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>>Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)<< PETER HANDKE>>Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)<< PETER HANDKE

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Die FRIEDENSTAUBE von Mika Launis

Logo, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=5361123

Ich bin ein Schatten.

Das bist auch du!

Ich rechne mit der Zeit.

Und du?

(Spruch unter einer Sonnenuhr)

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2020

*Titel eines Journals von Peter Handke

HERZLICH WILLKOMMEN ... 

Christoph Köhler, Kriegs-dienst-Verwei-gerung 1976Christoph Köhler, Kriegs-dienst-Verwei-gerung 1976... auf meiner Seite für den Frieden!

Zur Begrüßung und ->aus gegebenem Anlass lade ich Dich ein, etwas bei diesem Gedanken hier zu verweilen:

"Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)" | Peter Handke

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Das Corona-VIRUS: In ->Karlsruhe leben 442.500 Einwohner. Davon mit Corona: - Infizierte: 878 (=0,2%), - Genesene: 237, - Todesfälle: 11 => dies ergibt aktuell (5.April '20): - 630 (symptomfreie oder erkrankte) infizierte Menschen - -

- - das sind - für Karlsruhe & Umland - keine beunruhigenden Zahlen

Die 11 Todesfälle - verstorben AN oder MIT Corona?! (es gibt dazu leider keine näheren Angaben)

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"Es ist nicht notwendig, daß Du aus dem Haus gehst. Bleib bei Deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich Dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor Dir winden." | Franz Kafka, 1920 (!)

... und nun der BLOG

"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

CHK - LYRIK

   Kontaktverbot (V) *

Ein Schüttern geht um die Welt
Suchende Worte rasen durchs Feld
Gedanken schwer zu sortieren
Wohin wird die Menschheit sich führen? ...

... Nun?

Regierende denken in Geld
doch so wird die Wahrheit entstellt
dessen worum es sich handelt:
dass alles, all-alles sich wandelt!

Nun!

Erregungen zittern im Äther
wandeln in Ängste sich später
im Laufe der seltsamen Tage
die wir durchlaufen in Frage.

Nun.

Die Stilleren spüren das Rauschen
vom Felde der Götter. Eintauschen
dumpf Altes gegen frisch Junges
Licht senden an Orte wo Dunkles
möchten sie, werden sie
mit uns, durch uns

Nun!

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* Karlsruhe-Daxlanden, Fr. 27.3.2020, 9 Uhr
(Fünfter Tag des behördlich angeordneten Kontaktverbots zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus)

 

  - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... 17.MRZ. 1920

>>Einer der größten Fehler unserer Zeit ist der, daß eine große Anzahl von Menschen allmählich alles, was das Leben lebenswert macht, beanspruchen will von dem bloßen äußeren Leben. ... Wie muß das äußere Leben beschaffen sein, damit es dem Menschen alles dasjenige gibt, was er ungefähr von einem Paradiese sich vorstellt? Wer die Frage so stellt, wird niemals zu einer Antwort kommen.<<

"Vom Einheitsstaat zum dreigliedrigen sozialen Organismus" (GA 334)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

CHK - LYRIK

Kontaktverbot (IV) *

   Die Tanne

Stolze Tanne

hoch und hehr

was bilden wir doch seit Jahren ...

... für ein still-seltsames Gespann!

Bist dort
auf andrer Seite des Haus-Gevierts
mir hier
an meinem stillen Fenster-Platz
lebendʼger Wächter, Rufer, Lebens-Weiter-Winker
beim vertrauten Blick zu Dir

 

Ragst ohne Überhebung schlicht
ins heute wieder reine Blau des Himmels, weit
übers Rostbraun all der Dächer um dich her
mit deiner silbrig-grünen Äste-Pracht

 

Und suchst, wie ich, auch heut vergeblich
(doch voller stiller Freude)
nach den Düsen-Aeroplanen
und ihren weißen Himmelslinien
(die uns regelrecht vertraut geworden)
und dieʼs nun nicht mehr gibt in diesen Tagen

 

So also war der Himmel einst
(nicht allzulange her)
bevor der Mensch anhob
den Raum der Vogelwelt
sich zu erobern.

