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"Nicht die Weltbeherrschung, sondern die Welterkenntnis ist der Sinn menschlichen Daseins"

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Friedrich Hebbel:  REQUIEM

Ich bin ein Schatten.

Das bist auch du!

Ich rechne mit der Zeit.

Und du?

(Spruch unter einer Sonnenuhr)

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2019

*Titel eines Journals von Peter Handke

HERZLICH WILLKOMMEN ...

ChK 2019ChK 2019... auf meiner Seite für den Frieden!

Christoph Köhler, Sprecher, Lyriker, Schauspieler

Verweigerung des Kriegsdienstes (1976)

Zur Begrüßung lade ich Dich zu etwas Musik* ein ...

"Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)", Peter Handke

Mein Tun, d. h. die Gesamtheit meiner Lebensführung betrachte ich als das Bestreben, Gesichtspunkte des Künstlerischen in mein tägliches Leben zu integrieren: Das Leben als Kunstprojekt - jedoch in ganz und gar unspektakulärer Art und Weise verstanden. (Denn 'Kunstprojekt' bedeutet nicht, dass man gleich den Eiffelturm in Folie verpacken, oder sich einen Tag lang in NATO-Stacheldraht einwickeln muss) Unspektakulär auch insofern, als das Prinzip des Künstlerischen, mit dem jedermensch sein Leben schrittweise durchdringen kann, ein Element umfassender Befriedung bedeutet. Da das gelebte Prinzip des Künstlerischen Belebung, Aufbau und Heilung bewirkt, vermag es all jene Wirkungen von Schwächung, Kränkung und Zerstörung, die unsere Lebensumfelder permanent gefährden, zurückzudrängen und einzuhegen. Das Prinzip des Künstlerischen wird keine irdisch-paradiesischen Verhältnisse herstellen, die kann es nicht geben, doch es möchte - und dies kann es! - immer erneut ausbalancieren, was im Menschen und im menschlichen Zusammenleben in Schieflage gerät oder bereits geraten ist, und Störung oder Gefahr bedeutet. Dies gilt für das intim Kleine wie das global Große. - Das Prinzip des Künstlerischen: Es hat mit Wahrnehmung, Regsamkeit, Achtsamkeit, Phantasie und Empathie zu tun, mit Stärke und Schwäche, mit Sympathie und Antipathie, mit Kälte und Wärme - mit Atem, sprich mit dauernder Umwandlung. Hierüber sollte jedermensch unbeirrt einen eignen 'Forschungs'weg einschlagen, um das Prinzip des Künstlerischen versuchen aufzuspüren und für sich zu entdecken. Dies kann gelingen, wenn man sich geduldig mit der Natur und den Künsten beschäftigt, d. h. sich auf sie einläßt. Das Prinzip des Künstlerischen ist ein Schlüssel zum Frieden.

*Datenschutz soundcloud:  soundcloud.com/pages/privacy

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Der BLOG

VOR 100 JAHREN - 1919

>>Waldorf 100 – Learn to Change the World<< | "Learn to Change the World" zeigt Menschen rund um den Globus, die waldorfpädagogisch arbeiten. Die längst weltweite Expansion der Friedenskeime setzenden und damit friedenstiftenden Waldorfschulen beeindruckt und spricht für sich...

   - liebe Blogbesucher: Ich habe selbst an der Gründungs- und Aufbauphase einer Waldorfschule mitgewirkt; das war wahrlich kein Zuckerschlecken, sondern erforderte restlos alle Kräfte die den Beteiligten zur Verfügung standen - ABER es war für mich eine der reichsten und schönsten Zeiten meines Lebens...

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FRIEDRICH HEBBEL (*18.MÄRZ 1813)  Der 206. Geburtstag

Für die Opfer in Christchurch und Utrecht, 15.&18. März 2019

   Requiem

Seele, vergiß sie nicht,

Seele, vergiß nicht die Toten!

Sieh, sie umschweben dich, ...

