<

in "Neugestaltung des sozialen Organismus" (GA 330)

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PETER HANDKE VOR 33 JAHREN ... 27. Mai 1986

Die Landschaft, wo er herkam, hatte in all den Jahrhunderten keinen Schriftsteller hervorgebracht, und würde auch all die nächsten Jahrhunderte keinen hervorbringen. War er überhaupt selber einer? (27. Mai 1986, >>Nachmittag eines Schriftstellers<< angefangen)

Notat in "Am Felsfenster morgens", Journal

   - liebe Blogbesucher: Diesen wunderschönen einfühlsamen Text begann Peter Handke am 27.5.1986 - vor genau 33 Jahren - niederzuschreiben. Den Beginn von "Nachmittag eines Schriftstellers" habe ich hier oben in zwei Folgen eingesprochen.  - ChK, 27.5.2019

Fragen und Interesse an einer live Lesung? ->Kontakt

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 22. MAI 1919

>>Heute sind eben die Menschen nicht so, daß sie sich von kleinen Gruppen dasjenige diktieren lassen wollen, was sie zu tun haben ... Heute will schon ein jeder mittun. Heute ist die Zeit, in der man lernen muß den Unterschied zwischen herrschen und

regieren. Es scheint ja allerdings so, als ob dieser Unterschied noch nicht gründlich genug erkannt worden ist. Herrschen muß heute das Volk, eine Regierung darf nur regieren. Das ist es, worauf es ankommt. Und damit ist auch gegeben, daß in einem gesunden Sinne heute die Demokratie notwendig ist.<<

in "Betriebsräte und Sozialisierung" (GA 331)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016)

ANNETTE VON DROSTE-HÜLSHOFF ... 24.5.1848  Der 171. Todestag

>>Spätes Erwachen<<, Balladen ('Lyrik & Jazz') | Christoph Köhler, Rezitation / Matthias Ockert*, E-Gitarre + Elektronik Für Annette von Droste-Hülshoff standen Dichtung und Musik in enger Wechselwirkung zueinander. Bevor sie sich ausschließlich der Poesie widmete, schrieb sie ...

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Aus der Premiere dieses Programms im 'vineum bodensee' in Meersburg bei den Droste Literaturtagen 2018

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... Kompositionen, spielte Klavier und nahm Gesangsunterricht. Öffentlich trat sie aber kaum als Musikerin in Erscheinung. Der Rezitator Christoph Köhler und der Gitarrist und Komponist Matthias Ockert – gebürtiger Meersburger und ehemaliger Knabenmusiker – greifen mit ihrem „Lyrik & Jazz“-Programm diese Wechselwirkung auf. Neben dem titelgebenden Gedicht „Spätes Erwachen“, rezitiert Christoph Köhler weitere bekannte Gedichte und Balladen der Dichterin, wie „Das verlorene Paradies“, „Durchwachte Nacht“, oder „Der Knabe im Moor“. Diese verbinden sich synergetisch mit Matthias Ockerts Vertonungen und klanglichen Improvisationen. Damit bewegen sie sich in der Tradition der besonderen Kombination „Lyrik & Jazz“, die in den 1960er Jahren ihren Anfang nahm. Christoph Köhler und Matthias Ockert verbindet eine seit über einem Jahrzehnt andauernde Zusammenarbeit in vielfältigen Literatur- und Musikprojekten.

Quelle: Droste Literaturtage/Flyer

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Christoph Köhler | Matthias OckertChristoph Köhler | Matthias Ockert

   - liebe Blogbesucher: Die Texte von Annette von Droste-Hülshoff weisen eine hohe sprachliche Qualität auf. Immer wieder nähert sich die Dichterin im Beschreiben ihrer Sinneswahrnehmungen einer Grenze, die für sie selbst und damit auch für den Leser den Übergang in eine über-sinnliche Sphäre markiert. Das Äußere und das Innere, materielle und immaterielle Welt (Peter Handke sprach spielerisch von der 'Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt') berühren und durchdringen sich in Drostes wachem Erleben - und sie hatte die glückliche Fähigkeit, diese Erlebnisse in dichterische Form zu bringen und dem Leser dadurch zu vermitteln.  -  Wir freuen uns über Anfragen zu einer Aufführung dieses Abends - die Premiere fand im Rahmen der Droste-Tage 2018 in Meersburg statt. - ChK

Fragen und Interesse? ->Kontakt

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*Datenschutzerklärung Matthias Ockert:  www.matthiasockert.de/ 