 

Und treu die Windsbraut fegt und böet
auch heute
ohne Pause
übers Land:
Bleibt wach! bleibt wach!
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* Karlsruhe-Daxlanden, Do. 26.3.2020, 9 Uhr
(Vierter Tag des behördlich angeordneten Kontaktverbots zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus)

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  - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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BEFORE AND AFTER

Der Stören-Fried ist einfach mal weg - Die Welt im Virus-Schlaf

Scenes from the world's biggest cities

God he can change the world in one Klick of he’s fingers

These are the astonishing before and after scenes from cities around the world - as countries go into lockdown to combat the coronavirus.

   - liebe Blogbesucher: Eine beeindruckende filmische Meditation - der Globus hält inne. Mich erfüllen diese Bilder mit Ehrfurcht und einer nie gekannten Art von Freude, und ich muss denken: Wie hat der geplagte Globus sich dies gewünscht! ChK

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ERICH KÄSTNER

   DIE KONFERENZ DER TIERE (Folgen 1+2)

In dieser Zeit des weltweiten "Corona-Shut-Downs beobachtet man erstaunt auf dem gesamten Globus ein verblüffendes Phänomen: Die Tierwelt "kommt aus der Deckung" - zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Wie freundliche Milizen ziehen unsere Tier-Geschwister in die verwaisten Städte ein, flanieren durch ...

... die Straßen und übernehmen zunehmend furchtlos, neugierig und oft sogar sichtlich erfreut das Regiment, solange wir Menschen in unseren Behausungen zu bleiben verurteilt sind ... Was liegt da näher als Erich Kästners entzückendes Zeitdokument "Die Konferenz der Tiere".

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  - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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ANDREI TARKOVSKY

>>Opfer<< (1986) - Die Verantwortung des Menschen

«Das Unendliche ist etwas, das der Bildstruktur immanent ist.» (A. Tarkowski)

OPFER ist einer der imposantesten Filme in der europäischen Filmgeschichte: weil er intelligent und dringend zugleich ist.

Die wunderbare Schlusssequenz:

Der Film ist nicht nur eine vielschichtige Meditation über den Zustand des Menschen am Vorabend einer vielleicht eintretenden nuklearen Apokalypse ..., sondern über richtiges und falsches Sehen und Sprechen, Geschwatz und Tat ...

Quelle: untergrundblättle | ->mehr zum Film

   - liebe Blogbesucher: In diesen Corona-Zeiten, die - das spürt jedeR - zutiefst existentielle Zeiten sind, ist Filmkunst wie die von Andrei Tarkowsky Nahrung für die Seele - und Klangkunst wie die von J. S. Bach (in der Szene oben) desgleichen. Hier oben die Schlussequenz des letzten Films Tarkovskis: Was auch geschieht, wässere das Bäumchen immer weiter...

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PETER HANDKE VOR 33 JAHREN ... MRZ/APR 1987

   Am Felsfenster morgens

15.März 1987

Vögel, Botschafter der Wirklichkeit (Felsfenster, Sonntag)

>>Ein feierliches Lied, der beste Tröster zur Heilung irrer Phantasie!<< sagt Prospero im >>Sturm<<

>>Der Geist vergeudet sich im Namen, und das Wissen drängt sich hervor im Streiten<< (Blütenlandbuch)

19.März 1987

Sein Blick erleuchtete sich von einem (einzigen) Wort

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  - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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ANDREI TARKOVSKY

>>Opfer<< (1986) - Die Verantwortung des Menschen

«Das Unendliche ist etwas, das der Bildstruktur immanent ist.» (A. Tarkowski)

OPFER ist einer der imposantesten Filme in der europäischen Filmgeschichte: weil er intelligent und dringend zugleich ist. Der Film ist nicht nur eine vielschichtige Meditation über den Zustand des Menschen am Vorabend einer ...