... Schauernd, verlassen

Und in den heiligen Gluten,
Die den Armen die Liebe schürt,
Atmen sie auf und erwarmen
Und genießen zum letztenmal
Ihr verglimmendes Leben.

Seele, vergiß sie nicht,
Seele, vergiß nicht die Toten!

Sieh, sie umschweben dich,
Schauernd, verlassen,
Und wenn du dich erkaltend
Ihnen verschließest, erstarren sie
Bis hinein in das Tiefste.
Dann ergreift sie der Sturm der Nacht,
Dem sie, zusammengekrampft in sich,
Trotzten im Schoße der Liebe,
Und er jagt sie mit Ungestüm
Durch die unendliche Wüste hin,
Wo nicht Leben mehr ist, nur Kampf
Losgelassener Kräfte
Um erneuertes Sein!

Seele, vergiß sie nicht,
Seele, vergiß nicht die Toten!

Eingesprochen: ChK, 2019

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   - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben, oder an einer Lyrik-Lesung - ich leihe meine Stimme auch aus, wenn es Sinn macht und Niveau hat - ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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(FRIEDENS-)FILM

>>Out of Rosenheim<< (1987) | Regie: Percy Adlon | Im Westen der USA: Das bayerische Urgestein Jasmin Münchgstettner (Marianne Sägebrecht) steigt nach einem Streit mit ihrem Ehemann aus dem Auto. Allein gelassen in der Wüste, quartiert sie sich in einem heruntergekommenen Motel ein. Mit der Zeit findet sie Gefallen an den bizarren Gestalten, die ein und ausgehen

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   - liebe Blogbesucher: "Ungewöhnliches Plädoyer für Toleranz" heißt es bei arte zu diesem wunderbaren Film trocken; m. E. steckt in diesem zutiefst poetischen Werk sehr viel mehr als nur dies - ich möchte fast sagen, er sollte Pflichtfilm sein in einem noch zu etablierenden Schulfach >>Friedenskunde<< der Mittel- und Oberstufe (meinethalben >>Friedens- und Toleranzkunde<<). "Out of Rosenheim" gehört zur Familie der Filme wie etwa "Himmel über Berlin": Engelwesen treten ins irdische Dasein und agieren still, bescheiden und dezent helfend unter den geplagten überforderten Menschen mit, verhindern das Schlimmste, und bewirken manchmal auch kleine Wunder...

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Die Gedanken der Menschen sind heute stumpf und kurz geworden. Sie sind nicht in der Lage, einzudringen in die Wirklichkeiten. Sie bewegen sich in Illusionen, sie bewegen sich lediglich an der Oberfläche der Dinge. ...  Wir haben durch die letzten vier Jahrhunderte ...

 ... als europäische Menschheit, mit ihrem amerikanischen Nachwuchs, ein Denken herauf gebracht, welches nur geeignet ist, das Leblose, das Tote zu begreifen. Wir haben ein Denken herauf gebracht, welches ganz und gar hingeordnet ist auf das Mathematisch-Technische. Wir sind unfähig geworden, Gedanken zu richten auf dasjenige, was in der Natur lebt. Wir begreifen nur das Tote.<<

15.3.1919, "Die soziale Frage als Bewußtseinsfrage" (GA 189)

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Existiert die Frau doch?<< | Was bedeutet „Frau sein“? Der Genderforschung zufolge ist Weiblichkeit eine soziale Norm, aus der es auszubrechen gilt, um frei zu sein. Aber reicht dieser Ansatz aus, um die Frage der ...

1. Teil  ^                      ^  2. Teil

... Weiblichkeit individuell zu beantworten? Gast dieser Folge der arte-Philosophie ist Clotilde Leguil, Dozentin für Psychoanalyse an der Universität Paris 8. | Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reihe leihe ich meine Stimme dem Gastgeber der Sendung, Raphael Enthoven. - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

S. DalíS. Dalí>>Sie möchten alles leicht haben gerade mit Bezug auf das Denken. Aber die Zeit gestattet nicht, daß wir es uns gerade mit Bezug auf das Denken heute leicht machen. Was nämlich immer vergessen wird, das ist, daß alles Lebendige im Werden ist, daß ...

