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"Nicht die Weltbeherrschung, sondern die Welterkenntnis ist der Sinn menschlichen Daseins"

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FRANZ KAFKA:  "Vor dem Gesetz"

Ich bin ein Schatten.

Das bist auch du!

Ich rechne mit der Zeit.

Und du?

(Spruch unter einer Sonnenuhr)

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2019

*Titel eines Journals von Peter Handke

HERZLICH WILLKOMMEN ...

ChK 2019ChK 2019... auf meiner Seite für den Frieden!

Christoph Köhler, Sprecher, Lyriker, Schauspieler

Verweigerung des Kriegsdienstes (1976)

Zur Begrüßung lade ich Dich zu etwas Musik* ein - wobei Du gerne ein wenig über dieses Zitat hier reflektieren darfst:

"Allein schon einen Feind sich vorzustellen, heißt, daß du nur unterliegen kannst (auch als Sieger)", Peter Handke

Sein Tun, d. h. die Gesamtheit der eigenen Lebensführung betrachte man doch einmal als das Bestreben, Gesichtspunkte des Künstlerischen in sein tägliches Leben zu integrieren: Das Leben als Kunstprojekt - jedoch in ganz und gar unspektakulärer Art und Weise verstanden. (Denn 'Kunstprojekt' bedeutet nicht, dass man gleich den Eiffelturm in Folie verpacken, oder sich einen Tag lang in NATO-Stacheldraht einwickeln muss) Unspektakulär auch insofern, als das Prinzip des Künstlerischen, mit dem jedermensch sein Leben schrittweise durchdringen kann, ein Element umfassender Befriedung bedeutet. Da das gelebte Prinzip des Künstlerischen Belebung, Aufbau und Heilung bewirkt, vermag es all jene Wirkungen von Schwächung, Kränkung und Zerstörung, die unsere Lebensumfelder permanent gefährden, zurückzudrängen und einzuhegen. Das Prinzip des Künstlerischen wird keine irdisch-paradiesischen Verhältnisse herstellen, die kann es nicht geben, doch es möchte - und dies kann es! - immer erneut ausbalancieren, was im Menschen und im menschlichen Zusammenleben in Schieflage gerät oder bereits geraten ist, und Störung oder Gefahr bedeutet. Dies gilt für das intim Kleine wie das global Große. - Das Prinzip des Künstlerischen: Es hat mit Wahrnehmung, Regsamkeit, Achtsamkeit, Phantasie und Empathie zu tun, mit Stärke und Schwäche, mit Sympathie und Antipathie, mit Kälte und Wärme - mit Atem, sprich mit dauernder Umwandlung. Hierüber sollte jedermensch unbeirrt einen eignen 'Forschungsweg' einschlagen, um das Prinzip des Künstlerischen versuchen aufzuspüren und für sich zu entdecken. Dies kann gelingen, wenn man sich geduldig mit der Natur und den Künsten beschäftigt, d. h. sich auf sie einläßt. Das Prinzip des Künstlerischen ist ein Schlüssel zum Frieden. | ChK 2019

*Datenschutz soundcloud:  soundcloud.com/pages/privacy

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HEINRICH KÖHLER (14.8.1926 - 23.10.2018)

Jüngst ist mir mein Vater gestorben - er war vieles... und er war mir so vieles, und er war auch Dichter. Dies zu würdigen, seien hier in freier Folge einige seiner Gedichte - von mir eingesprochen - zu Gehör gebracht... für die, die's hören möchten:

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Einer seiner Lieblingstexte

war "Der Sonnengesang" (1224)

von Franz von Assisi (1181-1226)

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Texte von Heinrich Köhler (1926-2018)

v   "Laternenbetrachtung" (2005)   v

V   "Verwandlung" (2015)   V                                          V   "Galgenvögel" (1952)   V

(alle gesprochen von Christoph Köhler)

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 Hör auf den Wind / Der durch die Welt weht. / Sei wie ein Kind / Das am Anfang steht. // Hör auf das Wasser / Das die Quelle verläßt. / Sei wie ein Kind / Das es geschehen läßt. // Schau auf das Leben / Das überall ist. / Sei wie ein Kind / Das nur Leben ist. ///
Heinrich Köhler (vermutlich Sommer 2018)Hör auf den Wind / Der durch die Welt weht. / Sei wie ein Kind / Das am Anfang steht. // Hör auf das Wasser / Das die Quelle verläßt. / Sei wie ein Kind / Das es geschehen läßt. // Schau auf das Leben / Das überall ist. / Sei wie ein Kind / Das nur Leben ist. /// Heinrich Köhler (vermutlich Sommer 2018)

Grafik: Eva Köhler

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