... vielleicht eintretenden nuklearen Apokalypse (für die der Regisseur keine Spezialeffekte oder Leichenberge, lediglich ein paar Wort- und Tonfetzen, ein flimmerndes Fernsehbild und ein zerschellendes Glas Milch benötigt), sondern über richtiges und falsches Sehen und Sprechen, Geschwatz und Tat ...

Quelle: untergrundblättle | ->mehr zum Film

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   - liebe Blogbesucher: In diesen Corona-Zeiten, die - das spürt jedeR - zutiefst existentielle Zeiten sind, ist Filmkunst wie die von Andrei Tarkovsky Nahrung für die Seele - und Klangkunst wie die von J. S. Bach (in der Szene oben) desgleichen. Diese Sequenz hier ist eine der ergreifendsten der Filmgeschichte, und führt 34 Jahre nach ihrer Entstehung unmißverständlich vor Augen, was die Corona-"Krise" der Menschheit "sagen" möchte: Es geht jetzt um die komplette Verwandlung des "Hauses". Es geht darum, aus freiem Entschluß zu opfern, was bisher Bestand hatte, da dies den Globus an den Rand des Abgrunds geführt hat.

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

RUDOLF STEINER - SEELENKALENDER

26.-31.Mrz. | 52 // Wenn aus den Seelentiefen / Der Geist sich wendet zu dem Weltensein / Und Schönheit quillt aus Raumesweiten, / Dann zieht aus Himmelsfernen / Des Lebens Kraft in Menschenleiber / Und einet, machtvoll wirkend, / Des Geistes Wesen mit dem Menschensein.

1.-6.Apr. Osterstimmung | 1 // Wenn aus den Weltenweiten / Die ...

... Sonne spricht zum Menschensinn / Und Freude aus den Seelentiefen / Dem Licht sich eint im Schauen, / Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle / Gedanken in die Raumesfernen / Und binden dumpf / Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.

7.-13.Apr. | 2 // Ins Äußre des Sinnesalls / Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein; / Es finden Geisteswelten / Den Menschensprossen wieder, / Der seinen Keim in ihnen, / Doch seine Seelenfrucht / In sich muß finden.

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   - liebe Blogbesucher: 1912/13 entstanden diese (insgesamt 52) Texte, die jedem, der sich in sie vertieft, Orientierung, Stärkung und Halt zu geben vermögen. Zur Zeit ihrer Entstehung stand die Welt unmittelbar vor dem Wahnsinn des 1.WKs. Rudolf Steiner, der Autor des 'Seelenkalenders', war sich - im Gegensatz zu den meisten damaligen politischen Entscheidungsträgern in Europa - in voller Tragweite bewußt, welche Katastrophe auf die Menschen zurollt, und schaffte mit dieser Dichtung ein heilendes Gegengewicht zur kommenden Not und Angst. Der 'Seelenkalender' stellte und stellt aber auch ein Selbst- und Welt-Erkenntnisinstrument dar, das weit in die Zukunft weist. - Wo stehen wir heute, 2020? Die äußere Weltlage, die ja nur den inneren Zustand der Menschheit abspiegelt, gerät zunehmend aus der Balance... Die aktuelle Corona-Pandemie scheint hierbei ein weiteres verstörendes Ereignis zu sein, das schreckt - welche Hintergründe liegen ihm zu Grunde? Das wäre in aller Tiefe zu erforschen. Deutlich ist: das Charakteristikum unserer Zeit, die totale Verwirrung in Bezug auf die Wahrheit, das Wahre, tritt immer deutlicher zutage. - Doch geduldiges Vertiefen in die Wochensprüche des 'Seelenkalenders' kann innere Balance UND welt-zugewandte Ruhe in demjenigen herstellen, der sich diesen geheimnisvollen Texten immer erneut fragend-tastend-erspürend widmet. Ihre Wirkung - das kann ich versichern - wird bei geduldiger Vertiefung schon bald deutlich spürbar . ChK

->Der Seelenkalender | Quelle: Anthroposophie.net

   - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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ANDREI TARKOVSKY

>>Der Spiegel<< (1973-75)

(J. S. Bach: Erbarme dich, mein Gott)

«Das Unendliche ist etwas, das der Bildstruktur immanent ist.» (A. Tarkowski)

Spiegelbilder, die auseinander hervorgehen mögen, sich selber reflektieren und ineinander verschränkt sind – wie das menschliche Denken, wie das ...