... zum Begreifen alles Lebendigen die Zeit mit gehört, daß das Lebendige einmal so, einmal so ist. Es ist nicht schwierig bei einiger Bedachtsamkeit sich klar zu machen, daß zum Begreifen des Lebendigen in seiner Konkretheit die Zeit gehört.<<

15.3.1919, "Die soziale Frage als Bewußtseinsfrage" (GA 189)

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THOMAS BERNHARD (1931-89) - LYRIK

Für die Opfer in Christchurch, Neuseeland, 15.3.2019

   In Hora Mortis (I,2)

Mein Auge quält mich, Herr

und Qual macht mir mein Herz

zu einer Amsel, die nicht singt ...

... und meine Schrift am Himmel

Gräsern fremd

o Herr mich quält der Stern

der meinen Schlaf durchschwimmt

mit Tod und Morgen reiner Seele

Herr mein Auge sieht was Dich bedrückt

und meinen Kindern Weinen treibt ins Blut

o Herr mein Auge sieht das Haus des Maurers

und den Schmerz der Welt genau

und weiß sich nicht zu helfen

wie der Baum im Winter

der mich schweigend fällt

mein Wort mein Glück mein Weinen.

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Herman Grimm ... sagt einmal: "Wenn man das heutige Europa ansieht, so sieht man auf der einen Seite, wie die Menschen miteinander in Verbindungen gekommen sind, von denen sich ehemalige Zeiten nichts träumen ließen; ...
... aber man sieht zu gleicher Zeit hereinragen in dieses, was man moderne Zivilisation nennt, dasjenige, was sich ausdrückt in unserem kriegerischen Rüsten ..., in unserem eigenen Militarismus und in dem Rüsten der anderen Staaten, das ja doch nur darauf hinauslaufen kann, sich eines schönen Tages zu überfallen. Und wenn man ... darauf hinsieht," meint Herman Grimm, die Worte klingen wahrhaftig prophetisch, sie sind in den [achtzehnhundert-]neunziger Jahren geschrieben ..., "dann ist es einem, als ob sich eine Zukunft aus lauter menschlichen Konflikten bestehend entwickeln könnte, so daß man am liebsten einen Tag zum allgemeinen Selbstmord der Menschheit ansetzen möchte, damit sie nicht erleben muß das Schreckliche, das aus diesen Verhältnissen folgt." Seither haben die Menschen manches gesehen, was aus diesen Verhältnissen folgt.<< | 11.3.1919, "Die Befreiung des Menschenwesens als Grundlage für eine soziale Neugestaltung" (GA 329)

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Das Wesen des Pop<< | Ist Popmusik von ABBA bis Beyoncé nur seichte Konsumware? Kapitalistischer Sound als eingängiges Ohrenfutter? Oder hat sie einen intellektuellen Gehalt? | Gast dieser Sendung ist Agnès  ...

... Gayraud, Philosophin, Journalistin, Singer-Songwriterin. Für sie ist der Pop das wichtigste Musikgenre des 20. Jahrhunderts. | Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reihe leihe ich meine Stimme dem Gastgeber der Sendung, Raphael Enthoven. - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Weil die Menschen so gern schlafen gegenüber der Wirklichkeit, kommen sie nicht darauf, in dieser Wirklichkeit die wahren Kräfte, die diese Wirklichkeit selbst erst zur wahren Wirklichkeit machen, zu erkennen.<<

9.3.1919, "Der innere Aspekt des sozialen Rätsels" (GA 193)

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ARTE REGARDS

>>Re: Kostbare Jakobsmuscheln<< Wie französische Fischer sie schützen |  Alle reden von der Ausbeutung der Meere. Doch die Jakobsmuschel-Fischer Frankreichs haben es in den letzten Jahren verstanden, von sich aus die Bestände ...