Datenschutzerklärung youtube:  policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de

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PETER HANDKE VOR 33 JAHREN ... 22.5.1986

V. v. GoghV. v. GoghAuf der Höhe der (meiner) Zeit bin ich nur, wenn ich alle meine Probleme (= griech: Vorgebirge) vergesse und den Augenblick selber verkörpere, z. B. das Blau des Himmels hinter den Weidenbäumen

"Am Felsfenster morgens", Journal

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ARTE-REPORTAGE

>>China: Das "gelbe Gift"<< | 20 Jahre schon dauert der Krieg gegen Millionen von Falun Gong-Anhänger in China - und inzwischen auch in aller Welt. 1992 präsentierte der kleine Beamte Li Honghzi der Öffentlichkeit seine neue

spirituelle Praktik, die von buddhistischen und taoistischen Meistern inspiriert war. Vor 20 Jahren dann erklärte Chinas Staatspräsident Jiang Zemin der spirituellen Bewegung Falun Gong den Krieg. |  Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reportage spreche ich den Kommentar. - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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Datenschutz arte:  www.arte.tv/sites/de/corporate/arte-und-ihre-privatsphaere-im-internet/

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 18. MAI 1919

>>So wie die großartige Entwickelung des naturwissenschaftlich orientierten Denkens in der neueren Zeit heraufgekommen ist, so hat dieses naturwissenschaftliche Denken, das ja auf der einen Seite in großartiger Weise dahin gelangt ist, den Menschen

rein als Naturwesen zu begreifen, doch jede wirkliche Menschenerkenntnis im Grunde genommen abgeschnitten; ... jene Menschenerkenntnis, welche den lebendigen Menschen in seinem ganzen Dasein ... erkennt ... nach seiner inneren Wesenheit, namentlich nach seiner Entwickelungswesenheit.<<

in "Geisteswissenschaftliche Behandlung sozialer und pädagogischer Fragen" (GA 192)

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MAX FRISCH ... *15.MAI 1911  Der 108. Geburtstag

   Fragebogen

1. Sind  Sie sicher, daß Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?

...

7. Wie heißt der Politiker, dessen Tod durch Krankheit, ...

... Verkehrsunfall usw. Sie mit Hoffnung erfüllen könnte? Oder halten Sie keinen für unersetzbar?

8. Wen, der tot ist, möchten Sie wiedersehen?

9. Wen hingegen nicht?

...

11. Wie alt möchten Sie werden?

12. Wenn Sie Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen gegen den Widerspruch der Mehrheit? Ja oder Nein.

...

14. Hassen Sie leichter ein Kollektiv oder eine bestimmte Person und hassen Sie lieber allein oder in einem Kollektiv?

...

Max Frisch, aus: "Fragebogen" (Suhrkamp)

Gesprochen: ChK 2019

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 18. MAI 1919

>>Es sind zurückgeblieben aus den alten Zeiten dreierlei Arten von Zwang. Erstens der urälteste Zwang, der sich nur in verschiedener Weise maskiert in der Gegenwart, als Priesterzwang. Man würde weiter kommen in der Betrachtung der Zeitlage, wenn man die

Maskierung erkennen würde in den ja heute ... in bezug auf menschliches Denken leider noch fortlebenden staatlichen Ideen und Impulsen von Europa und Amerika und auch Asien, die moderne Maskierung alten Priesterzwanges.

Als zweiten Zwang haben wir, etwas später ausgebildet in der geschichtlichen Entwickelung der Menschheit, heute auch schon unter den verschiedenen Maskierungen auftretend, den politischen Zwang.

Und als drittes haben wir als verhältnismäßig am spätesten hinzugekommenen Zwang den wirtschaftlichen Zwang.

Aus diesen drei Zwangsimpulsen muß die Menschheit sich herausarbeiten; das ist ihre unmittelbare Gegenwartsaufgabe. Sie kann nur herauskommen, wenn sie vor allen Dingen klar sieht, ... wo die Reste sind von dem, was in verschiedener Maskierung heute unter uns lebt, die Masken dieser drei Zwangsimpulse der Menschheit.<<

in "Geisteswissenschaftliche Behandlung sozialer und pädagogischer Fragen" (GA 192)

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PEACE! FRIEDE!

Bewahrt den FriedenBewahrt den FriedenBewahrt den Frieden

Schützt die Welt vor den Kriegstreibern

und die Kriegstreiber vor sich selbst

Zieht den schützenden Kreis

Denkt Frieden

   - liebe Blogbesucher: meditiert - denkt Frieden - es ist in diesen Stunden und Tagen existentiell wichtig - das canto ostinato (s. oben) hilft dabei: es macht friedlich, positiv, aktiv, es energetisiert  und reinigt die Seele. - Meditiert! - denkt Frieden! täglich - stündlich - jetzt - - -  |  15.5.2019

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 Datenschutz youtube:  policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 3. MAI 1919

>>Darauf kommt es ja nicht an, ob nun jemand einsieht, daß das Geld Dreck ist, oder fortdauernd glaubt, daß das Geld ein kleiner Gott ist ... sondern darauf kommt es an, was das Geld und ein Mensch, der das Geld hat, für eine soziale Rolle

spielt. ... man muß den Kopf aufmachen für die Verhältnisse.<<

in "Neugestaltung des sozialen Organismus" (GA 330)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016)

CHRISTIAN MORGENSTERN ... *6.5.1871  Der 148. Geburtstag

   Die Westküsten

Die Westküsten traten eines Tages zusammen
und erklärten, sie seien keine Westküsten,
weder Ostküsten noch Westküsten -
"daß sie nicht wüßten!" ...

... Sie wollten wieder ihre Freiheit haben
und für immer das Joch des Namens abschütteln,
womit eine Horde von Menschenbütteln
sich angemaßt habe, sie zu begaben.

Doch wie sich befreien, wie sich erretten
aus diesen widerwärtigen Ketten?
Ihr Westküsten, fing eine an zu spotten,
gedenkt ihr den Menschen etwan auszurotten?

Und wenn schon! rief eine andre schrill.
Wenn ich seine Magd nicht mehr heißen will? -
Dann blieben aber immer noch die Atlanten -
meinte eine von den asiatischen Tanten.

Schließlich, wie immer in solchen Fällen,
tat man eine Resolution aufstellen.
Fünfhundert Tintenfische wurden aufgetrieben,
und mit ihnen wurde folgendes geschrieben:

Wir Westküsten erklären hiermit einstimmig,
daß es uns nicht gibt, und zeichnen hochachtungsvoll:
Die vereinigten Westküsten der Erde. -
Und nun wollte man, daß dies verbreitet werde.

Sie riefen den Walfisch, doch er tat's nicht achten;
sie riefen die Möwen, doch die Möwen lachten;
sie riefen die Wolke, doch die Wolke vernahm nicht;
sie riefen ich weiß nicht was, doch ich weiß nicht was kam nicht.

Ja, wieso denn, wieso? schrie die Küste von Ekuador:
Wärst du etwa kein Walfisch, du grober Tor?
Sehr richtig, sagte der Walfisch mit vollkommener Ruh:
Dein Denken, liebe Küste, dein Denken macht mich erst dazu.

Da war's den Küsten, als säh'n sie sich im Spiegel;
ganz seltsam erschien ihnen plötzlich ihr Gewiegel.
Still schwammen sie heim, eine jede nach ihrem Land.
Und die Resolution, die blieb unversandt.

Gesprochen: ChK 2019

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   - Interesse an einer Lesung aus Morgensterns Texten? Kontaktieren Sie mich. - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben: ich leihe sie auch aus, wenn es Sinn macht und Niveau hat. Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 1. MAI 1919

>>Jetzt leben wir in einem Zeitalter, wo wir durchaus versuchen müssen, dasjenige, was aufgeht, nicht nach seiner Außenseite zu beurteilen. ... Wir müssen sehen können: Die Menschheit überschreitet eine Schwelle, sie muß hinein in das übersinnliche Erkennen. ...

Sie wehrt sich. ... aber sie ist in der menschlichen Entwickelung dazu berufen, bewußt über die Schwelle zu schreiten, sich herauszuarbeiten aus materialistischem Irrwahn zur wirklichen Erkenntnis des Übersinnlichen.<<

in "Geisteswissenschaftliche Behandlung sozialer und pädagogischer Fragen" (GA 192)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016)

CH. KÖHLER - LYRIK

   Prinz Max Palais*

Die Flucht aufgrund
meines schräg aufwärts gerichteten Blicks
durch welche vier sich gleiche Säulen
kaum mehr zählbar sind ...

... verschieden hoch gesetzt
verschieden lang
erscheinen.
Das Antlitz aus dem hellen Stein
blickend aus dem Stein – heraus
in zwei Richtungen zugleich
(90°, das sind zwei Welten)
Lichtaugen, da das Pupillenschwarz ihnen fehlt.