... Erinnern. Gefühle, Momente des Biografischen, äussere Ereignisse, Wahrnehmungen, Menschen und Räume: Alles fügt sich zu einem Kaleidoskop, durch das man immer wieder blicken möchte. | Quelle: trigon-film

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   - liebe Blogbesucher: In diesen Corona-Zeiten, die - das spürt jedeR - zutiefst existentielle Zeiten sind, ist Filmkunst wie die von Andrei Tarkovsky Nahrung für die Seele - und Klangkunst wie die von J. S. Bach desgleichen. Genießt dieses Video - laßt Euch von diesen Bildern zur inneren Ruhe führen, weg von jener unnötigen Corona-Panik, die in unverantwortlichem Maße angefeuert wird.

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

CHK - LYRIK

Kontaktverbot (VII) *

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Das Andere

(Weizen und Spreu in Zeiten von Corona)

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Corona?

Nein etwas anderes

es ist

etwas anderes

das Du

spürst

etwas anderes

das Du

ergreifen willst

etwas anderes

dem Du

Dich öffnen möchtest

 

etwas ganz anderes.

 

CoRoNa?

Nein etwas anderes

Es ist

etwas anderes

das sie

nicht spüren

etwas anderes

das sie

nicht greifen können

etwas anderes

dem sie

sich nicht öffnen können

 

etwas ganz anderes.

 

Cooo Rooo Naaa!!**

Ja etwas anderes

Es ist

etwas UND nichts anderes

das Du UND sie, das Ihr

nicht spürt UND doch spürt

etwas UND gar nichts anderes

das Du UND sie, das Ihr

nicht greifen und doch ergreifen könnt

etwas UND ganz-und-gar nichts anderes

dem Du UND sie, dem Ihr

Euch öffnen - können – möget:

 

Diesem

ganz

Anderen.

 

**im Fortissimo vielstimmig jubelnd als strahlender Sonnen-Akkord vorzustellen, bzw bei Aufführung zu singen

* Karlsruhe-Daxlanden, So. 29.3.2020, 10 Uhr (MESZ) | (Siebenter Tag des behördlich angeordneten Kontaktverbots zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus)

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  - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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FRANZ KAFKA VOR 100 JAHREN, 1920

   "Es ist nicht notwendig, daß Du aus dem Haus gehst. Bleib bei Deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich Dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor Dir winden." Franz Kafka, 1920  (Zürauer Zettel 109b)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

CHK - LYRIK

Kontaktverbot (VIII) *

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HAIKU

Gestern hat das Gift

mich und meinen Kern erreicht

Himmel war verhüllt

 

TANKA

Geister schweben her

Tragen mit sich düstre Fracht

Die für uns bestimmt

Mancher lässt sie zu sich ein

Andrer weist sie strikt zurück

 

* Karlsruhe, Daxlanden, Mo. 30.3.2020, 10 Uhr

(Achter Tag des behördlich angeordneten Kontaktverbots

zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus)

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SCHLUSS MIT DEM AUSNAHMEZUSTAND

   Mit der „Nicht ohne uns“-Kundgebung erwuchs in Berlin erster Widerstand gegen die aktuellen Frontalangriffe auf das Grundgesetz. | Am 28. März 2020 hieß es in Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz „Nicht ohne uns!“ — als Reaktion auf die Frontalangriffe auf unser Grundgesetz. Dieses wird derzeit in einer Heftigkeit und Geschwindigkeit beschnitten, wie es in der Geschichte der ...

... Bundesrepublik seinesgleichen sucht. Dies ist die Stunde der Bewährung, die Zeit, in der — frei nach Bertolt Brecht — das Unrecht zu Recht und damit Widerstand zur Pflicht wird. ->RUBIKON war vor Ort. | Welch skurrile Szenen ich heute in Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz – einem Monty Python-Film ähnlich – vor die Kamera ...

->weiter im Text | Quelle: RUBIKON

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns all