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 >>Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)<< PETER HANDKE>>Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)<< PETER HANDKE

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Die FRIEDENSTAUBE von Mika Launis

Logo, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=5361123

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MASKENZEIT

Eine Mund- Nasen-Bedeckung zu tragen, schadet bedenklich der Gesundheit. Die WHO rät davon ab.Eine Mund- Nasen-Bedeckung zu tragen, schadet bedenklich der Gesundheit. Die WHO rät davon ab.

->Widerstand2020  |  ->MWGFD | Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.

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Über mich

   Wer mich kennt oder wer meine frühere Seite verfolgt hat weiß, was mir am Herzen liegt, und aus welchem Lebensbereich ich komme: es ist, ganz generell und umfassend, derjenige der Kunst, insbesondere der Literatur, und hier besonders der Lyrik*. In diesem Zusammenhang bewegt mich die vielschichtige Frage der geistig-seelischen Entwicklung des Menschen in dem Sinne, dass der Mensch in meinen Augen ein Entwicklungswesen, das aber bedeutet, ein geistiges Wesen ist. Dies wiederum bedeutet, dass die tiefe Wirklichkeit des Seins den allermeisten Zeitgenossen immer noch umgestülpt erscheint: Was nämlich der Materialist als das Reale, das einzig Greifbare ansieht, ist das am Ende zu Nichts sich restlos Auflösende - was er hingegen als inexistenten Schein abtut, ist die alles Materielle überdauernde Realität des Geistes, besser, der Geistsubstanz. Er bräuchte also lediglich zu erkennen, dass er den Maya-**Begriff zutreffende anwenden sollte, nämlich auf die sinnliche Er-Schein-ung. - Hier setzt für mich auch das schwer zu ergründende Phänomen von Krieg und Frieden innerhalb der Menschheit an: in Kriegen drücken sich offenbar Entwicklungsphänomene der Menschheit aus; wobei mir die Frage nach einer möglichen Unumgänglichkeit von Kriegen die am schwierigsten zu beantwortende scheint. Insofern sehe ich mich als 'weichen' Friedensaktivisten mit einem Fokus auf der unentwegten Recherche, d. h. Suche nach Spiegelungen von Kriegs- und Friedensphänomenen in der Dichtung (siehe die Lyrikpostings auf meinem Blog).

   Ich möchte hier auch offen legen, dass, neben dem unerschöpflichen Pool der Dichtung aller Zeitepochen, eine meiner Hauptstudienquellen die Anthroposophie*** Rudolf Steiners ist, der der aktiv in Angriff genommenen spirituellen Entwicklung des Einzelnen, und damit der Menschheit insgesamt, eine (über)lebensnotwendige Wichtigkeit für deren sinnvollen Fortbestand zuschreibt. Mit wachsendem Interesse und großer Neugier arbeite ich persönlich mich durch die Niederschriften von Steiners Vorträgen****, chronologisch, d. h. durch die jeweils vor 100 Jahren gehaltenen. Mitunter ist es verblüffend, auf Aus- und Voraussagen zu stoßen, welche nicht selten eins zu eins die aktuelle brisante globale Lage beschreiben oder kommentieren. Sofern es mir vergönnt sein wird, dauert dieses Studienprojekt also bis zum September 2024, dem Monat der letzten überlieferten Vorträge Steiners (im März 1925 legte er seinen irdischen Leib ab).

   Ich freue mich über Besuche - und womöglich auch über Kontakte, die sich über diesen Blog ergeben mögen.  -  Christoph Köhler, 2017

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*Datenschutz Lyrikline:  www.lyrikline.org/de/datenschutz/

**Datenschutz Wikipedia:  meta.wikimedia.org/wiki/Privacy_policy/de

***Datenschutz Forum Anthroposophie:  www.anthroposophie.net/default.htm

****Datenschutz Steiner Klartext:  steiner-klartext.net/

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Ch Köhler 2018Ch Köhler 2018

Meine Vita:

*25.9.1957  in Karlsruhe

1963–76 

Volks-schule, Gymnasium, Abitur - Kriegsdienst-Verweigerung

Seit 1972

Erster professioneller Schauspiel- und Sprechunterricht, Amateurtheater

1977

Zivildienst - Klinik Öschelbronn (b. Pforzheim)