... der wilden Muscheln zu schonen, nachdem sie sie in den 1970er Jahren fast ausgerottet hatten. Sie fischen nur vom 1. Oktober bis 15. Mai,  2 Stunden pro Tag, Montag bis Donnerstag, und nur Muscheln ab einer Größe von 11 Zentimetern.

Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reportage spreche ich den Kommentar. - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Man wird einsehen, daß es für das soziale Leben als solches, für das Leben des Menschen im sozialen Organismus bedeutungslos ist, wenn der Mensch Geld einnimmt. Denn indem der Mensch Geld einnimmt, sondert er sich aus dem sozialen Organismus ...

... heraus, und dem sozialen Organismus kann das höchst gleichgültig sein. Es hat nämlich gar keine Bedeutung für seine Funktionen, was der Mensch einnimmt, sondern der Mensch wird erst ein soziales Wesen, indem er ausgibt. Beim Ausgeben erst fängt der Mensch an in sozialer Weise zu wirken. Und da handelt es sich darum, daß gerade beim Ausgeben - ich denke nicht an indirekte Steuern, sondern an Ausgabensteuern ... -, daß gerade beim Ausgeben das Steuerzahlen einsetzen muß.<<

2.3.1919, "Die soziale Frage als Bewußtseinsfrage" (GA 189)

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CH. KÖHLER - PROSA

Was macht mich aus, muß ich denken, und da wiederholt es sich auch schon: was macht mich aus? Der Schreibfluß stockt merklich, ehe er in Gang kommt... Die Frage nach dem Zentrum! Die Frage, die mir wie eine Frage in ...

... Gewirr hinein vorkommt. Sofort bleiben lassen! Der Tag beantwortet, was dich ausmacht – folge dem Tag und dir darin.  |  ChK - Juni 2006, "LOTWÜRFE", Journal

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Sie haben Interesse an einer Lesung aus meiner kleinen Prosa? ->Kontakt

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

BabelBabel>>Begriffe als solche haben für sich keinen eigentlichen Inhalt. ... Hilflos ist dieses rein begriffliche Denken; es erzeugt das Streben nach einer Anlehnung an diejenige Wirklichkeit, die man nicht ablehnen kann ... :an die äußere sinnliche Wirklichkeit. Dieser Glaube an die bloß ...

... äußere sinnliche Wirklichkeit ist im wesentlichen entstanden aus der begrifflichen Hilflosigkeit der modernen Menschheit. Auf allen Gebieten des geistigen Lebens drückt sich diese Hilflosigkeit des Begriffslebens aus.<<

1.3.1919, "Die soziale Frage als Bewußtseinsfrage" (GA 189)

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Ich rebelliere, also bin ich?<< | Ist Widerstand an und für sich tatsächlich ein Existenzbeweis? Hört man auf zu existieren, wenn man sich unterordnet oder akzeptiert, was man nicht ändern kann? | Gäste dieser Sendung in der arte ...

... Philosophie-Reihe: Pascal Chabot, belgischer Philosoph, und Frédéric Desnard, ehemaliger Abteilungsleiter der französischen Firma Interparfums, der unter dem Bore-out-Syndrom litt. | Quelle: arte

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"DEUTSCHLAND MACHT SICH ZUM KOMPLIZEN"

   Beweise für deutsche Waffen im Jemen

Deutsche Waffen spielen im Jemen-Krieg eine weitaus größere Rolle als bislang bekannt. Das fand ein Rechercheteam unter Beteiligung der DW* heraus. Die Bundesregierung versichert, sie habe davon ...

... keine Kenntnis. ... "Mir ist davon nichts bekannt", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) der Deutschen Welle während der Münchner Sicherheitskonferenz. ... Doch bei genauem Hinsehen lassen sich Produkte deutscher Rüstungsfirmen auf Fotos und Videos erkennen, die im Internet frei zugänglich sind - etwa auf Twitter, Youtube und Google Earth. Eine Vielzahl solcher Quellen hat das investigative Rechercheprojekt #GermanArms analysiert: Gemeinsam fanden Journalisten der Deutschen Welle, der Zeitschrift "Stern", des ARD-Magazins "report München", des niederländischen Recherchebüros "Lighthouse Reports" und des Investigativ-Netzwerks "Bellingcat" zahlreiche Belege für den Einsatz deutscher Waffensysteme im Jemen-Krieg - an Land, in der Luft und zur See. ...

Quelle: *DW (Deutsche Welle)

Zum ->gesamten Artikel auf der Seite der DW

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   - liebe Blogbesucher: Man muss es zumindest wissen und sich ganz klar machen, dass nach wie vor der Tod ein "Meister aus Deutschland" ist - und ALLE in den Bundestag gewählten "Volksvertreter" wissen es, und sie wissen, dass die deutsche Rüstungsindustrie die Krieg-führenden und Krieg-planenden weltweit kräftig aus- und hochrüstet.

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Kann man sich freiwillig unterwerfen?<< | Bedeutet ein nicht klar zum Ausdruck gebrachtes Nein eigentlich ein Ja? Kann man vielleicht auch seiner eigenen Unterwerfung zustimmen? Und muss ausdrückliche Zustimmung zwangsläufig ...

... völliges Einverständnis heißen? | Quelle: arte

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HILDE DOMIN 22.2.2006  der 13. Todestag

   Nur eine Rose als Stütze

Ich richte mir ein Zimmer ein in der Luft

unter den Akrobaten und Vögeln:

mein Bett auf dem Trapez des Gefühls

wie ein Nest im Wind ...

... auf der äußersten Spitze des Zweigs.

Ich kaufe mir eine Decke aus der zartesten Wolle

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der ganze ->Gedichttext  |  Rezitation: Dagmar Manzel

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ARTE-REPORTAGE

>>Venezuela: Tagebuch der Krise<< | Venezuela geht es schlecht: Auf der einen Seite beharrt Präsident Nicolas Maduro, der Erbe von Hugo Chavez, auf seinem Machtanspruch, diplomatisch gestützt vom Iran, von Kuba, Russland und der Türkei. Auf der anderen Seite ...

... steht der selbst ernannte junge Präsident Juan Guaido, unterstützt von Donald Trump und einer Mehrheit der EU-Länder. Guaido prangert die Korruption und die Misswirtschaft des alten Regimes an. Millionen Venezolaner, die vor Maduros Regime ins Exil geflohen sind und die Demonstranten in den Straßen scheinen ihm recht zu geben. | Quelle: arte

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>>KOMM KOMM GRUNDEINKOMMEN<<

Ein Film von Christian Tod | Das bedingungslose Grundeinkommen galt vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst. Heute ist diese Utopie denkbarer denn je – intensiv diskutiert in allen politischen und wissenschaftlichen Lagern. Zeit für ein ...

... komplettes Umdenken: Das bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle als Menschenrecht ohne Gegenleistung. Der Film vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu deren Umsetzung. ... ->mehr zum Film  Quelle: phoenix/youtube

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Sonnenbaden - Ein verbotenes Vergnügen?<< | Wenn Strahlen der Sonne im menschlichen Körper ein Gefühl des Wohlbefindens auslösen, können sie dann verboten sein? Ist die den vielfältigen Umwelteinflüssen und Alterungsprozessen ...

... ausgesetzte Haut letztlich nicht Teil des tiefsten Wesens des Menschen? | Quelle: arte

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BRUNO GANZ *22.3.1941 15.2.2019

   Lied vom Kindsein (Peter Handke)

Als das Kind Kind war, ging es mit hängenden Armen,

wollte der Bach sei ein Fluß,

der Fluß sei ein Strom, ...

das Gedicht pur gesprochen - und...                                  ...in den Filmsequenzen "Himmel über Berlin"

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... und diese Pfütze das Meer.

Als das Kind Kind war,

wußte es nicht, daß es Kind war,

alles war ihm beseelt, und alle Seelen waren eins.

... ... ...