Das Mädchen, schön, stattlich, vertieft
Lebendig, warm
liest.
Ihr Blickblitz trifft zweimal.
Sie duldet nicht, was das Palais erbittet:
Betrachtung.

Das Flüchtigste: der Silberjet
der aus der Kante stößt
tief fliegend, taubengroß, doch stumm
grausam in seiner Unbeteiligtheit
und gefährlich.
Doch auch die Sanfte, Träumende
in ihrer Muschelnische
der falsche Drache, die steingezähmten Löwen
auch Früchte, Samen, Blüten, Blattwerk
Ranken, Ornamente:
alle sind steintot und erwachen nicht
unter meinem Blick.
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*Karlsruhe - Okt. 2006

Eingesprochen: ChK 2019

 

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   - Interesse an einer Lesung aus meinen lyrischen Texten? Kontaktieren Sie mich. - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben: ich leihe sie auch aus, wenn es Sinn macht und Niveau hat. Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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NEUE ATOMBOMBER? NEIN DANKE!

Gegen den Kauf eines neuen Flugzeuges für den Atomwaffeneinsatz* | Die Bundesregierung plant den Kauf neuer Kampfflugzeuge. Diese dienen auch dem Einsatz von US-Atomwaffen und ersetzen das Tornado-Flugzeug. Damit rückt der Abzug

der in Deutschland stationierten US-Atombomben in weite Ferne und die Fähigkeit Deutschlands, sich an einem Atomkrieg zu beteiligen, bleibt für Jahrzehnte erhalten.

Der Bundestag sollte über diese Frage öffentlich debattieren und darüber abstimmen. Schreibt deshalb eine Mail an Eure/n Abgeordnete/n und fordert sie dazu auf, den Kauf neuer Kampfflugzeuge für Deutschland zu verhindern.

*Die deutliche Mehrheit der Deutschen, 61 Prozent der Befragten, lehnen den Kauf neuer Atombomber ab. |  Quelle: ican germany

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->HIER geht's zur Email-Aktion

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  - liebe Blogbesucher: Schreibt! die Email ist von ICAN (Friedensnobelpreis 2017) sehr gut vorformuliert - der Abgeordnetenfinder funktioniert bestens - auch mehrere Abgeordnete kann man mit minimalem Zeitaufwand anschreiben.

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Datenschutz ican:  www.icanw.de/datenschutz/

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ARTE-REPORTAGE

>>Indien: Der Zorn von Kaschmir<< | Immer mehr junge Menschen aus dem indischen Teil Kaschmirs scheinen sich den Rebellen anschließen zu wollen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist dies die längste Krise um eine Grenze: Indien und Pakistan streiten sich seit

1947 um die Bergregion im Herzen des Himalaya. Sie ist aufgeteilt zwischen beiden Ländern, und jedes Land möchte sich den Teil des anderen gerne einverleiben. Mitten drin in diesem Konflikt leben die Menschen von Kaschmir, die Mehrzahl ist muslimischen Glaubens. Seit 1989 kämpft eine Guerillabewegung gegen die indische Zentralregierung für die Unabhängigkeit Kaschmirs – ein „Krieg im Krieg“, der jedes Jahr an Intensität zuzulegen scheint. | Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reportage spreche ich den Kommentar. - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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Datenschutz arte:  www.arte.tv/sites/de/corporate/arte-und-ihre-privatsphaere-im-internet/

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ZDF (Claus Kleber) RUFT 3. WELTKRIEG AUS

Am 4. April 2019 hat Claus Kleber im ZDF heute-journal den 3. Weltkrieg ausgerufen. In seiner Ansprache schockte er die Zuschauer mit den Worten: „Guten Abend, zu Wasser und zu Luft sind heute Nacht amerikanische, deutsche und andere europäische Verbündete ...

... unterwegs nach Estland, um die russischen Verbände zurückzuschlagen, die sich dort wie vor einigen Jahren auf der Krim festgesetzt haben.“ - Erst nach einer Kunstpause löste Kleber das Horrorszenario auf und erklärte, es handele sich „nur [um] eine Vision. Aber eine realistische“. | Quelle: weltnetzTV/youtube

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  - liebe Blogbesucher: Auf meine schriftliche Beschwerde (im Sinne wie unten ausgeführt) hat das ZDF mir folgendermaßen geantwortet:

Sehr geehrter Herr Köhler,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Die Moderatoren des "heute-journals" haben die Aufgabe, Themen und Ereignisse des Tages prägnant und verständlich darzustellen. Claus Kleber ist ein renommierter und erfahrener Journalist, der in diesem Sinn nach professionellen Kriterien arbeitet. Dies geschieht im Interesse unserer Zuschauer und selbstverständlich ohne vordergründige Absicht. Dazu gehört mitunter auch eine pointierte Wortwahl, wenn es darum geht, Tagesaktualität und die handelnden Personen zu beschreiben.