1978–82

Studium an der „Novalis-Schule für Sprachgestaltung und dramatische Kunst“, Stuttgart (Bühnentätigkeit an der "Novalis-Bühne")

Ab 1982

Tätigkeiten als Theaterpädagoge, Sprecherzieher und Sprachtherapeut, Sprecher, Schauspieler, Regisseur (Waldorfschule, freie Theaterszene, Stadttheater Pforzheim)

1990

Begegnung mit dem Werk Peter Handkes - in der Folge intensive Beschäftigung

1995-2006

Lehrauftrag für Sprecherziehung an der Staatlichen Hochschule für Musik, Karlsruhe

Ab 1997

Beschäftigung mit dem Werk Andrei Tarkowskijs

Seit 1999

Regelmäßige Arbeit an eigener Lyrik und Kurzprosa (Veröffentlichungen, Autorenlesungen, Literaturprojekte)

2003

Gründung der "Franz Kafka LiteraturBühne" (u.a. Forschungsprojekte zu Leben und Werk Franz Kafkas)

Seit 2007

Sprecher für den Kultursender arte TV

Seit 2010

Verstärktes Engagement in der Friedensarbeit (Referate, Vorträge, Gespräche, Blog)

Seit 2014

Projekt "Rudolf Steiner vor 100 Jahren" - Studium des Vortragswerks

2017

Mitgründer des Improvisations-Ensembles "Momentum" (Gesang / Klavier / Rezitation)

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Ich bin ein Schatten.

Das bist auch du!

Ich rechne mit der Zeit.

Und du?

(Spruch unter einer Sonnenuhr)

 

2020

*Titel eines Journals von Peter Handke (Literaturnobelpreis 2019)

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"Es ist nicht notwendig, daß Du aus dem Haus gehst. Bleib bei Deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich Dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor Dir winden."

Franz Kafka, 1920 (!)

HERZLICH WILLKOMMEN ...

Christoph Köhler, Kriegs-dienst-Verwei-gerung 1976Christoph Köhler, Kriegs-dienst-Verwei-gerung 1976... auf meiner Seite für den Frieden!

Zur Begrüßung und aus ->gegebenem Anlass lade ich ein, etwas bei diesem Gedanken hier zu verweilen:

"Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)"

Peter Handke

... und nun

der BLOG

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Folgt nicht der Angst - bleibt friedvollFolgt nicht der Angst - bleibt friedvoll

STÉPHANE HESSEL, 1917-2013

   EMPÖRT EUCH! (Ausschnitte aus der Streitschrift von 2010)

Mit eindringlichen Worten ruft Hessel zum friedlichen Widerstand gegen die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft auf. Gegen die Diktatur des Finanzkapitalismus, gegen die Unterdrückung von Minderheiten, gegen die Umweltzerstörung auf unserem Planeten. Vor dem Hintergrund der ...

... sog. Corona-"Krise", die mit ihren empfindlichen Freiheits- und Grundrechte-Einschränkungen die Gefahr eines weltweiten Totalitarismus neuer Ausprägung herauf beschworen hat, bekommt seine Streitschrift eine unerwartete, ja brisante Aktualität. Hessels Aufruf zu Empörung und Widerstand, wird im Frühjahr 2020 ganz offenbar umgesetzt.

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(Stéphane Hessel, EMPÖRT EUCH!, 2010, Ullstein | Eingesprochen ChK2020)

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   - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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FRANZ KAFKA, 3.6.1924

   Ein altes Blatt

Es ist, als wäre viel vernachlässigt worden in der Verteidigung unseres Vaterlandes. Wir haben uns bisher nicht darum gekümmert und sind unserer Arbeit nachgegangen; die Ereignisse der letzten Zeit machen uns aber Sorgen. - Ich habe eine Schusterwerkstatt auf dem Platz vor dem kaiserlichen Palast. Kaum ...

... öffne ich in der Morgendämmerung meinen Laden, sehe ich schon die Eingänge aller hier einlaufenden Gassen von Bewaffneten besetzt. Es sind aber nicht unsere Soldaten, sondern offenbar Nomaden aus dem Norden. Auf eine mir unbegreifliche Weise sind sie bis in die Hauptstadt gedrungen, die doch sehr weit von der Grenze entfernt ist. ...

->weiter

(In "Ein Landarzt", erschienen Juni 1920 | Eingesprochen ChK2018)

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   - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... MÄRZ 1920

>>Der Mensch ... lebt ... so dahin, daß er keine Gedanken sich macht über seinen Zusammenhang mit dem ganzen kosmischen Dasein. Das ist heute die Gefahr, daß der Mensch die Möglichkeit verliert, sich Gedanken zu machen über seinen Zusammenhang mit dem kosmischen Dasein. Dann kommen wahnsinnige Vorstellungen heraus wie ... diejenige vom Wärmetod der Erde; während in der Tat die Erde eine Organisation ist, die ihren Anfang genommen hat in einem Zeitalter, wo Moralisches und Naturgesetzliches eine Einheit waren<<

"Heilfaktoren für den sozialen Organismus" (GA 198)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

FRIEDRICH GLAUSER (1896 - 1938)

   TRAUM

Leise gleitet der Leiermann,

trotzdem du versuchst ihn zu grüßen.

Nun brennt die Lampe grün, und weinen mußt du,

weil hart dein schmaler Kopf an spitze Träume stieß. ...

... Der blaue Abend hat verweint so sehr / das weiße leuchtend Tuch. / Verscheu8che tröstenden Staub, / der wolkengleich aus Büchern dich umgibt. / Regen spielt Wiegenlieder / auf blattgrünen Fensterscheiben. / Wenn messinggelb ein Stern verbleicht, / so mußt du frieren. / Dann suche einen Gott dir  ...

(Eingesprochen ChK 6 2020)

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   - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... MÄRZ 1920

>>Dasjenige, was mehr räumlicher Natur ist, müssen wir mit dem Zeitlichen verbinden, denn wir dürfen niemals vergessen, daß der Mensch als Wesen in seiner Ganzheit betrachtet werden muß, das heißt, daß der ganze Mensch gewissermaßen Kind und reifer Mensch und Greis ist und daß er so organisiert ist, daß diese drei Werdeglieder seines Wesens eigentlich wiederum in jedem einzelnen drinnenstecken.<<

"Geisteswissenschaft und Medizin" (GA 312)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

RUDOLF STEINER - SEELENKALENDER

19.-25.Mai | 7 // Mein Selbst, es drohet zu entfliehen, / Vom Weltenlichte mächtig angezogen. / Nun trete du mein Ahnen / In deine Rechte kräftig ein, / Ersetze mir des Denkens Macht, / Das in der Sinne Schein / Sich selbst verlieren will.

20.-31.Mai | 8 // Es wächst der Sinne Macht / Im Bunde mit der Götter Schaffen, / Sie drückt des Denkens Kraft / Zur Traumes Dumpfheit mir herab. ...

... Wenn göttlich Wesen / Sich meiner Seele einen will, / Muß menschlich Denken / Im Traumessein sich still bescheiden.

1.-8.Juni | 9 // Vergessend meine Willenseigenheit, / Erfüllet Weltenwärme sommerkündend / Mir Geist und Seelenwesen; / Im Licht mich zu verlieren / Gebietet mir das Geistesschauen, / Und kraftvoll kündet Ahnung mir: / Verliere dich, um dich zu finden.

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  - liebe Blogbesucher: 1912/13 entstanden diese (insgesamt 52) Texte, die jedem, der sich in sie vertieft, Orientierung, Stärkung und Halt zu geben vermögen. Zur Zeit ihrer Entstehung stand die Welt unmittelbar vor dem Wahnsinn des 1.WKs. Rudolf Steiner, der Autor des 'Seelenkalenders', war sich - im Gegensatz zu den meisten damaligen politischen Entscheidungsträgern in Europa - in voller Tragweite bewusst, welche Katastrophe auf die Menschheit zu rollt, und schaffte mit dieser Dichtung ein heilendes Gegengewicht zur kommenden Not und Angst. Der 'Seelenkalender' stellt somit ein Selbst- und Welt-Erkenntnisinstrument dar, das, ausgehend von der damaligen seelisch-geistigen Not, weit in die Zukunft weist. - Wo stehen wir heute, 2020? Die äußere Weltlage, die ja nur den inneren Zustand der Menschheit abspiegelt, gerät zunehmend aus der Balance... Die aktuelle Corona-"Krise" scheint hierbei ein weiteres verstörendes Ereignis zu sein, das schreckt - welche Hintergründe liegen ihm zu Grunde? Das wäre in aller Tiefe zu erforschen - und beginnt in diesen Tagen auch allmählich. Überall melden sich wache Menschen zu Wort, und schauen und (hinter)fragen. Deutlich ist: das Charakteristikum unserer Zeit, die totale Verwirrung in Bezug auf die Wahrheit, auf das Wahre, tritt immer deutlicher zutage. - Doch geduldiges Vertiefen in die Wochensprüche des 'Seelenkalenders' kann innere Balance UND welt-zugewandte Ruhe in demjenigen herstellen, der sich diesen geheimnisvollen Texten immer erneut fragend-tastend-erspürend widmet. Ihre Wirkung - das kann ich versichern - wird bei geduldiger Vertiefung schon bald deutlich spürbar . ChK

->Der Seelenkalender | Quelle: Anthroposophie.net

   - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... MÄRZ 1920

>>Sehen Sie, dasjenige, was schließlich vor allen Dingen herauskommen muß ... ist eine viel, viel bessere Menschenerkenntnis, als Sie sie heute finden können. Die Menschen stehen sich ja so gegenüber heute, daß von einer Menschenerkenntnis gar nicht gesprochen werden kann. Die Menschen gehen aneinander vorbei, jeder lebt nur in sich.<<

"Fachwissenschaften und Anthroposophie" (GA 73a)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

ANNETTE VON DROSTE-HÜLSHOFF  24.5.1848

   DURCHWACHTE NACHT

Wie sank die Sonne glüh und schwer,

Und aus versengter Welle dann

Wie wirbelte der Nebel Heer

Die sternenlose Nacht heran! - ...

... Ich höre ferne Schritte gehn - / Die Uhr schlägt Zehn. // Noch ist nicht alles Leben eingenickt, / Der Schlafgemächer letzte Türen knarren; / Vorsichtig in der Rinne Bauch gedrückt, / Schlüpft noch der Iltis an des Giebels Sparren, / Die schlummertrunkne Färse murrend nickt, / Und fern im Stalle dröhnt des Rosses Scharren ...

->weiter

(Eingesprochen ChK2018)

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   - Interesse an ->meiner Stimme? Ich leihe sie auch für andere Zwecke aus, wenn sie mir sinnvoll erscheinen, dem Frieden dienen und Niveau haben. (Ich arbeite mit professionellen Tonstudios zusammen)  ->Kontakt

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... MÄRZ 1920

>>Weil die Menschenseelen der Gegenwart eigentlich schlafende Seelen sind, die es ganz gern haben, sich hinzugeben dem Automatismus des Denkens und auch des Wollens, so muß diese Frage, ob übersinnliche Erkenntnis ein Verhältnis zum Willen hat, mit einem starken Ja beantwortet werden. ... Übersinnliche Erkenntnis wird nämlich ... die Seelen wach machen, und darauf kommt es heute an. Die schlafenden Seelen von heute werden die großen Aufgaben der Gegenwart nicht lösen. Der Wille wird sie lösen, der erlöst werden kann gerade durch die Hingabe an übersinnliche Erkenntnisse.<<

"Fachwissenschaften und Anthroposophie" (GA 73a)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

RUDOLF STEINER - SEELENKALENDER

12.-18.Mai | 6 // Es ist erstanden aus der Eigenheit / Mein Selbst und findet sich / Als Weltenoffenbarung / In Zeit- und Raumeskräften; / Die Welt, sie zeigt mir überall / Als göttlich Urbild / Des eignen Abbilds Wahrheit.

19.-25.Mai | 7 // Mein Selbst, es drohet zu entfliehen, / Vom Weltenlichte mächtig angezogen. / Nun trete du mein Ahnen / In deine Rechte kräftig ein, ...

... Ersetze mir des Denkens Macht, / Das in der Sinne Schein / Sich selbst verlieren will.

20.-31.Mai | 8 // Es wächst der Sinne Macht / Im Bunde mit der Götter Schaffen, / Sie drückt des Denkens Kraft / Zur Traumes Dumpfheit mir herab. / Wenn göttlich Wesen / Sich meiner Seele einen will, / Muß menschlich Denken / Im Traumessein sich still bescheiden.

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  - liebe Blogbesucher: 1912/13 entstanden diese (insgesamt 52) Texte, die jedem, der sich in sie vertieft, Orientierung, Stärkung und Halt zu geben vermögen. Zur Zeit ihrer Entstehung stand die Welt unmittelbar vor dem Wahnsinn des 1.WKs. Rudolf Steiner, der Autor des 'Seelenkalenders', war sich - im Gegensatz zu den meisten damaligen politischen Entscheidungsträgern in Europa - in voller Tragweite bewusst, welche Katastrophe auf die Menschheit zu rollt, und schaffte mit dieser Dichtung ein heilendes Gegengewicht zur kommenden Not und Angst. Der 'Seelenkalender' stellt somit ein Selbst- und Welt-Erkenntnisinstrument dar, das, ausgehend von der damaligen seelisch-geistigen Not, weit in die Zukunft weist. - Wo stehen wir heute, 2020? Die äußere Weltlage, die ja nur den inneren Zustand der Menschheit abspiegelt, gerät zunehmend aus der Balance... Die aktuelle Corona-"Krise" scheint hierbei ein weiteres verstörendes Ereignis zu sein, das schreckt - welche Hintergründe liegen ihm zu Grunde? Das wäre in aller Tiefe zu erforschen - und beginnt in diesen Tagen auch allmählich. Überall melden sich wache Menschen zu Wort, und schauen und (hinter)fragen. Deutlich ist: das Charakteristikum unserer Zeit, die totale Verwirrung in Bezug auf die Wahrheit, auf das Wahre, tritt immer deutlicher zutage. - Doch geduldiges Vertiefen in die Wochensprüche des 'Seelenkalenders' kann innere Balance UND welt-zugewandte Ruhe in demjenigen herstellen, der sich diesen geheimnisvollen Texten immer erneut fragend-tastend-erspürend widmet. Ihre Wirkung - das kann ich versichern - wird bei geduldiger Vertiefung schon bald deutlich spürbar . ChK

->Der Seelenkalender | Quelle: Anthroposophie.net

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

NELLY SACHS  12.5.1970

   VÖLKER DER ERDE

Völker der Erde,

ihr, die ihr euch mit der Kraft der unbekannten

Gestirne umwickelt wie Garnrollen,

die ihr näht und wieder auftrennt das Genähte, ...

... die ihr in die Sprachverwirrung steigt

wie in Bienenkörbe,

um im Süßen zu stechen

und gestochen zu werden – ...

->weiter

(Eingesprochen von Marion Ulrich, Mai 2020)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

RUDOLF STEINER - SEELENKALENDER

5.-11.Mai | 5 // Im Lichte, das aus Geistestiefen / Im Raume fruchtbar webend / Der Götter Schaffen offenbart: / In ihm erscheint der Seele Wesen / Geweitet zu dem Weltensein / Und auferstanden / Aus enger Selbstheit Innenmacht.

12.-18.Mai | 6 // Es ist erstanden aus der Eigenheit / Mein Selbst und findet sich / Als Weltenoffenbarung / In Zeit- und Raumeskräften; / Die Welt, ...

... sie zeigt mir überall / Als göttlich Urbild / Des eignen Abbilds Wahrheit.

19.-25.Mai | 7 // Mein Selbst, es drohet zu entfliehen, / Vom Weltenlichte mächtig angezogen. / Nun trete du mein Ahnen / In deine Rechte kräftig ein, / Ersetze mir des Denkens Macht, / Das in der Sinne Schein / Sich selbst verlieren will.

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  - liebe Blogbesucher: 1912/13 entstanden diese (insgesamt 52) Texte, die jedem, der sich in sie vertieft, Orientierung, Stärkung und Halt zu geben vermögen. Zur Zeit ihrer Entstehung stand die Welt unmittelbar vor dem Wahnsinn des 1.WKs. Rudolf Steiner, der Autor des 'Seelenkalenders', war sich - im Gegensatz zu den meisten damaligen politischen Entscheidungsträgern in Europa - in voller Tragweite bewusst, welche Katastrophe auf die Menschen zu rollt, und schaffte mit dieser Dichtung ein heilendes Gegengewicht zur kommenden Not und Angst. Der 'Seelenkalender' stellt somit ein Selbst- und Welt-Erkenntnisinstrument dar, das, ausgehend von der damaligen seelisch-geistigen Not, weit in die Zukunft weist. - Wo stehen wir heute, 2020? Die äußere Weltlage, die ja nur den inneren Zustand der Menschheit abspiegelt, gerät zunehmend aus der Balance... Die aktuelle Corona-"Krise" scheint hierbei ein weiteres verstörendes Ereignis zu sein, das schreckt - welche Hintergründe liegen ihm zu Grunde? Das wäre in aller Tiefe zu erforschen - und beginnt in diesen Tagen auch allmählich. Überall melden sich wache Menschen zu Wort, und schauen und fragen. Deutlich ist: das Charakteristikum unserer Zeit, die totale Verwirrung in Bezug auf die Wahrheit, auf das Wahre, tritt immer deutlicher zutage. - Doch geduldiges Vertiefen in die Wochensprüche des 'Seelenkalenders' kann innere Balance UND welt-zugewandte Ruhe in demjenigen herstellen, der sich diesen geheimnisvollen Texten immer erneut fragend-tastend-erspürend widmet. Ihre Wirkung - das kann ich versichern - wird bei geduldiger Vertiefung schon bald deutlich spürbar . ChK

->Der Seelenkalender | Quelle: Anthroposophie.net

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... MÄRZ 1920

>>Wir sind in dem äußerlich gewordenen staatlichen Leben allmählich zu etwas gekommen, was weiter nichts ist als gesetzgeberische Konvention. Das, was in unseren staatlichen Gesetzen lebt, das geht aber nicht hinein bis in diejenigen Tiefen der Menschenseele, wo die moralischen Impulse entspringen. Wie leben denn die heutigen gesetzlichen Maßnahmen in den einzelnen Menschen? Nicht leben sie. Der Jurist selbst schlägt sie oft erst nach aus Gesetzbüchern, weil er für gewöhnlich nicht viel davon weiß, bevor er den betreffenden Paragraphen nachgeschlagen hat.<<

"Fachwissenschaften und Anthroposophie" (GA 73a)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

CHRISTIAN MORGENSTERN & ERNST WILHELM LOTZ

Die zur Wahrheit wandern

Die zur Wahrheit wandern,

wandern allein,

keiner kann dem andern

Wegbruder sein. ...

Die Nacht strich funkend...

Die Nacht strich funkend und heiß über meinen

Scheitel.

Der Gedanke an eine Jung-Geliebte

Atmete bei mir im Bett. - - ...

... Eine Spanne gehn wir,

scheint es, im Chor...

bis zuletzt sich, sehn wir,

jeder verlor. ... ->weiter

... Aber als der Tag vor meinem Fenster ergrünte,

Schrak ich in Wachheit empor

Und sonnte meine Augen an einem neuen Traum,

Spinnweb-Strahlentraum. ... ->weiter

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... MÄRZ 1920

>>Das möchte man, daß insbesondere in der heutigen ernsten Weltenlage sich doch eine genügend große Anzahl von Menschen finde, welche empfinden kann diesen Ernst und aus ihm heraus erfühlen kann die Notwendigkeit, daß nicht Kleines, sondern Großes an Impulsen geschehen muß, und zwar geschehen muß gerade auf dem Gebiete des menschlichen Bewußtseins selber, damit wir vorwärtskommen können.<<

"Fachwissenschaften und Anthroposophie" (GA 73a)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

FRIEDRICH SCHILLER   9.MAI 1805

   Die Teilung der Erde

„Nehmt hin die Welt!“, rief Zeus von seinen Höhen
Den Menschen zu. „Nehmt, sie soll euer sein!
Euch schenk ich sie zum Erb’ und ew’gen Lehen –
Doch teilt euch brüderlich darein!“ ...