Gesprochen von Bruno Ganz | der gesamte ->Gedichttext

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   - Leb wohl, Bruno... dort wo Du nun hinfliegst... Du hast's uns ja bereits gezeigt, hast uns die Brücke gebaut, als Engel, dorthin... danke, Bruno. Hoffentlich hattest Du nicht allzu arg zu leiden... - Und nun: alles Gute Dir... dort... ich und viele hier weinen um Dich...

(Bruno Ganz verstarb am 15.2.2019)

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CH. KÖHLER - PROSA

   Abreise.

Ich verließ die Wohnung. Ich hatte bei mir einen schweren Trolley. Ich hatte desweiteren bei mir einen leichten Rucksack. Ich zog die Wohnungstür zu. Ich zog sie vorsichtig zu. Ich zog sie dadurch in zwei ...

 

... Phasen zu. Ich zog bis der Riegel am Türeisen anschlug. Ich zog dann fester über den entstehenden Widerstand hinweg, bis der keilförmige Riegel ins Türblatt gedrückt wurde und die Türe zuschnappte. Ich empfand dies als ein besonderes Türezuziehen. Ich trug den Trolley die fünf Stockwerke hinab. Ich mußte bei diesem mühevollen Tragen die Schulter des tragenden Arms hochziehen damit der Trolley nicht bei jeder Stufe unten aufschlug. Ich empfand, abgesehen von der Anstrengung, dieses Treppen-Herabsteigen als ein besonderes Treppen-Herabsteigen. Ich ging dann zum Busbahnhof. Ich ging zu Fuß, nahm für nur eine Haltestelle von meinem Haus dorthin nicht die Tram. Ich nahm das grelle Rollgeräusch meines Trolleys sehr bewußt wahr. Ich nahm den mit weißgrauen Wolkenballen übersäten blauen Himmel wahr. Ich nahm den Wind wahr ich nahm die angenehme, nicht zu frische, nicht zu warme Temperatur wahr. Ich fand, daß dies echtes Reisewetter war. Ich kam mir wie ein Reisender vor, wie ich so die sonntägliche Straße entlangging. Ich kam zum Bahnhof. Ich ging hinein, ich sah dort viele Reisende. Ich besorgte mir etwas Süßes für die Fahrt. Ich kam mir nun noch mehr wie ein Reisender vor. Ich hatte aber auch gegenüber, kurz zuvor auf der Straße, eine deutlich größere Selbstverständlichkeit in Bezug auf mein Mich-Als-Reisender-Fühlen empfunden. Ich ging dann zu den Bussteigen. Ich stellte mich dorthin, wo meiner Vermutung nach der Bus abfahren würde. Ich stand somit da, wo auch andere Leute standen. Ich mußte nicht zu lange warten bis der Bus kam. Ich erkannte ihn gleich am Schild hinter der Frontscheibe: Praha. Ich kam mit den Regeln der Aufnahme in den Bus zurecht, obwohl der Fahrer und sein Beifahrer nicht deutsch sprachen und ich nicht tschechisch. Ich stieg in den Bus. Ich nahm von den vielen freien Doppelsitzen einen, der sich in etwa dort befand wo ich auch bei früheren Busreisen gesessen hatte. Ich sah eine aparte junge Frau im Doppelsitz neben mir auf der anderen Gangseite. Der Bus fuhr los. Ich empfand erst dies als den Beginn der Reise.

ChK - Juni 2006 | "LOTWÜRFE", Journal

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Sie haben Interesse an einer Lesung aus meiner kleinen Prosa? ->Kontakt

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Lange Zeit hat gepocht an das Tor der wichtigsten menschlichen Erwägungen und Entschlüsse die soziale Frage. Jetzt ist sie eingedrungen in das Haus der Menschheit. Sie kann nicht wieder hinausgeworfen werden ... Aber man wird falsch denken, wenn ...

... man glauben wird, man könne sie irgendwie momentan lösen ... nein, das moderne Leben und das Leben der Menschheit in die Zukunft hinein hat die soziale Frage herauf gebracht. Sie wird immer da sein. Im lebenden sozialen Organismus wird sie immer gelöst werden müssen. Darin wird ein Teil, ein Stück des Lebens der zukünftigen Menschheit bestehen müssen, daß in jeder Generation aufs neue diese Frage gelöst werden muß, aus neuen Formen gelöst werden muß<<

12.2.1919, "Die soziale Frage" (GA 328)

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THOMAS BERNHARD  12.Februar 1989  der 30. Todestag

In Hora Mortis, III (1950)

Wach auf
wach auf
und höre mich
ich bin in Dir mein Gott
...

... wach auf
und hör mich an
ich bin allein mit
Dir

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Eingesprochen: ChK, 2017

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THOMAS BERNHARD (*9.Februar 1931)  Der 88. Geburtstag

Thomas Bernhard über Kinder: >>Kindheit is ja nicht nur Be-drohung immer, sondern auch Drohung, ne, Kinder drohen ja viel mehr den Eltern, als die Eltern den Kindern, weil Kindern sind ja viel schlauer als die Eltern ...<<

(aus "Monologe auf Mallorca")

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Was bleibt von der Natur übrig?<< | Was ist von der Natur heute noch übrig? Gibt es auf der Erde überhaupt noch Wildnis oder hat der Mensch die Welt zubetoniert? Haben bedrohte Tierarten nur noch im Zoo eine traurige Zukunft? ...

... Muss die Menschheit im Zeitalter des Anthropozän ökologische Probleme wie den Klimawandel selbst in die Hand nehmen oder vielmehr einsehen, dass sie nicht alles kontrollieren kann, und der Natur ihren Lauf lassen? | Quelle: arte

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MAINZ SETZT ZEICHEN FÜR ATOMARE ABRÜSTUNG  2.Februar 2019

international campaign to abolish nuclear weaponsinternational campaign to abolish nuclear weaponsAm Tag nach Donald Trumps Kündigung des INF-Vertrags setzt die Stadt Mainz ein deutliches Zeichen für atomare Abrüstung. Oberbürgermeister Michael Ebling hat heute als erster deutscher Oberbürgermeister den ->ICAN-Städteappell für ein Atomwaffenverbot unterzeichnet. ...

... Damit ist Mainz als Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, dem Bundesland in dem US-Atomwaffen gelagert sind, die erste deutsche Stadt, die sich dem internationalen Appell anschließt. Dieser wurde bereits von Großstädten in Australien (Sydney), Großbritannien (Manchester) und den USA (Los Angeles) unterschrieben. Oberbürgermeister Ebling unterstützt die Forderung der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ->ICAN und ->IPPNW an die Bundesregierung, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. ... |  Quelle: ican germany

... der gesamte Text auf der Seite von ICAN ->HIER

Datenschutzerklärung ICAN:  www.icanw.de/datenschutz/

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   - Bravo, Respekt und Gratulation Herr OB Ebling! - Liebe Blogbesucher: Und welche Stadt folgt nun?! Sprecht Eure Stadträte, Euren OB an! Ich für mich hoffe sehr, meine Heimatstadt Karlsruhe - auf auf! Herr OB Mentrup! Zeigen Sie Chuzpe! Unterzeichnen Sie den ICAN-Städteappell für ein Atomwaffenverbot!

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Wie wichtig ist Erinnerungskultur?<< | Ist es wichtig, die Erinnerung lebendig zu erhalten, oder droht die Geschichte so zum Gefängnis zu werden? Wie kann der Mensch aus der Vergangenheit lernen? Soll man stattdessen ...

... nur nach vorn schauen, auf die Gefahr hin, vergangene Fehler zu wiederholen?

Quelle: arte

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HUGO VON HOFMANNSTHAL (*1.Februar 1874)  Der 145. Geburtstag

   VORFRÜHLING (1892)

Es läuft der Frühlingswind

Durch kahle Alleen,

Seltsame Dinge sind

In seinem Wehn. ...

... Er hat sich gewiegt,

Wo Weinen war,

Und hat sich geschmiegt

In zerrüttetes Haar.

 

Er schüttelte nieder

Akazienblüten

Und kühlte die Glieder,

Die atmend glühten.