Claus Kleber hat zu Beginn des "heute-journals" am 04.04. einen fiktiven Angriff von NATO-Truppen auf ein vermeintlich von Russland besetztes Estland beschrieben. Dieses Szenario ist beispielhaft gewesen und der Moderator hat dies auch ausdrücklich erklärt.

Ihre Kritik an Claus Kleber haben wir als Teil der Zuschauerresonanz festgehalten. Sie trägt dazu bei, die weitere Programmarbeit des ZDF zu diskutieren und zu bereichern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Zuschauerservice

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Hier hört m. E. (gemeint war das heute-journal vom 4.4.2019, dessen Eröffnung Ihr oben im Video sehen könnt) der Spaß auf, und Volksverhetzung beginnt... Hat Herr Kleber oder das ZDF sich für diese Entgleisung, die einem das Blut in den Adern gefrieren läßt, entschuldigt? Meines Wissens nicht. Enthebt man Herrn Kleber seiner Funktion beim ZDF als gefährlicher mentaler Kriegsvorbereiter? Meines Wissens nicht. Verdient Herr Kleber eine FÜNFstellige Summe MONATLICH für diese Tätigkeit des Schürens von Angst vor dem NATO-Wunschfeind? Ja, er verdient so viel, meines Wissens nach wie vor. - Als Kriegsdienstverweigerer (1976) kann ich nur schlicht feststellen: dieser Mensch ist kein Journalist (mehr) im Dienste der wahrhaftigen Information, sondern er manipuliert die Zuschauer in untragbarer Weise: er erzeugt Angst. - Protestiert gegen Claus Kleber! Schreibt an das ZDF! Denn: Jeder von uns bezahlt Herrn Kleber mit, durch die zwangsweise GEZ-Gebühr, aus der sich sein horrendes Einkommen generiert.

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PETER HANDKE - PROSA

   aus: Die Stunde der wahren Empfindung

... und jetzt wurde die Zeit akut, wie ein Organ, das man erst spürt, wenn es nicht mehr funktioniert. Auf einmal gab es so viel von ihr, daß sie eine eigene Existenz bekam und nicht mehr nur so verging. Das betraf alle: Keine Tätigkeit mehr, in die man sich flüchten konnte ... Es war, als ob ...

... die Normalzeit nicht  mehr in Kraft sei, und was sich zu dem feindlichen Element zusammengezogen hatte, gälte nun einem Menschen nur noch, wie jemandem eine Fallgrube gilt ...  |  Peter Handke, "Die Stunde der wahren Empfindung"

Eingesprochen: ChK 2019

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016)

SARAH KIRSCH ... *16.4.1935  Der 84. Geburtstag

   Ich bin sehr sanft

Ich bin sehr sanft nenn
mich Kamille
meine Finger sind zärtlich baun
Kirchen in deiner Hand meine Nägel ...

... Flügelschuppen von Engeln liebkosen ich bin
der Sommer der Herbst selbst der Winter im Frühling
möchte ich bei dir sein du
zeigst mir das Land wir gehn
von See zu See da braucht es
ein langes glückliches Leben

die Fische sind zwei
die Vögel baun Nester wir
stehn auf demselben Blatt

Gesprochen von Imogen Kogge

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FREE JULIAN ASSANGE  - 15.4.2019

   Anmerkung zu einem bösen Artikel auf web.de*

Sehr geehrte Redaktion,
halten Sie diesen Artikel* über Julian Assange - vor allem zum jetzigen Zeitpunkt - für eine gute Idee? Ich zweifle nicht daran, dass Ihnen in vollem Umfang bewußt ist, was Sie mit

einem solchen Bericht in der öffentlichen Sicht auf diesen Menschen bewirken. Ich finde es ganz und gar nicht fair, sondern perfide, die Person Assange jetzt in spöttischer Weise mit Fäkal-Informationen zu verbinden. Immerhin geht es momentan um Assanges' Zukunft, evtl. um sein Leben - ein investigativer Journalist ist inhaftiert.
Ich bitte sie im Sinne von Mitmenschlichkeit und Empathie diesen unappetitlichen Artikel, der ein böses Ziel verfolgt, wieder zu entfernen.
Mit freundlichem Grüßen
Christoph Köhler