... Da eilt’, was Hände hat, sich einzurichten,
Es regte sich geschäftig Jung und Alt.
Der Ackermann griff nach des Feldes Früchten,
Der Junker pirschte durch den Wald. ...

->weiter

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RUDOLF STEINER VOR 100 JAHREN ... MÄRZ 1920

>>Die alten Ärzte haben dieses ausgesprochen als eine ... bedeutungsvolle Erziehungsregel für den Arzt. Sie haben gesagt: Das ist das Gefährliche beim Arztsein, daß er nicht bloß in der Lage sein muß, Krankheiten zu vertreiben, sondern auch Krankheiten hervorzurufen. — Und in demselben Maße, als der Arzt Krankheiten heilen kann, kann er sie auch hervorrufen. So daß also die Alten, die noch etwas mehr gewußt haben über solche Zusammenhänge ... in dem Arzt zu gleicher Zeit gesehen haben den, der, wenn er böswillig wird, die Menschen nicht nur gesund, sondern auch krank machen kann.<<

"Geisteswissenschaft und Medizin" (GA 312)

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"Eine einzige Gedichtzeile im Leben kann einen Menschen wecken für allezeit. Das Poetische ist ja das Weltumfassende - und da treffen wir uns alle."  (Peter Handke, 2016 | Literaturnobelpreis 2019)

RUDOLF STEINER - SEELENKALENDER

25.Apr.-4.Mai |4 // Ich fühle Wesen meines Wesens: / So spricht Empfindung, / Die in der sonnerhellten Welt / Mit Lichtesfluten sich vereint; / Sie  will dem Denken / Zur Klarheit Wärme schenken / Und Mensch und Welt / In Einheit fest verbinden.

5.-11.Mai | 5 // Im Lichte, das aus Geistestiefen / Im Raume fruchtbar webend / Der Götter Schaffen offenbart: / In ihm erscheint der Seele ...

... Wesen / Geweitet zu dem Weltensein / Und auferstanden / Aus enger Selbstheit Innenmacht.

12.-18.Mai | 6 // Es ist erstanden aus der Eigenheit / Mein Selbst und findet sich / Als Weltenoffenbarung / In Zeit- und Raumeskräften; / Die Welt, sie zeigt mir überall / Als göttlich Urbild / Des eignen Abbilds Wahrheit.

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  - liebe Blogbesucher: 1912/13 entstanden diese (insgesamt 52) Texte, die jedem, der sich in sie vertieft, Orientierung, Stärkung und Halt zu geben vermögen. Zur Zeit ihrer Entstehung stand die Welt unmittelbar vor dem Wahnsinn des 1.WKs. Rudolf Steiner, der Autor des 'Seelenkalenders', war sich - im Gegensatz zu den meisten damaligen politischen Entscheidungsträgern in Europa - in voller Tragweite bewusst, welche Katastrophe auf die Menschen zu rollt, und schaffte mit dieser Dichtung ein heilendes Gegengewicht zur kommenden Not und Angst. Der 'Seelenkalender' stellte und stellt aber auch ein Selbst- und Welt-Erkenntnisinstrument dar, das weit in die Zukunft weist. - Wo stehen wir heute, 2020? Die äußere Weltlage, die ja nur den inneren Zustand der Menschheit abspiegelt, gerät zunehmend aus der Balance... Die aktuelle Corona-Pandemie scheint hierbei ein weiteres verstörendes Ereignis zu sein, das schreckt - welche Hintergründe liegen ihm zu Grunde? Das wäre in aller Tiefe zu erforschen. Deutlich ist: das Charakteristikum unserer Zeit, die totale Verwirrung in Bezug auf die Wahrheit, das Wahre, tritt immer deutlicher zutage. - Doch geduldiges Vertiefen in die Wochensprüche des 'Seelenkalenders' kann innere Balance UND welt-zugewandte Ruhe in demjenigen herstellen, der sich diesen geheimnisvollen Texten immer erneut fragend-tastend-erspürend widmet. Ihre Wirkung - das kann ich versichern - wird bei geduldiger Vertiefung schon bald deutlich spürbar . ChK

->Der Seelenkalender | Quelle: Anthroposophie.net

   - Interesse an