 

Lippen im Lachen

Hat er berührt,

Die weichen und wachen

Fluren durchspürt.

 

Er glitt durch die Flöte

Als schluchzender Schrei,

An dämmernder Röte

Flog er vorbei.

 

Er flog mit Schweigen

Durch flüsternde Zimmer

Und löschte im Neigen

Der Ampel Schimmer.

 

Es läuft der Frühlingswind

Durch kahle Alleen,

Seltsame Dinge sind

In seinem Wehn.

 

Durch die glatten

Kahlen Alleen

Treibt sein Wehn

Blasse Schatten.

 

Und den Duft,

Den er gebracht,

Von wo er gekommen

Seit gestern nacht.

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Rezitation: Will Quadflieg

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CH. KÖHLER - LYRIK

   WELTWARTEN (2005)

Ich bin die Welt

Die Welt ist ich

Warte ich auf die Welt,

warte ich auf mich ...

... Wartet die Welt auf mich,

wartet die Welt auf sich

 

Ich bin die Welt

Du bist die Welt

Ich bin nicht du

Warte ich auf dich,

warte ich auf die Welt,

warte ich auf mich

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Christoph Köhler - 2005 | Zyklus: 'Du und Ich'  |  Eingesprochen Jan '19

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Sie haben Interesse an einer Lesung aus meinen lyrischen Texten? ->Kontakt

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RUDOLF STEINER - VOR 100 JAHREN

>>Heute machen Sie die sonderbar betrübliche Entdeckung, daß die Menschen über die Länder reden, als wenn diese Länder für sich da wären. Sie denken, sie können irgendwelche Sozialisierungen oder dergleichen bewirken mit Bezug auf ...

... einzelne abgetrennte Gebiete. Das ist dasjenige, was darstellt einen der Grundirrtümer unserer Zeit, und was in der Praxis wirklich zu dem allergrößten Unheil führen kann. Heute ist es nur unheilsam zu glauben, daß man auf einem gewissen beschränkten Territorium irgend etwas machen kann, ohne Rücksicht zu nehmen darauf, daß seit der Mitte des 19. Jahrhunderts die Erde ein Gesamtorganismus in sozialer Beziehung ist.<< | 26.1.1919, "Der Goetheanismus, ein Umwandlungsimpuls und Auferstehungsgedanke" (GA 188)

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ARTE-PHILOSOPHIE

>>Gibt es auch gute Tyrannen?<< | „Starke Männer“ sind heute auf der internationalen politischen Bühne wieder mehr und mehr gefragt. Doch die politische Philosophie hält jegliche Form der Despotenherrschaft schon seit 2.500 Jahren für verwerflich. Kann es wirklich „gute“ ...

... Tyrannen geben?  |  Quelle: arte

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   - liebe Blogbesucher: In dieser arte-Reihe leihe ich meine Stimme dem Gastgeber der Sendung, Raphael Enthoven. - Wenn Sie Interesse an meiner Stimme haben... ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie Sinn machen und Niveau haben. (Ich arbeite übrigens mit professionellen Tonstudios u. a. in Karlsruhe & Baden Baden zusammen) ->Kontakt

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ELSE LASKER-SCHÜLER  22.Januar 1945  Der 74. Todestag

   AN DEN RITTER AUS GOLD (1911)

Du bist alles was aus Gold ist

In der großen Welt.

Ich suche deine Sterne

Und will nicht schlafen. ...

... Wir wollen uns hinter Hecken legen,

Uns nie mehr aufrichten.

Aus unseren Händen

Süße Träumerei küssen.

Mein Herz holt sich

Von deinem Munde Rosen.

Meine Augen lieben dich an,

Du haschst nach ihren Faltern.

Was soll ich tun,

Wenn du nicht da bist.

Von meinen Lidern

Tropft schwarzer Schnee;

Wenn ich tot bin,

Spiele du mit meiner Seele.

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Rezitation: Nina Hoger / Musik: monofonica / Video: Sátántangó (Ungarn 1994)

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