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  - liebe Blogbesucher: Meine Gedanken sind bei Julian Assange. - Nun geht es weiter - erst seine illegale Verschleppung aus der ecuadorianischen Botschaft in London, und nun beginnt man, ihn unmöglich zu machen... achtet auf Berichte dieser und ähnlicher Art über ihn. Er soll in den Köpfen der Menschen als Schmutzfink abgelegt werden, für den einzutreten es sich keinesfalls lohnt. Die Symbolgestalt des investigativen Journalisten soll zerstört werden. Meine Gedanken sind bei Julian Assange - - -

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*Datenschutz web.de:  https://web.de/datenschutz/

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FREE JULIAN ASSANGE  - 11.4.2019

"Wie konnte es so weit kommen? Seit wann ist Wahrheit ein Verbrechen?""Wie konnte es so weit kommen? Seit wann ist Wahrheit ein Verbrechen?""Nach fast 7 Jahren, die Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London verbracht hat, wurde er den britischen Behörden übergeben und im Schnellverfahren verurteilt." - Übergeben? Nein, dies war

eine perfide, unmenschliche, zudem illegale Polizeiaktion in London. Ein investigativer Journalist soll ausgeschaltet werden. (ChK)

"This is a really really dark day for press freedom" (Cassandra Fairbanks, Wikileaks)

Freitag, 12.4.2019:

Diether Dehm, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei,  zu den Geschehnissen:

Sevim Dagdelen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, war auf dem Weg zu Assange, als sie die Nachricht von dessen Festnahme erreichte. Ihre Ausführungen:

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Donnerstag 11.4.2019:

Alexander Neu, Bundestagsabgeordneter der Linken, rechnet mit dem Schlimmsten und einem „Schauprozess“ in den USA - er rechnet mit Assanges' Auslieferung:

So waren die Ereignisse zunächst einzuordnen   |   Cassandra Fairbanks (Wikileaks) dazu:  v

Datenschutz youtube:  policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de

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   - liebe Blogbesucher: Meine Gedanken sind bei Julian Assange - denn er hat schwere Stunden, Tage und Wochen vor sich. - Ein Mann, der sich als Journalist schlicht der Wahrheit verpflichtet fühlt, dem man sieben Jahre lang die benötigte medizinische Versorgung verweigert hat, wurde heute (11.4.2019) am Nachmittag aus jenem Botschaftsgebäude, das ihm noch Schutz geboten hatte, herausgezerrt wie ein gefährliches Tier - eine perfide, menschenverachtende, zudem illegale Polizeiaktion. Man bedenke: Diejenigen die hier letztlich dahinter stecken, töten täglich weltweit unschuldige Zivilisten durch Drohnen, haben ahnungslose Menschen bei gegebener Gelegenheit aus Helikoptern mit Bordkanonen niedergemäht, foltern politische Gegner z. B. durch simuliertes Ertränken, inhaftieren unliebsame Menschen unbegrenzt und entrechtet in KZs, drohen unbequemen Ländern mit der atomaren Vernichtung - und hier wäre noch deutlich mehr aufzuzählen... Ein solches Regime steckt hinter Julien Assanges' Verschleppung... Meine Gedanken sind bei Julian Assange - - -

ps: traut nicht dem, was der BRD Mainstream nun hierüber berichten wird - die üblichen Nachrichten werden keinesfalls die adäquate Wahrheit in dieser Sache wiedergeben. Julian Assange ist ein der Wahrheit verpflichteter Journalist; er veröffentlichte u. a. Fälle gravierender Verletzungen des Völkerrechts, Mißachtungen der Menschenwürde, schwere Kriegsverbrechen u.a.m. - dafür wollen die Schuldigen an ihm ein Exempel statuieren.

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#ICANSAVE MEINE STADT

#ICANSave meine Stadt#ICANSave meine Stadt    ICAN-Städteappell für ein Atomwaffenverbot

Elf Städte setzen ein Zeichen für atomare Abrüstung

   Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Dr. Mentrup -

Mein Name ist Christoph Köhler, ich lebe und

arbeite in Karlsruhe auf kulturellem Gebiet. Ich bin ein wenig enttäuscht, dass ich nie eine Reaktion auf meinen Hinweis bzw. mein Anliegen von Ihnen bekommen habe (siehe oben Betreff) - etwa vor 6 Wochen hatte ich Ihnen per Email geschrieben.

Nochmals in Kürze: Ich fände e